Projekt Neuland +: Modernisierung Linz Verschiebebahnhof Stadthafen und Ausbau Containerterminal

Status und Ausblick

Die Zukunft beginnt im Hafen Linz

Das Hafenviertel zählt zu den spannendsten Entwicklungsarealen des Linzer Stadtgebietes und für die Wirtschaftsregion Linz bedeutend. Um die Zukunft des Standortes abzusichern wurde der Öffentlichkeit 2014 ein Masterplan präsentiert und darauf aufbauend das „Projekt Neuland“ ins Leben gerufen.

„Das Linzer Hafenviertel hat sich in den vergangenen Jahren bereits zu einem Ort entwickelt, wo Industrie mit Kultur verschmilzt. In Zukunft soll der Linzer Osten noch weiter belebt werden. Er soll zu einem Platz werden, wo für vielfältige Interessen Platz ist. Freizeit, Kultur und Industrie sollen das Gebiet zwischen Winterhafen und Voestgelände noch weiter beleben. Mit dem ‚Projekt Neuland‘ zeigt die LINZ AG, dass sehr viel Potenzial in diesem Gebiet steckt. Schrittweise entstehen derzeit die geplanten Bauvorhaben. Der Umbau der ehemaligen Obst- und Gemüsehalle ist nahezu abgeschlossen. Die Errichtung des neuen Parkdecks sowie die Tiefgarage stehen kurz vor Baubeginn. Baustein um Baustein entwickelt sich das Hafenareal. Highlight wird aber sicherlich der neue Hafenturm, das Hafenportal sowie die neue Speziallagerhalle werden. Bei letzterem ist geplant, dass die Dachflächen öffentlich zugänglich werden. Auf 17 Meter Höhe soll hier ein kultureller Hotspot entstehen“, betont Bürgermeister Klaus Luger. Des Weiteren ist der Linzer Bürgermeister davon überzeugt, dass „die Investitionen in dieses Projekt zudem eine wesentliche Voraussetzung für die Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Linz bilden. Sie sichern nicht nur Arbeitsplätze, sondern tragen auch dazu bei, dass die Stadt Linz mit den umfangreichen Investitionen in die Infrastruktur einen attraktiven und wettbewerbsfähigen Industriestandort anbieten kann, der erfolgreich wahrgenommen wird.“

Nunmehr werden zwei weitere Phasen aus dem Masterplan schneller als geplant zur Umsetzung gebracht:

„Projekt Neuland +“: Modernisierung „Linz Verschiebebahnhof Stadthafen“ und „Ausbau Containerterminal“.

LINZ AG-Generaldirektor DI Erich Haider meint dazu: „Langfristige Vorhaben wie sie aktuell bzw. in naher Zukunft im HAFEN LINZ umgesetzt werden, sind auch für einen erfahrenen Infrastrukturpartner wie die LINZ AG etwas Besonderes. Die nächsten Monate bzw. Jahre werden von beachtlicher Bautätigkeit rund um die schrittweise Realisierung von ‚Projekt Neuland +‘ mit der Erweiterung und der Modernisierung des ‚Linz Verschiebebahnhofs Stadthafen‘ sowie dem Ausbau des Containerterminals geprägt sein“.
„Beide Projekte tragen maßgebend zur Sicherung des Wirtschaftsstandorts bei. Die Highlights für den LINZ AG HAFEN liegen in der Elektrifizierung des gesamten Linz Verschiebebahnhofs Stadthafen und des Containerterminals sowie im zukunftsorientierten Ausbau beider Anlagen. In diesem Sinne sorgen die zugesprochenen Fördermittel wie die bedeutende EU-Förderung von 20 Prozent der anerkannten Projekte für Rückenwind. Insgesamt ermöglicht ein Finanzierungsmix aus LINZ AG-Finanzierung, ÖBB-Finanzierung, EU-Infrastrukturförderungen und langfristigen Projektdarlehen der Europäischen Investitionsbank (EIB) die nachhaltig angelegte Weiterentwicklung der Hafeninfrastruktur. Die Zukunft hat im Hafen Linz längst begonnen, aktuell nimmt sie richtig Fahrt auf.“

Wichtige Beschlüsse im LINZ AG-Aufsichtsrat

In der letzten LINZ AG-Aufsichtsratssitzung am 24. April 2018 wurden wichtige Beschlüsse für die LINZ AG LOGISTIK Gruppe und speziell für das „Projekt Neuland bzw. Neuland +“ gefasst. Im betriebswirtschaftlichen Bereich geht es darum, die Angebotspalette zu erweitern sowie die Konkurrenzfähigkeit und die Effizienz des Logistikstandortes Linz erheblich zu steigern.

