Ein Lastkraftwagen bringt einen Abfallcontainer für den Containerverleih von LINZ AG ABFALL
Ein Container für alle Fälle

Ihr Abfall, unsere Container - diese können Sie bei LINZ AG ABFALL rasch und unkompliziert leihen.

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Abfallwirtschaft leicht gemacht

Bereich ABFALL der LINZ AG - Ihr Dienstleister für abfallbezogene Themen.

Entsorgung mit System

Mit Müllabfuhr, Altstoffsammelstellen, kostenloser Sperrmüllabholung und den Altstoffsammelzentren stellt die LINZ AG allen Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Linz ein flächendeckendes Sammel- und Entsorgungssystem zur Verfügung. Damit wird es besonders leicht gemacht, anfallende Abfälle einfach und ordnungsgemäß zu entsorgen.

  • Die Müllabfuhr der LINZ AG entleert regelmäßig über 60.000 Restabfall-, Bioabfall-, Leichtverpackungs- und Altpapierbehälter und sorgt so für eine saubere Stadt.
  • Im gesamten Stadtgebiet gibt es rund 380 Altstoffsammelstellen zur ordnungsgemäßen Abgabe von Metallverpackungen und Altglas. Die nächstgelegenen Sammelstellen findet man ganz leicht in der praktischen Altstoffsammelstellen-Suche.
  • Außerdem stehen vier Altstoffsammelzentren und ein kostenloser Abholservice für sperrige Abfälle zur Verfügung.
  • Durch das umfangreiche Serviceangebot, wie zum Beispiel den Abfallkalender oder das Abfall-ABC, gehört die Stadt Linz auch im Bereich der Abfallwirtschaft zu den führenden Städten in Österreich.

Aktuelles und Wissenswertes

Menschen sammeln Müll auf einer Wiese ein.

Bereits seit Frühjahr 2020 unterstützt der Bereich Abfall der LINZ AG in Kooperation mit der Stadt Linz die vom Landesabfallverband OÖ ins Leben gerufene Flurreinigungskampagne "Hui statt Pfui“. Dabei geht es um das Einsammeln von achtlos weggeworfenem, herumliegendem Abfall auf Straßen, Gehwegen und Grünflächen. 2021 waren über 1.400 Freiwillige, darunter Privatpersonen, Schulen und Vereine mit dabei und befreiten ihre Umgebung von herumliegendem Abfall.

Die Kampagne wird auch 2022 fortgesetzt. Müllsäcke, Handschuhe und Greifzangen werden vom Landesabfallverband, der LINZ AG und der Stadt Linz zur Verfügung gestellt und können kostenlos nach Anmeldung und Terminvereinbarung per E-Mail linzmachtsauber@mag.linz.at im Neuen Rathaus abgeholt werden. Der gesammelte Abfall kann an fixen Sammelpunkten abgestellt werden, von wo er täglich abgeholt wird. Die Sammelpunkte sowie weitere Infos finden Sie unter: Linz macht sauber

Jetzt: Mitmachen und gewinnen bei „Linz macht sauber“

Der besonders engagierte Einsatz für eine saubere Umwelt und ein lebenswertes Linz soll nun auch belohnt werden. Preise gibt‘s daher in den Teilnahmekategorien "Einzelperson", "Familie", "Bildungseinrichtung (Schule, Kindergarten, etc.)" und in der Kategorie „Gruppen“. Bis 15. Juni 2022 ermittelt eine Jury die originellsten und/oder fleißigsten Sammler.

Bei der Preisverleihung am 30. Juni 2022 winken als Gewinne City-Gutscheine der Stadt Linz und Bäderkarten der LINZ AG.

Unterstützen auch Sie die “Hui statt Pfui“-Kampagne mit Ihrem Beitrag zu „Linz macht sauber“ und säubern Sie Ihr Umfeld von Abfall!

