Abwasser-Abc

Problemstoffe und Restabfälle gehören nicht in die Kanalisation:

  • Problemstoffe - wie zum Beispiel Wandfarben, Chemikalien, Medikamente aber auch Öle und Fette aller Art dürfen nicht in die Kanalisation eingebracht werden. Diese Stoffe sind zu sammeln und über die Altstoffsammelzentren zu entsorgen.
  • Restabfälle - wie Windeln, Feuchttücher, Tampons, Wattestäbchen oder -pads verstopfen die Kanalisation und beschädigen Pumpanlagen und sind daher ausschließlich über den Restabfall zu entsorgen.
  • Speisereste - ganz oder zerkleinert gehören in die Biotonne und dürfen nicht in die Kanalisation gelangen. Das Einbringen von Speiseresten trägt erheblich zur Vermehrung von Ratten bei.

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Das Auftreten unangenehmer Gerüche in Räumen die eine Verbindung zur Kanalisation aufweisen, kann verschiedene Ursachen haben:

  • Geruchsverschluss: Nach längeren Abwesenheiten oder nur sporadischer Nutzung kann der Geruchsverschluss (Siphon) austrocknen. Füllen Sie daher regelmäßig auch in wenig benutzte Abflüsse Wasser nach um diesen wieder zu aktivieren.
  • Ablagerungen: Organische Ablagerungen (Fett, Haare etc.) im Geruchsverschluss oder den nachfolgenden Leitungen können ebenfalls die Ursache für Geruchsentwicklung sein. Hier hilft eine regelmäßige Reinigung!

Ist ein Abfluss verstopft, liegt das Problem meist beim Geruchsverschluss. Häufig genügt es, diesen zu öffnen und die Ablagerungen zu entfernen. Liegt die Verstopfung in der Rohrleitung, kann diese meist nur mehr mit Spezialwerkzeug beseitigt werden.

Bei Kanalverstopfung rufen Sie uns an: Tel. 0732/3400-6333.

Im Handel wird auch eine Reihe von chemischen Rohrreinigern angeboten, die nicht zwingend zum gewünschten Ergebnis führen. Dabei kommen durchaus auch gefährliche Stoffe zum Einsatz. Eine mechanische Reinigung ist daher immer dem Einsatz von chemischen Reinigern vorzuziehen.

Das öffentliche Kanalnetz kann Niederschlagswasser nicht unbegrenzt aufnehmen. Bei extremen Starkregenereignissen (z.B. nach Gewitterregen) kann es zu einer Überlastung der Kanalisation kommen. Dabei kann der Wasserstand im Kanalnetz bis zum höchstmöglichen Punkt, der sogenannten RÜCKSTAUEBENE ansteigen.

Die Rückstauebene liegt meist auf Höhe der Straßenoberkante des Geländes, in dem der Kanal verläuft. Alle ungesicherten, tiefer liegenden Gebäudeteile (Kellergeschoß) werden dabei überflutet. Auch durch das Einbringen von Störstoffen in die Kanalisation (Verstopfung) kann ein Kanalrückstau hervorgerufen werden.

Gemäß ÖNORM B2501 und der Linzer Kanalordnung muss sich jeder Hausbesitzer selbst gegen Kanalrückstau sichern. Geeignete technische Einbauten, wie normgeprüfte Doppelrückstauverschlüsse für fäkalienfreie Wässer oder Hebeanlagen für WC-Anlagen unter der Rückstauebene sind vorzusehen.

>> Animation "Ihr Weg zum trockenen Keller"

Die Mitarbeiter des Bereiches ABWASSER beraten Sie gerne, um eine für Sie optimale Lösung zu finden.

Durch gute Planung bei der Errichtung des Hausanschlusses können Sie bereits im Vorfeld Probleme vermeiden. Das spart Kosten und Nerven!

Auch eine Hausanschlussleitung sollte einmal in 10 Jahren mittels selbstfahrender Kamera optisch überprüft werden. Dabei lassen sich frühzeitig technische Gebrechen erkennen, die in weiterer Folge zu Schäden an Umwelt, Gebäuden oder Straßen (durch Einsturz) führen können.

LINZ SERVICE Bereich Abwasser
Wiener Straße 151
4021 Linz
Tel. 0732/3400-6000
Fax 0732/3400-6009
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