„Projekt Neuland +“: Ausbau und Modernisierung


„Linz Verschiebebahnhof Stadthafen“

Im Zuge einer Modernisierungsoffensive hat die ÖBB-Infrastruktur AG den Ausbau beziehungsweise die Modernisierung des „Linz Verschiebebahnhofs Stadthafen“ (= Vbf. Stadthafen) beschlossen.

Der Vbf. Stadthafen umfasst Anlagenteile der ÖBB-Infrastruktur AG und der Anschlussbahn der LINZ SERVICE GmbH/Bereich HAFEN. Die Realisierung des Projektes ist in den Jahren 2019 bis 2022 geplant.

DI Dr. Hubert Hager, Geschäftsbereichsleiter Neu-/Ausbau der ÖBB-Infrastruktur AG: „Mit der Investition in die Modernisierung von Linz Vbf. Stadthafen leisten die ÖBB einen weiteren Beitrag zur raschen und effizienten Versorgung des Industriestandortes Linz mit Gütern. Der Um- und Ausbau ermöglicht künftig eine einfachere und schnellere Betriebsabwicklung, was nicht nur dem stetig wachsenden Containerumschlag entgegenkommt, sondern auch einen Beitrag zu mehr Sicherheit im Betrieb ermöglicht. Nicht zuletzt profitiert auch das neue Stadtentwicklungsgebiet von einem modernen, dem Stand der Technik angepassten Verschubbahnhof, bei dem der Verschubaufwand deutlich reduziert und damit weniger Lärmemissionen für die dort arbeitenden und wohnenden Menschen anfallen.“

Projektumfang

Um eine effiziente und rasche Betriebsführung zu gewährleisten, wird die Sicherungsanlage erneuert. Damit kann der Bahnhof vom Zentralstellwerk Linz Vbf. ferngesteuert werden. Zusätzlich ist vorgesehen, vorhandene Gleise auf Ganzzugslänge auszubauen sowie ein neues, zusätzliches Ganzzugsgleis zu errichten. Im Zuge des Ausbaus wird der gesamte Vbf. Stadthafen elektrifiziert. Damit entfällt der bisherige zeitaufwändige Lok-Wechsel von E-Lok zu Diesel-Lok. Zur Beschleunigung und Optimierung der Betriebsabwicklung ist eine neue Schleife Richtung Linz Hbf. geplant. Dadurch können Verkehre von/nach Westen ohne Stürzen (an- bzw. abkuppeln einer Lok) in „Linz Verschiebebahnhof West“ in den Vbf. Stadthafen durchgeführt werden. Dies führt zu einer hohen Zeitersparnis und zu einer wesentlichen Entlastung des Verschiebebahnhofs West.

Kosten und EU-Förderung

Die Gesamtkosten der Modernisierung des Vbf. Stadthafen belaufen sich auf rund 43 Mio. Euro. Die wesentlichen Umbauarbeiten werden durch die ÖBB-Infrastruktur AG abgewickelt und der LINZ SERVICE GmbH/Bereich HAFEN gemäß einem Anteil von rund 11,2 Mio. Euro (Preisbasis 1.1.2017) weiterverrechnet. Zusätzlich zu diesem Kostenanteil wird die LINZ SERVICE GmbH/Bereich HAFEN selbst eine Fernwärmeleitung umlegen und die Elektrifizierung vom Vbf. Stadthafen zum Containerterminal vornehmen. Hierfür fallen zusätzliche Kosten in Höhe von rund 3,8 Mio. Euro an. Das Gesamt-Investitionsvolumen der LINZ SERVICE GmbH/Bereich HAFEN beläuft sich somit auf rund 15 Mio. Euro.
Der EU-Förderantrag für das Gesamtprojekt Vbf. Stadthafen wurde im Rahmen der „Connecting Europe Facility (CEF)“ mit einer Förderhöhe von 20 Prozent genehmigt.