400kg Elektrogeräte und 50kg Altbatterien gesammelt

Unter dem Motto „Lässig sammeln statt uncool wegwerfen“ hat LINZ AG ABFALL in Zusammenarbeit mit der Elektroaltgeräte Koordinierungsstelle von 20. bis 22. April 2022 im Schulzentrum der Kreuzschwestern in Linz drei Schulprojekt-Tage zum Thema „Richtige Sammlung von Elektroaltgeräten und Altbatterien" organisiert. An drei Tagen nahmen rund 160 Schüler/innen an Workshops mit Abfallberater/innen der LINZ AG sowie an Exkursionen in ein Linzer Altstoffsammelzentrum sowie zum Landesabfallverwertungsunternehmen in Wels teil. Ziel war es, die Jugendlichen über die in Elektrogeräten enthaltenen, oft konfliktbehafteten Rohstoffe zu informieren sowie zum nachhaltigen Umgang mit diesen zu sensiblisieren bzw. motivieren. Bei einer Sammelaktion am letzten Tag, bei der alle Schüler/innen und Lehrkräfte des Schulzentrums teilnehmen konnten, wurden rund 400 Kilogramm alte Elektrokleinstgeräte und 50 Kilogramm Batterien gesammelt und zur fachgerechten Entsorgung und Verwertung übergeben.

Mit den vier Altstoffsammelzentren (ASZ) bietet die LINZ AG ein umfassendes Entsorgungssystem für Abfälle, die keineswegs in den Restabfall oder in die Altstofftonnen (Altpapier, Leicht-, Metall-, Glasverpackungen) gelangen sollen. Dazu gehören z.B. Problemstoffe, Elektrogeräte, Altspeisefette und –öle, Batterien und Akkus. Dass diese Abfallfraktionen im ASZ abzugeben sind, ist vielen nicht unbekannt. Doch was passiert mit ihnen nach ihrer Abgabe?

Verschiedene Batterien sind nebeneinander aufgestellt.

Akkus und Batterien

Leistungsstarke Lithium-Ionen-Akkus werden heutzutage in zahlreichen Geräten eingesetzt. Die effizienten Energiespeicher mit hohem Wirkungsgrad sind bestens geeignet für Smartphones, Digitalkameras, Akku-Bohrer, E-Bikes und Co. Allerdings hat diese Entwicklung auch eine Kehrseite: Explosions- und Brandgefahr.

Im ASZ werden die Akkus und Batterien fachgerecht gelagert und für den Transport in Recyclinganlagen vorbereitet. Dort können durch Zerkleinern und Trennen der Materialien bzw. durch Abtrennung von Schadstoffen (z.B. Quecksilber oder Cadmium) wertvolle Rohstoffe wie z.B. Mangan, Kobalt und Nickel zurückgewonnen werden.

Hinweis: Kleben Sie sichtbare Pole von Lithium-Ionen-Akkus und Batterien mit Klebeband ab, um Kurzschlüsse zu vermeiden.

Elektrogeräte

Elektrogeräte wie Bügeleisen, Toaster, Staubsauger, Waschmaschinen, etc. beinhalten vielerlei Wertstoffe wie z.B. Eisen, Kupfer, Aluminium, aber auch Gold und Silber.

Für ein Recycling werden die Geräte nach einer Schadstoffentfernung oft händisch demontiert und zerkleinert – so können durch Magnetabscheider und andere Technologien Rohstoffe zurückgewonnen werden.

Hinweis: Bitte zwicken Sie vor der Abgabe im ASZ Kabel von Geräten ab und entfernen Sie etwaige Akkus und Batterien – diese werden getrennt übernommen.

Gasentladungs- und LED-Lampen

Bei Beschädigung kann aus Gasentladungslampen wie bspw. Neon- und Leuchtstoffröhren, aber auch Energiesparlampen giftiger Quecksilberdampf austreten.

Beim Recyclingprozess wird das quecksilberhaltige Leuchtpulver abgesaugt und die Alu-Kappen sowie das Glas für die Herstellung neuer Lampen verwendet. Auch LEDs, die nur elektronische Bauteile beinhalten und somit ungiftig sind, sollen für ein umweltgerechtes Recycling im ASZ abgegeben werden. Klassische Glühbirnen und Halogenlampen sind im Restabfall zu entsorgen.

Hinweis: Zerbricht eine Gasentladungslampe, ist sofort zu lüften und die Bruchstücke mit Sicherheitshandschuhen in ein gut verschließbares Gefäß zu geben. Entsorgen Sie es dann im nächsten ASZ.

