3D Ansicht Projekt Neuland

Projekt-Status

Die in der Grafik markierten Punkte werden in der Auflistung unterhalb näher beschreiben. Klappen Sie jenen Bereich auf über welchen Sie mehr erfahren möchten:

Ende Jänner 2017 starteten die Umbauarbeiten am ehemaligen Lagerhaus II/7 an der Regensburger Straße 3. Da das vorhandene Lagerhaus den aktuellen Lagerlogistik-Anforderungen nicht mehr entsprach, fiel die Entscheidung zum Umbau in ein modernes Bürogebäude. Seit Juli 2018 beherbergt das neue Haus die Hafendirektion, die Geschäftsleitung von DONAULAGER LOGISTICS, die Schifffahrtsaufsicht, den Zoll, sowie mehrere neu angesiedelte Unternehmen.

Auf der Verlandungsfläche im Hafenbecken 2 entsteht eine neue Speziallagerhalle für Tiefkühl- und Pharmaprodukte. Die Lagereinrichtung mit einer Gesamtfläche von rund 10.000 m2 dient zur Aufbewahrung von hochsensiblen Gütern. Die Bewirtschaftung erfolgt durch DONAULAGER LOGISTICS. Die neue Lagerhalle erhält einen besonderen Zusatznutzen: Ein großer Teil der Dachfläche wird als Freizeit- und Erlebnisbereich für die Bevölkerung geöffnet. Der neue, öffentliche Bereich befindet sich in rund 18 Metern Höhe auf einer Fläche von 3.600 m2. Das entspricht in etwa der Größe des Linzer Schillerparks. Die neue Anlage lädt zum Flanieren, Spazieren oder Verweilen ein. Auch kleinere Veranstaltungen sind möglich. Aufgrund der Statik des Hallendaches können sich jedoch maximal 300 Personen zur gleichen Zeit auf dem Dach aufhalten. Mehrere Gehwege führen durch verschiedene Flächen, die mit Gras, Blumenbeeten, Sträuchern oder Bäumen bepflanzt sind. Generell ist die neue Fläche in unterschiedliche Bereiche unterteilt. So gibt es Zonen für Kinder oder Jugendliche aber auch Ruhebereiche. Für TeilnehmerInnen einer „Mural Harbor“-Tour steht sogar eine eigene Graffiti-Übungswand zur Verfügung. Durch die beiden voneinander getrennten Ebenen sind Betriebsgelände und öffentlicher Raum zur gleichen Zeit am selben Ort möglich. Diese doppelte Nutzung ist für Linz einzigartig und verleiht dem Hafen einen unverwechselbaren Charakter. Von Westen her ist die Dachfläche über das Hafenportal mittels einer Brücke zu erreichen. Richtung Osten gelangen die Besucher der Dachfläche über einen Steg direkt zum Hafenbecken 2. Hier entsteht ein Aussichtsturm, dessen Plattform – in einer Höhe von rund 30 Metern – mit einem Lift erreichbar ist. Die Bauarbeiten starteten im Dezember 2020. Mehr über den Baustart erfahren Sie hier. Die bauliche Fertigstellung ist Ende 2022 geplant.

Dachfläche Speziallagerhalle

Der öffentliche Freizeit- und Erlebnisbereich auf der Dachfläche wird in etwa so groß wie der Linzer Schillerpark.

Stand der Bauarbeiten im September 2021

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Das Hafenportal ist ein neues Bürogebäude mit einer Tiefgarage, sechs Oberetagen sowie einem großen, öffentlichen Gastronomiebereich. Der flexible Grundriss ermöglicht die Ansiedlung jeder gewünschten Bürogröße – vom Großraumbüro bis zur kleinen Start-up Einheit. In der Erdgeschossebene befinden sich zentrale Eingangsbereiche sowie mehrere Geschäftsflächen. Als zentrales Bindeglied zwischen Hafenturm und Speziallagerhalle bildet das Hafenportal ein Kernelement von „Projekt Neuland“. Alle drei Gebäude sind mit Brücken verbunden und bilden die ost-westlich ausgerichtete „Freizeitachse“, die letztendlich vom Posthof bis zum Hafenbecken 2 führt. Im neuen Hafenportal wird auch der öffentliche Verkehr direkt integriert und erhält eine wettergeschützte Endhaltestelle. Das Hafenportal wird von einem privaten Investor errichtet und betrieben. Die Immobilienvermittlung erfolgt über die ÖRAG. Die Bauarbeiten starteten im Oktober 2021.