„Projekt Neuland +“: Ausbau Containerterminal

Der Linzer Containerterminal entwickelt sich wirtschaftlich sehr gut – die Umschlagszahlen sind konstant auf hohem Niveau. Der LINZ AG HAFEN hat mit vier neuen Zugspaaren bzw. acht neuen Zügen zwischen Linz - Koper (Slowenien) aktuell seine Wettbewerbsfähigkeit unterstrichen. Auch die Zusammenarbeit mit der Stahlindustrie entwickelt sich sehr vielversprechend. In Kooperation mit einem angesiedelten Logistiker ist es gelungen, ein stetig wachsendes Geschäft für den Umschlag von Gütern (Stahlcoils bzw. -bleche in Container) der voestalpine aufzubauen. Generell ist die Nachfrage seitens der Wirtschaft hoch. Um weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben, besteht beim Containerterminal nun weiterer Ausbaubedarf. Die Umsetzung des Projektes ist in den Jahren 2019 bis 2021 geplant.

Projektumfang

Auf der Bestandsfläche, entlang der Industriezeile, werden drei alte Leichtbau-lagerhallen abgebrochen, um die bestehende Kranbahn verlängern und einen zweiten Containerportalkran (RMG = rail mounted gantry crane) errichten zu können. Durch diesen zweiten Containerportalkran reduziert sich die Gefahr eines Betriebsstillstandes im Falle eines Kranausfalls. Darüber hinaus entfallen zwei dieselbetriebene Reach Stacker (= Containerstapler) und es entsteht eine zusätzliche Lagerfläche für rund 1.700 TEU (= Twenty-foot Equivalent Unit, internationale Bezeichnung für einen 20-Fuß-ISO-Container). Im Terminalbereich wird das Gleis 2G auf Ganzzugslänge verlängert und zwei weitere Ganzzugs-gleise (Gleis 3G und 4G) sollen neu errichtet werden. Damit stehen insgesamt vier Ganzzugsgleise am Terminal zur Verfügung. Dadurch ist der parallele Umschlag (Schiene/Schiene) möglich, wodurch man eine Hub-Funktion darstellt und so neue Kunden akquirieren kann. Am Ende der verlängerten Kranbahn ist eine zusätzliche Containerreparaturhalle geplant, da unser Partner in diesem Bereich im Rahmen des weiteren Stahlgeschäftausbaus die bestehende Containerreparaturhalle an der Industriezeile anmietet.

Elektrifizierung und neuer Einfahrtsbereich

Nach der Elektrifizierung des „Linz Verschiebebahnhofs Stadthafen“ erfolgt im Anschluss die Elektrifizierung des Containerterminals. Damit verringern sich die Kosten der Eisenbahnverkehrsunternehmen für den Verschub erheblich. Mit dieser neuen Serviceleistung kann sich der Containerterminal am Markt deutlich konkurrenzfähiger präsentieren.
Im Rahmen der AEO-Zertifizierung (= Authorized Economic Operator; mit dem AEO-Zertifikat besitzt das Containerterminal den Status als „Zugelassener Wirtschaftsbeteiligter“) sind die Frachtpapiere der betreffenden Container vor einem Zutritt zu prüfen. Daher soll ein asphaltierter, beleuchteter sowie abgesperrter Bereich außerhalb des Terminals geschaffen werden. Im derzeitigen Einfahrtsbereich können Grundstücke (rund 8.700 m²) von der Stadt Linz erworben werden um diesen notwendigen Vorstaubereich inkl. Sanitäranlagen für die Fahrer realisieren zu können.

Kosten und EU-Förderung

Für den Ausbau des Containerterminals ist ein Investitionsvolumen in Höhe von rund 21,0 Mio. Euro erforderlich.
Der EU-Förderantrag im Rahmen der „Connecting Europe Facility (CEF)“ mit einer Förderhöhe von 20 Prozent wurde genehmigt. Im Rahmen des eingereichten Projektes bedeutet das eine EU-Förderung von rund 3,5 Mio. Euro für den Ausbau des Containerterminals.