Abbildung von Problemstoffbehältern

Problemstoffe

Altlacke, Klebstoffe, Reinigungsmittel, verunreinigte Putzlappen, Werkstättenabfälle, Ölfilter, Asbestzement Eternit, Mineralwolle (z.B. Glas-/Steinwolle), Schädlingsbekämpfungsmittel, Chemikalien, Altöl sowie Feuerlöscher, Kondensatoren, Gasflaschen und Medikamente, etc. werden den Problemstoffen zugeordnet.

Ein Großteil wird unter kontrollierten Bedingungen thermisch behandelt und so unschädlich gemacht.

Hinweis: Bitte transportieren Sie Ihre Problemstoffe in einem geschlossenen, auslaufsicheren Gefäß ins ASZ, um Verletzungen zu vermeiden.

Ölbehälter in Braun und Gelb.

Altspeisefette und –öle

Im Öli werden gebrauchte Altspeisefette und –öle gesammelt. Als Privatkunde erhält man den Öli kostenlos in allen Linzer Altstoffsammelzentren. Ist er voll, gibt man ihn ab und erhält einen neuen, gereinigten Öli.

Bereits seit 2002 ist die Öli-Wasch- und Aufbereitungsanlage in Wels in Betrieb. Dort werden die notwendigen Aufbereitungsschritte vorgenommen, um aus Altspeiseöl Biodiesel herzustellen.

Hinweis: Öle und Fette dürfen keinesfalls in den Abfluss oder in die Toilette gelangen. Dort verursachen sie Ablagerungen und Verstopfungen in den Leitungen und der öffentlichen Kanalisation sowie Störungen in den Pumpwerken.

Sessel und Matratzen stehen am Gehsteig an eine Zaun gelehnt

Sperrige Abfälle

Sperrige Abfälle sind Produkte bzw. Möbel aus Holz in Kombination mit (Spiegel-)Glas und/oder Stoff, die nicht in die Tonne für Restabfall passen.

Sperrmüll wird wie Restabfall thermisch verwertet, also verbrannt, wobei Strom und Fernwärme produziert wird. Im ASZ stehen auch Großraumcontainer für Alteisen und Altholz zur Verfügung. Kontaktieren Sie unsere ASZ-MitarbeiterInnen – sie sind Ihnen gerne bei der Auswahl des richtigen Containers behilflich.

Hinweis: Nutzen Sie auch unserer kostenlose Sperrmüllabholungen an. Kontaktiere uns dazu unter 0723/3400-6808.

Ansammlung von CD's.

CDs/DVDs

CDs bzw. DVDs bestehen zu etwa 95 % aus dem hochwertigen Kunststoff Polycarbonat. Die verbleibenden 5 % setzen sich aus Aluminium und einer Lackierung zusammen.

Beim Recyclingprozess wird das Aluminium und die Lackierung abgetragen. Werden CDs im ASZ abgegeben, können aus dem verbleibenden Polycarbonat bspw. Handygehäuse, KFZ-Armaturen oder Hartschalenkoffer hergestellt werden.

Wussten Sie, dass…

man im ASZ auch funktionstüchtige Geräte und Altwaren abgeben kann? Diese werden geprüft, aufbereitet und zu attraktiven Preisen in den ReVital-Shops der Volkshilfe zum Verkauf angeboten.

Lächelnde Frau hält ein grünes Bioküberl und ein Papiersackerl in der Hand.

Holen Sie sich 5 Stück Papier-Biosäcke für die Biovorsammlung um € 0,70 in allen Linzer Altstoffsammelzentren.

Denn: Mit der richtigen Vorsammlung und Entsorgung leisten Sie einen wichtigen Beitrag für die Umwelt!

Richtige Vorsammlung im Haushalt

Bioabfälle sind im Haushalt am besten in einem kleinen Behälter mit Deckel zu lagern. Bei sehr feuchten Bioabfällen ist es empfehlenswert, sie in Küchenrolle oder Zeitungspapier einzuwickeln. Im optimalen Fall entleert man das gesammelte Material direkt in die Biotonne. Ansonsten eignen sich zum Einlegen in den Vorsammelbehälter vor allem Papiersäcke, da diese bei der Kompostierung problemlos mitabgebaut werden. Ebenfalls möglich ist der Einsatz von zertifizierten Säcken aus Biokunststoff (meist Maisstärke). In allen Linzer Altstoffsammelzentren erhalten Sie um € 4,80 auch unser praktisches Bioküberl mit Löchern, in dem das gesammelte Biomaterial atmen kann und so keine Geruchsbelastung entsteht.