Mit der Errichtung des Hafenturms wird ein starker städtebaulicher Akzent gesetzt, der die Linzer Skyline nach Osten hin vervollständigt. In Wechselwirkung von Hafenportal und Hafenturm stellt der neue Turm ein Landmark dar und identifiziert den Hafen weithin sichtbar als eigenen Stadtteil. Der Hafenturm soll künftig ein neues Businesshotel mit 150 Zimmern, Veranstaltungsräumlichkeiten sowie ein Rooftop-Restaurant & Bar beherbergen. Damit wird der steigenden Nachfrage seitens Linz-Tourismus nach Übernachtungsmöglichkeiten Rechnung getragen. Der Hafenturm wird von Fleissner + Partner GmbH aus Graz errichtet. Um der Verantwortung, ein architektonisch qualitätsvolles und zeitlos modernes Bauwerk planen und umsetzen zu können hat die Fleissner + Partner GmbH 6 renommierte Architekturbüros zu einem Gutachterverfahren eingeladen. Mitte September 2020 hat eine unabhängige Jury den Entwurf von Pichler & Traupmann Architekten ZT GmbH – einstimmig – prämiert. Der rund 60 Meter hohe Turm bindet sich harmonisch in die städtebaulichen Überlegungen von „Projekt Neuland“ ein. Derzeit läuft seitens Fleissner + Partner die Suche nach einem Hotelbetreiber auf Hochtouren. Der Spatenstich ist für Frühling 2022 geplant.

An der Industriezeile, direkt gegenüber der Einfahrt zum Posthof, befindet sich das neue Parkdeck – eine Hochgarage mit sieben Ebenen. In östlicher Richtung grenzt das neue Ingate an. Unter dem Ingate und dem Parkdeck befindet sich eine Tiefgarage mit einem Untergeschoß. Insgesamt bieten Parkdeck und Tiefgarage Platz für über 600 Fahrzeuge. Die Stellflächen sind in erster Linie für die im Hafen angesiedelten Betriebe gedacht. Einige Stellplätze stehen jedoch auch für die Öffentlichkeit als Kurzparkplätze zur Verfügung. So finden etwa die Besucher des Posthofs künftig ausreichend Parkmöglichkeiten. Die Bauarbeiten haben im Juli 2018 begonnen. Im April 2021 wurden Parkdeck / Tiefgarage ihrer endgültigen Bestimmung übergeben.

Tarifinformationen finden Sie hier.

Zeitraffervideo_Neuland_Parkdeck.mp4 | 78 MB

Beim Ingate handelt es sich um eine zentrale Anmeldestelle für alle ankommenden LKWs. Um Wartezeiten und lange Wegstrecken im Hafenareal zu vermeiden werden von hier aus alle Lieferungen schnell und unkompliziert zu den jeweiligen Lagerhallen – ihren endgültigen Bestimmungsorten – geführt. Der Vorteil ist, die LKWs bleiben im Hafen-Areal und müssen nicht mehr über die Industriezeile fahren. Die Bauarbeiten haben im Juli 2018 begonnen. Im April 2021 wurde das neue Ingate eröffnet.

Als kompetentes Logistik-Dienstleistungszentrum hält der Containerterminal die Wirtschaft in Oberösterreich zuverlässig in Bewegung. Im Herbst 2019 erfolgte der Startschuss zum umfangreichen Ausbau des Containerterminals mit der Zielsetzung: Steigerung der Effizienz und des Dienstleistungsangebotes und somit auch der Umschlagszahlen. Im September 2020 erfolgte die Montage eines zusätzlichen Container-Portalkrans. Mit einem Eigengewicht von 522 Tonnen und einer Gesamthöhe von 36 Metern kann der neue Kran eine Gesamtnutzlast von insgesamt über 40 Tonnen stemmen. Mehr Infos über die neue Krananlage erhalten Sie hier. Bis Jahresende 2021 wird die „Gleisgruppe G“ 4-spurig – auf Ganzzugslänge (740 Meter) – ausgebaut. Danach beginnt die Erweiterung der „Gleisgruppe K“. Nach Fertigstellung im Sommer 2022 präsentiert sich das gesamte Areal zur Gänze elektrifiziert. Damit erübrigen sich zeitraubende und kostenaufwändige Verschubleistungen mittels Dieselloks, da elektrisch betriebene Lokomotiven umweltfreundlich direkt bis zum Terminal fahren können. Den Terminal-Kunden stehen dann insgesamt sechs Ganzzugsgleise mit einer Länge von bis zu 740 Meter zur Verfügung. Letztendlich erhöhen sich die Container-Stellplätze von derzeit 4.500 auf rund 6.500 TEU (= Twenty-foot Equivalent Unit, internationale Standard-Bezeichnung für einen 20-Fuß-Container). Bis Ende 2023 ist auch die Errichtung eines neuen Containerterminal Ingates geplant. Die neue LKW-Anmeldestation befindet sich östlich an das Terminal-Areal angrenzend an der Saxingerstraße. Die Zuteilung zur Weiterfahrt in den Containerterminal zur Be- und Entladung der LKWs erfolgt zur Gänze elektronisch. Insgesamt entstehen hier 33 LKW-Abstellplätze mit Sozial- und Sanitärräumlichkeiten für die Fahrer.