„Projekt Neuland“ – Status und Ausblick

Um die Zukunft des Standortes abzusichern wurde 2014 der Öffentlichkeit ein Masterplan präsentiert und darauf aufbauend das „Projekt Neuland“ ins Leben gerufen. Neben der Expansion des Linzer Handelshafens in Richtung Logistik & Dienstleistung ist auch eine architektonische Aufwertung des Stadtteils mittels verschiedener Neubauten geplant. Ziel ist eine städtebauliche Entwicklung, verbunden mit der teilweisen Nutzung des Hafengebietes durch die Bevölkerung. Mittels richtungsweisender Architektur sind Betriebsgelände und öffentlicher Raum mit Wasserzugang zur gleichen Zeit am selben Ort möglich. Diese doppelte Nutzung ist für Linz einzigartig und verleiht dem Hafen einen unverwechselbaren Charakter.
Insgesamt stellt das Projekt Neuland die städtebaulich logische Weiterentwicklung des Stadtzentrums Richtung Osten dar – ausgehend vom Hauptplatz über die Tabakfabrik zum Posthof und letztendlich bis hin zur Donau.
Mit dem Projekt Neuland entwickelt sich das gesamte Areal in den kommenden Jahren zu einem lebendigen, urbanen Treffpunkt von Öffentlichkeit, Freizeit, Gewerbe und Industrie.

Neues Bürogebäude kurz vor Fertigstellung

Die Umsetzung der geplanten Bauvorhaben erfolgt schrittweise – in einzelnen, zeitlich aufeinander abgestimmten Modulen. Bereits im April 2016 hat der LINZ AG-Aufsichtsrat die Phase 1 mit einer Nettoinvestitionssumme von rund 81 Millionen Euro genehmigt. Nach umfangreichen Planungsarbeiten haben Ende Jänner 2017 die Baumaßnahmen an der ehemaligen Obst- und Gemüsehalle, mit der Bezeichnung Lagerhaus II-7, begonnen. Da das vorhandene Lagerhaus an der Regensburger Straße 3 den aktuellen Lagerlogistik-Anforderungen nicht mehr entsprach, fiel die Entscheidung zum Umbau in ein Gebäude mit modernsten Büroflächen. Aktuell stehen die Bauarbeiten kurz vor Abschluss. Bereits im Juli 2018 können die ersten Mieter ihr neues Quartier beziehen. Dann beherbergt das neue Haus die Hafendirektion, die Schifffahrtsaufsicht, den Zoll, ein bereits im Hafen angesiedeltes sowie ein neues Unternehmen. Insgesamt hat die LINZ AG in den Umbau der alten Obst- und Gemüsehalle zum topmodernen Bürogebäude knapp acht Millionen Euro investiert.

Parkdeck, Tiefgarage und Ingate

An der Industriezeile, direkt gegenüber der Einfahrt zum Posthof, entsteht das neue Parkdeck – eine Hochgarage mit sieben Ebenen. In östlicher Richtung angrenzend wird das neue Ingate errichtet. Dabei handelt es sich um eine zentrale Anmeldestelle für alle ankommenden LKWs. Um Wartezeiten und lange Wegstrecken im Hafenareal zu vermeiden werden von hier aus alle Lieferungen schnell und unkompliziert zu den jeweiligen Lagerhallen – ihren endgültigen Bestimmungsorten – geführt. Unter dem Ingate und dem Parkdeck ist eine Tiefgarage mit einem Untergeschoß geplant. Insgesamt bieten Parkdeck und Tiefgarage Platz für 650 Fahrzeuge. Die Stellflächen sind in erster Linie für die im Hafen angesiedelten Betriebe gedacht. Zirka 180 Stellplätze stehen jedoch für die Öffentlichkeit als Kurzparkplätze zur Verfügung. So finden etwa die Besucher des Posthofs künftig ausreichend Parkmöglichkeiten. Die Bauarbeiten stehen kurz vor Beginn. Voraussichtlich Ende 2019 werden Tiefgarage, Parkdeck sowie Ingate ihrer endgültigen Bestimmung übergeben.