Was gehört in die Biotonne und was nicht?

Nur kompostierbare Abfälle gehören in die Biotonne. Außerdem sollten diese nicht im Restabfall landen, da sie so als wertvolle Rohstoffe verloren gehen: Detailinfos

Getrennt gesammelt und fachgerecht entsorgt ist Bioabfall ein natürlicher und hochwertiger Rohstoff, der immer wieder im Kreislauf geführt werden kann.

Lassen Sie sich die Gelegenheit nicht entgehen und holen Sie sich unsere praktischen Papiersäcke für die Biovorsammlung. Wir freuen uns auf Ihren Besuch in unseren Altstoffsammelzentren.

Beitragsreihe Abfalltrennung - Was gehört nicht in den Restabfall?

Kleine Mülltonne für Leichtverpackungen.

Thema 3: Leichtverpackungen

In Linz werden Leichtverpackungen, zu welchen nicht nur Kunststoffverpackungen zählen, entweder in der Gelben Tonne oder im Gelben Sack gesammelt. Für beide Behältersysteme gelten dieselben Regeln – darin zu sammeln sind Verpackungen aus:

  • Kunststoff: z.B. Getränke- und Shampooflaschen, Kanister, Obst- und Fleischtassen, Obst- und Gemüsenetze, Zahnpastatuben, Styroporverpackungen
  • Verbundstoffen (also solche, die aus mehreren Materialien bestehen): z.B. Getränkekartons, Blisterverpackungen von Medikamenten oder Kaugummi
  • Holz: z.B. Holzsteigen, Holzwolle, Wein- und Zigarrenkisten
  • Textil: z.B. Jute- und Kartoffelsäcke, Obst- und Gemüsenetze

Gelber Sack mit Abfällen aus Leichtverpackungen.

Die sortenreine Abfalltrennung stellt die wichtigste Grundlage für ein effizientes Recycling dar. Die in der Gelben Tonne und dem Gelben Sack gesammelten Verpackungen werden in Sortieranlagen mechanisch bzw. händisch sortiert. So kann später in entsprechenden Verwertungsanlagen aus altem Material wieder etwas Neues entstehen. Jeder Fehlwurf muss teuer aussortiert werden und erschwert die Verwertung.

Um eine effiziente Sortierung zu unterstützen, sollten unterschiedliche Materialien von einer Verpackung, wenn möglich, voneinander getrennt werden. Z.B. ist bei einem Joghurtbecher ein mögliches Papieretikett sowie der Deckel aus Aluminium (in den Metallverpackungen zu entsorgen) jedenfalls abzuziehen. Bleibt das Papieretikett oder der Aludeckel drauf, wird der Joghurtbecher als Papier oder Metall erkannt und aussortiert. Weiters sollten beispielweise von Fleischtassen die Verschlussfolien abgezogen werden, da es sich oft um verschiedene Kunststoffsorten handelt. Die ganze Verpackung wird jener Kunststoffsorte zugeordnet, die beim Scanvorgang in der Sortieranlage erfasst wird.

Müllmonster Mampfi mit Brille

Müllmonster Mampfi informiert:

Stellen Sie sich vor dem Entsorgen die Frage: Ist das, was ich gerade wegwerfen möchte, eine Verpackung? War darin etwas verpackt? Kann die Frage mit ja beantwortet werden, ist die Gelbe Tonne bzw. der Gelbe Sack der richtige Entsorgungsweg. Kunststoffprodukte wie Rohre, Blumentöpfe, Klarsichtfolien oder Spielzeuge etc. gehören in den Restabfall, da sie keine Verpackung sind.

Tipps zur Abfallvermeidung:

Besonders bei Lebensmitteleinkäufen ist man mit einer Vielzahl von Verpackungsmaterialien konfrontiert, die oftmals vermieden werden könnten. Kaufen Sie möglichst Produkte mit wenig oder einer Mehrweg-Verpackung (z.B. Getränke), welche wiederbefüllt werden können. Nutzen Sie weiters wiederverwendbare Netze oder Säcke für den Transport von z.B. Gemüse und Obst. Inzwischen kann man sich bei vielen Lebensmittelketten auch Wurst, Käse, etc. in eigene Behälter füllen lassen. Nehmen Sie daher Ihre eigenen Vorratsdosen zum Einkaufen mit.