Zweiter Portalkran für Containerterminal

Die Montage eines zusätzlichen Containerportalkrans ist eine wichtige Investition in die Zukunft des Logistikstandortes.

In diesem Gebäude wurde früher Getreide gelagert. Seit über 30 Jahren gibt es im Linzer Handelshafen keinen Getreideumschlag mehr. Nach Abriss des Silo II/8 ist hier die Errichtung einer neuen Garagenhalle für Fahrzeuge und Boote des Linzer Hafens geplant. Der Baubeginn ist derzeit noch offen.

In diesem Gebäude wurde früher Getreide gelagert. Seit über 30 Jahren gibt es im Linzer Handelshafen keinen Getreideumschlag mehr. Nach Abriss des Silo II/9 soll hier eine neue Gefahrguthalle für DONAULAGER LOGISTICS entstehen. Der Baubeginn ist derzeit noch offen.

Im Zuge der Umsetzung von „Projekt Neuland“ wurde die Industriezeile – im Bereich zwischen dem Steel & Service Center der voestalpine und der Firma Hainzl Industriesysteme GmbH – komplett erneuert. Auf dieser Gesamtlänge von rund 850 Metern erfolgte der Ausbau der Fahrbahn auf vier Streifen. Ostseitig entlang des Ausbaubereichs entstand ein kombinierter Geh- und Radweg. Insgesamt drei neue, geregelte Kreuzungsbereiche ermöglichen nun eine sichere Querung der Industriezeile. Verschiedene Bepflanzungen entlang – sowie in den teilweise vorhandenen Mittelstreifen – der neuen Industriezeile verleihen dem Stadtteil künftig eine ansprechende Optik. Die Bauarbeiten starteten im Herbst 2020. Am 31. August 2021 konnte das Projekt „Ausbau Industriezeile“ abgeschlossen werden.

Mit der Investition in die Modernisierung des Verschiebebahnhofs Stadthafen leisten ÖBB und LINZ AG einen wichtigen Beitrag zur optimalen Versorgung des Industriestandortes Linz mit Gütern. Neben der Erneuerung der Sicherungsanlage und dem Ausbau von Gleisen auf Ganzzugslänge ist auch die gesamte Elektrifizierung des Bahnhofs geplant. Somit können Güterzüge, die aus dem Westen kommen und elektrisch betrieben werden, nach dem Umbau direkt in den Verschiebebahnhof Stadthafen fahren. Umwege und aufwendiges Umkoppeln von Elektro- auf Dieselloks gehören nach der Modernisierung des Bahnhofs der Geschichte an. Insgesamt ermöglicht der Um- und Ausbau künftig eine einfachere und schnellere Betriebsabwicklung, was in erster Linie dem stetig wachsenden Containerumschlag entgegenkommt. Die Bauarbeiten starteten Mitte 2019 und endeten im Sommer 2021.

Die Landzunge I beherbergt Büros und Lagereinrichtungen der LINZ AG-Tochterfirma DONAULAGER LOGISTICS. Das Logistikunternehmen ist Spezialist in der Lagerung von Kühl-, Tiefkühl- und Gefahrgut sowie wassergefährdende Stoffe. Normal- und Stückgutlager sowie Lager für Pharmaprodukte mit Temperaturüberwachung runden das Angebot von DONAULAGER LOGISTICS ab.

Der Posthof am Linzer Hafen ist ein Haus für Musik, Tanz, Theater, Kleinkunst und Literatur. Nationale und internationale Künstler begeistern die Besucher bei den vielfältigen Events.

Das Veranstaltungshaus umfasst insgesamt drei Bühnen. Mit dem im Posthof befindlichen Lokal "Posthof Beisl" wird das Angebot kulinarisch abgerundet.

Ein Blick auf das neue Hafenviertel:

Zertifizierung zur Kennzeichnung der EU-Kofinanzierung
Rene Hagenauer
Mag. Rene Hagenauer LINZ SERVICE Bereich Hafen
Regensburger Straße 3
4020 Linz
Tel. 0664/803406961
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