Ein neuer Stadtteil entsteht

Im Masterplan wurde als Grundidee die Entstehung eines neuen Stadtteils formuliert. Das „Projekt Neuland“ greift diese Idee weiter auf. So soll das Hafenviertel mittels drei markanten Neubauten, dem Hafenturm, dem Hafenportal sowie einer neuen Speziallagerhalle, eine architektonische Aufwertung erfahren. Die neuen Bauwerke sind entlang der Industriezeile auf Höhe des Hafenbeckens 2 situiert und schlagen von Westen nach Osten – im wahrsten Sinne des Wortes – eine Brücke vom Posthof bis hin zum Hafen-becken 2. Dieser Bereich wird als „Freizeitachse“ bezeichnet und bietet der Bevölkerung die Möglichkeit, das Hafenviertel zu erleben – getrennt vom unabhängig stattfindenden Hafenbetrieb.

Speziallagerhalle in Planung

Auf der Verlandungsfläche im Hafenbecken 2 soll eine neue Speziallagerhalle für Tiefkühl- und Pharmaprodukte entstehen. Die Errichtung der neuen Halle bildet eine wesentliche Säule der wirtschaftlichen Expansions-Strategie der LINZ AG LOGISTIK Gruppe im Bereich Lagerlogistik. Die Planungsarbeiten für den Bau der neuen Halle laufen auf Hochtouren. So wird derzeit intensiv am Logistikkonzept für das neue Gebäude gefeilt. Aus derzeitiger Sicht könnten die Bauarbeiten Mitte 2019 beginnen.

Eine neue Attraktion entsteht

Die Dachflächen der neuen Speziallagerhalle werden „begehbar“ ausgeführt und der Öffentlichkeit zugängig gemacht. In zirka 17 Metern Höhe soll eine parkähnliche Fläche entstehen. Angedacht ist die Errichtung von Grünzonen mit Spazierwegen und verschiedenen Verweilbereichen. So könnten beispielsweise kleinere, temporäre Veranstaltungen oder verschiedene Sport- und Freizeitaktivitäten hier stattfinden. Angedacht ist auch der Bau eines brückenähnlichen Steges in Richtung Wasser zum Hafenbecken 2. Auf die Hallendächer gelangt man über einen Lift oder über eine Brücke, die Richtung Westen zum Hafenportal führt. Die endgültige Gestaltung der Dachfläche steht derzeit noch nicht fest, da im Vorfeld das Logistikkonzept der Lagerhalle fertig geplant werden muss.

Hafenportal und Hafenturm

Die beiden Neubauten bilden das Zentrum des neuen Stadtteils. Das Hafenportal ist als markanter Neubau geplant, der in erster Linie modernste Büroflächen beinhaltet, aber auch Platz für Nahversorger und Gastronomiebetriebe bietet. Die Fertigstellung der Einreichplanung im Auftrag der LINZ SERVICE GmbH/Bereich HAFEN ist für Ende 2018 vorgesehen. Unter dem Hafenportal ist eine neue Tiefgarage situiert. Für den öffentlichen Verkehr entsteht in einem ausgenommenen Gebäudeteil auch eine neue Haltestelle für die Busse der LINZ LINIEN. Direkt gegenüber, auf der anderen Seite der Industriezeile und mittels einer Brücke mit dem Hafenportal verbunden, soll sich der Hafenturm erheben. Er stellt einen idealen Standort für ein Businesshotel dar. Im Endausbau ist eine begehbare Verbindung vom Posthof über Hafenturm, Hafenportal und Lagerhalle bis hin zur Wasserfläche möglich. Da es sich bei Hafenturm und Hafenportal nicht um betriebliche Investitionen seitens der LINZ AG LOGISTIK Gruppe handelt, sollen diese Bauwerke durch private Investoren errichtet werden. Die Suche nach potentiellen Projektentwicklern ist bereits voll angelaufen.

Die gesamte Unterlage finden Sie hier

Die Veröffentlichung der Bilder ist honorarfrei, Fotonachweis: LINZ AG, Ausnahmen: Foto mit dem Titel „neue-hochgarage“, hier gilt der Fotonachweis: schneider-consult und Foto mit dem Titel „linz-vbf-stadthafen“, hier gilt der Fotonachweis: ÖBB_ZT Donau

Susanne Gillhofer Pressesprecherin LINZ AG
Tel. 0732/3400-3424
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