Von der Deponierung zur umweltgerechten Verwertung

Abfallsammlung und -behandlung wurden seit dem Jahr 2000 in vielerlei Hinsicht verbessert und ausgebaut. So entstand unter anderem ein Flaggschiff der Reststoffaufbereitung – die RABA.

Bis 2004 durften auf Deponien Abfälle ohne Vorbehandlung abgelagert werden. Die sodann in Kraft tretende Deponieverordnung verpflichtete jedoch zu einer Vorbehandlung der zu deponierenden Abfälle. Um den neuen Anforderungen gerecht zu werden, errichtete die LINZ AG im selben Jahr eine Mechanisch-biologische Abfallbehandlungsanlage (MBA). Eine 2008 durchgeführte Novelle der Deponieverordnung erforderte tiefgreifende Anpassungen in den Abfallbehandlungstechnologien und legte so den Grundstein für die Errichtung der Reststoffaufbereitungsanlage (RABA).

Abfall läuft auf Förderbändern in der Reststoffaufbereitungsanlage von LINZ AG ABFALL

Geburtsstunde der RABA

2011 fiel die Entscheidung, die RABA, eine dem höchsten Stand der Technik entsprechende Abfallbehandlungsanlage, zu errichten. Seit 2012 ermöglicht diese die Aufbereitung von rund 200.000 Tonnen Abfall pro Jahr, welche dabei die optimale Größe für die thermische Verwertung im nachgeschalteten Reststoffheizkraftwerk erhalten. In diesem entsteht Strom für 30.000 und Fernwärme für 20.000 Haushalte. Seither werden nur mehr verbleibende Aschen und sonstige Reststoffe auf der Deponie der LINZ AG abgelagert, was eine Reduktion der deponierten Mengen von knapp 113.000 Tonnen im Jahr 2000 auf 23.000 Tonnen im Jahr 2020 ermöglichte.

Hätten Sie’s gewusst?
Die RABA ermöglicht seit ihrer Inbetriebnahme nicht nur die Behandlung von Abfällen aus dem Linzer Stadtgebiet, sondern auch die Übernahme von Abfällen aus Umlandgemeinden und anderen Bundesländern wie zum Beispiel Tirol.

Mülltonne wird gerade in Müllfahrzeug entleert

Abfallsammlung optimiert

In den letzten 20 Jahren wurde aber nicht nur die Abfallbehandlung, sondern auch dessen Sammlung in vielerlei Hinsicht verbessert und ausgebaut. Während im Jahr 2000 knapp 76.000 Tonnen Abfälle und Altstoffe gesammelt wurden, waren es 2020 etwa 86.000 Tonnen. Die Menge an gesammelten Leichtverpackungen wurde zwischen 2000 und 2020 um 40 Prozent gesteigert. Das aktuellste Vorzeigeprojekt rund um die Verbesserung der getrennten Sammlung ist die Hauszuordnung der Leichtverpackungssammlung. Während um die Jahrtausendwende bei der Abfallsammlung ausschließlich dieselbetriebene Fahrzeuge zum Einsatz kamen, wurden zwischenzeitlich alternative Antriebe getestet. Im aktuellen Fuhrpark ist ein Sammelfahrzeug mit elektrisch angetriebenem Aufbau das Maß der Dinge. Auch der Containerservice wurde erweitert: Im Jahr 2000 waren drei Containerfahrzeuge im Einsatz, inzwischen sind mehr als zehn im Linzer Stadtgebiet unterwegs. Die Anzahl der Containerfuhren hat sich in dieser Zeit verfünffacht.

Businesskunden der LINZ AG

Digitaler Wandel

Die Inbetriebnahme der RABA und die damit verbundene Steigerung der übernommenen Abfallmengen erforderte eine komplexere Dokumentation der Stoffströme als bisher. Hierfür wurde 2012 das sogenannte Abfalllogistiksystem (ALS) eingeführt, welches den gesamten Ablauf von Auftragsannahme, Disposition, Verwiegung etc. abbildet und steuert. Das ALS unterstützt zudem die Einhaltung gesetzlicher Auflagen zu Abfallaufzeichnung und Bilanzierung. Auch in der Abfallsammlung werden durch digitale Anwendungen Prozesse verbessert: In den Sammelfahrzeugen für Leichtverpackungen werden inzwischen mobile Navigationsgeräte zur effizienten Routenführung eingesetzt. Zudem laufen Pilotprojekte zum Einsatz von Füllstandssensoren bei Presscontainern sowie in der Glas- und Metallverpackungssammlung.

Beitragsreihe Abfalltrennung - Was gehört nicht in den Restabfall?

Brennendes Innenleben eines Handy's.

Thema 2: Lithium-Ionen-Akkus und -Batterien

Smartphones, Tablets, Digitalkameras, aber auch Akkuschrauber, Küchengeräte, Drohnen oder E-Bikes: Immer mehr Geräte setzen auf leistungsstarke Akkus. Lithium-Ionen-Akkus und -Batterien punkten durch hohe Ladekapazität. Ihre richtige Lagerung und Entsorgung will aber gelernt sein:

Entsorgen Sie Akkus und Batterien NIEMALS IM RESTABFALL!
Durch Beschädigung oder Überladung können Kurzschlüsse entstehen, die zu Bränden führen können.

Der richtige Umgang:

  • Batterien und Akkus entladen sich niemals vollständig, daher sichtbare offene Pole mit Klebeband abkleben, um Kurzschlüsse zu vermeiden.
  • Nur original beigepacktes oder für das jeweilige Modell bestimmtes Ladegerät und Originalzubehör verwenden. So lassen sich Kurzschlüsse durch Überladungen vermeiden.
  • Nur unter Aufsicht (vor allem beim Aufladen größerer Akkus wie z. B. bei E-Bikes) und keinesfalls in der Nähe von brennbaren Gegenständen (z.B. auf einer Tischdecke, im Bett oder in der Nähe von Papier) laden.

Unbedingt beachten!

  • Alte Batterien & Akkus gehören niemals in den Restmüll, da sie Brände auslösen können. Wenn möglich, Akkus/Batterien getrennt vom Gerät abgeben.
  • Geräte und Akkus keinen hohen Temperaturen (z. B. direkte Sonneneinstrahlung, Heizung) aussetzen, Lüftungsöffnungen nicht abdecken. Auch Feuchtigkeit sowie Kälte bzw. Nässe vermeiden.
  • Bei Beschädigung oder Verformung des Gerätes sollte das Gerät überprüft und der Akku vorbeugend erneuert werden.

Beschädigte Lithium-Ionen-Akkus und -Batterien bitte sofort im nächsten ASZ abgeben.

Entsorgung und Recycling

Entsorgen Sie Akkus und Batterien kostenlos im ASZ. Dort werden die Energiespeicher richtig gelagert, verpackt und für den Weitertransport in Aufbereitungsanlagen vorbereitet, wo wertvolle Rohstoffe wie Lithium, Edelstahl, Aluminium und Kupfer aus den Akkus und Batterien zurückgewonnen werden.

Unser Partner bei der Elektroaltgeräte- und Batteriensammlung, die EAK (Elektroaltgeräte Koordinierungsstelle), hat die Handlungsempfehlungen in einem Erklärvideo zusammengefasst:

Erklärvideo zum Thema Lithium-Ionen-Akkus (MP4, 69 MB)

Weiterführende Informationen rund um das Thema Akkus und Batterien finden Sie hier:

www.elektroade.at

www.lithium-info.at

Beitragsreihe Abfalltrennung - Was gehört nicht in den Restabfall?

Bauschutt wie Ziegeln und Mauerwerk liegen auf einer Straße

Thema 1: Steine, große Metallteile & Co

In der Reststoffaufbereitungsanlage (RABA) der LINZ AG wird Restabfall so aufbereitet, dass er die optimale Größe für die thermische Verwertung im Reststoffheizkraftwerk (RHKW) erhält. Hierbei entstehen Strom und Fernwärme für 30.000 bzw. 20.000 Haushalte.

Im Restabfall sollen nur nicht vermeidbare bzw. nicht verwertbare Abfälle entsorgt werden, die den Altstoffbehältern (Papier, Altglas, Leichtverpackungen und Metallverpackungen) und der Biotonne nicht zugeordnet werden können. Neben diesen gibt es noch einige weitere Abfälle, die nicht im Restabfall entsorgt werden dürfen, da sie Schäden an den Anlagen und somit hohe Kosten verursachen. Zudem gehen wichtige Rohstoffe für das Recycling verloren.

Steine, große Metallteile & Co gehören nicht in den Restabfall

Immer wieder kommt es in der RABA und dem RHKW zu Stillständen. Oft werden diese von sogenannten „Störstoffen“ ausgelöst.

Bitte entsorgen Sie

  • größere sperrige Metallteile
  • Autoreifen
  • Bauschutt, große Steine
  • Dämmwolle wie z.B. Glas- oder Steinwolle
in einem der vier Linzer Altstoffsammelzentren (ASZ) und KEINESFALLS im Restabfall, auf Sammelstellen oder öffentlichem Grund. Im ASZ abgegebene Abfälle werden dort für die Verwertung gelagert und vorbereitet. Bei Fragen melden Sie sich bitte unter 0732/2130.

Darum sollten Sie die genannten Materialien im ASZ abgeben:

  • Metallteile finden als Rohstoff in der Stahlindustrie wieder Verwendung.
  • Autoreifen bestehen hauptsächlich aus Kautschuk und werden zu einem wertvollen Rohstoff für die Herstellung von z.B. Matten bei Sport- und Spielplätzen.
  • Bauschutt und große Steine werden in Verwertungsbetrieben aufbereitet und z.B. im Straßenbau eingesetzt.
  • Mineralwolle kann aufgrund möglicher Asbest-Bestandteile gefährlich für die Atemwege sein. Für den Transport erhalten Sie In den ASZs spezielle Säcke. Mineralwolle wird unter kontrollierten Bedingungen deponiert.

Icon Euro-Zeichen

Leider werden Abfälle und Altstoffe immer öfter auch illegal entsorgt. In den letzten zehn Jahren stieg die Menge an illegal abgelagertem Abfall von rund 50 auf nunmehr 500 Tonnen pro Jahr. Die fachgerechte Entsorgung dieser Abfälle verursacht einen Mehraufwand und dadurch zusätzliche Kosten, die sich langfristig in höheren Müllgebühren auswirken können. Das muss nicht sein.

Helfen auch Sie mit und sorgen mit einer fachgerechten Abfallentsorgung für eine saubere Umwelt! Was genau wohin gehört finden Sie in unserer Rubrik Übersicht Abfalltrennung sowie in unserem Abfall-ABC.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Weil wieder was draus wird

Richtige Abfallentsorgung schont die Umwelt, denn aus altem Material kann wieder Neues entstehen. Einfach zurückgelassener, nicht ordnungsgemäß entsorgter Abfall richtet großen Schaden an (mehr dazu hier).

Die Freerunner im Video zeigen euch, wie's richtig geht:

Rund_Gehts_HQ__Umweltprofis.mp4 | 145 MB
Blick durch eine Fensterscheibe auf eine telefonierende Businessdame.

Abfalltelefon

Für alle Fragen rund um Abfallentsorgung, -trennung und -vermeidung, stehen Ihnen kompetente MitarbeiterInnen gerne zur Verfügung:

  • Überfüllung/Verschmutzung bei Sammelstellen:
    Abfalltelefon 0732/2130
  • Überfüllung Ihrer Abfallbehälter:
    • Kontaktieren Sie zunächst Ihren Vermieter, Ihre Wohnungsgenossenschaft oder Ihre Hausverwaltung.
    • Privathaushalte, die ihre Mülltonne selbst angemeldet haben, wenden sich bitte an das Abfalltelefon 0732/2130.
  • Beratung bei Bauprojekten
    Bei Neu- und Umbauprojekten sind vielschichtige Aspekte zu beachten - wir wollen Sie daher bestmöglich bei der Berücksichtigung der Entsorgungsbedingungen unterstützen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Der Bereich ABFALL der LINZ AG betreibt eine Vielzahl an Anlagen, die der umweltgerechten Behandlung von Abfällen dienen.

Hier finden Sie Informationen zur Reststoffaufbereitungsanlage, der Reststoffdeponie sowie zur Mechanisch-biologischen Abfallbehandlungsanlage:

Abfallbehandlungsanlagen

Zur Abfallordnung

Verordnung des Gemeinderates der Stadt Linz vom 10.3.2011 betreffend die Sammlung von Siedlungsabfällen (Abfallordnung), kundgemacht im Amtsblatt der Landeshauptstadt Linz Nr. 7 vom 4. April 2011.

Zur Tarifordnung

Tarifordnung, welche für den Anschluss an die öffentliche Abfuhr von Abfällen sowie für die laufende Entsorgung der auf einem Grundstück anfallenden Abfälle gültig ist.

Rechtsvorschrift laut Alternative-Streitbeilegung-Gesetz (AStG)

Im Falle einer Beschwerde kann sich der/die Kunde/in an die Beschwerdestelle von LINZ AG ABFALL (0732/3400-6000 oder abfall@linzag.at) wenden.

Gemäß Art. 14 Abs. 1 VO (EU) 524/2013 haben Verbraucher/innen ab sofort bei online abgeschlossenen Verträgen die Möglichkeit, über die Online-Streitbeilegungs-Plattform (OS-Plattform) der europäischen Kommission eine Verbraucherbeschwerde einzureichen und verbraucherrechtliche Streitigkeiten außergerichtlich beizulegen. Die Plattform ist unter folgendem Link verfügbar: OS-Plattform

Das oberösterreichische Abfallwirtschaftsgesetz verpflichtet die 15 Bezirksabfallverbände und die drei Statutarstädte zur Erstellung bzw. zur Aktualisierung von regionalen Abfallwirtschaftsprogrammen. Die Aufgaben der Abfallwirtschaft und somit auch die Erstellung dieses Konzeptes wurden von der Stadt Linz an den Bereich Abfall der LINZ AG übertragen.

Das regionale Abfallwirtschaftsprogramm stellt die Grundlage für die Abfallwirtschaft in Linz für die kommenden sechs Jahre dar. Es enthält sowohl eine Bestandsaufnahme des Status Quo, aber natürlich auch Überlegungen zur künftigen Ausgestaltung der Abfallwirtschaft in dieser lebenswerten Stadt.

Regionales Abfallwirtschaftsprogramm Linz

Ein Screenshot der mobilen App von LINZ AG ABFALL auf einem Smartphone

Ihr Rundumservice zum Thema Abfall (für Android und iOS)

  • Abfall-ABC
    Wie entsorge ich meinen Abfall richtig?
  • Alle Sammelstellen und Altstoffsammelzentren auf einem Blick
    Wo entsorge ich welche Abfälle in meiner Umgebung?
  • Aktuelle News
    Neuigkeiten und Infos aus dem Bereich LINZ AG ABFALL

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Umweltmanagementsystem nach EN ISO 14001

Der Bereich ABFALL der LINZ AG führte im Jahr 2021 ein Umweltmanagementsystem ein. Dabei werden alle Tätigkeiten nach ökologischen Gesichtspunkten geprüft und laufend Maßnahmen zur Verbesserung eingeleitet. Im Juni 2021 kam es in Folge zur erfolgreichen Zertifizierung des Umweltmanagements nach EN ISO 14001.

„Wir sind sehr stolz, die Zertifizerung nach EN ISO 14001 erhalten zu haben. So leistet der Bereich Abfall einen wichtigen Beitrag zur Reduktion des CO2-Fußabdrucks und so zum Umweltschutz. Durch die laufende Weiterentwicklung des Umweltmanagementsystems werden gleichzeitig auch interne Prozesse optimiert", freut sich DI Erich Ehrentraut, Leiter des Bereichs ABFALL der LINZ AG.

Neben der Umsetzung von Umweltschutzmaßnahmen hat dies auch weitere positive Einflüsse: Die Kosten für Energie, Wasser und Material werden gesenkt, Gefährdungspotenziale erkannt und der Betrieb laufend verbessert. Bereits bestehende Umweltschutzmaßnahmen wurden weiterentwickelt und neue im Zuge der Zertifizierung umgesetzt. Dazu zählen beispielsweise die Einbindung der Mitarbeiter/innen bei Verbesserungsprozessen, die Umsetzung etlicher Nachhaltigkeitstipps (z.B. Treibstoffeinsparung durch Motor abstellen, Fahrgemeinschaften bilden oder öffentliche Anreise, Abfalltrennung, Stromeinsparung durch Licht abdrehen, doppelseitiges Drucken, etc.), der Ankauf von energie- und wassersparenden Anlagen, Bewegungsmelder für Außenbeleuchtung, Umstellung auf LED-Glühbirnen und vieles mehr.

LINZ SERVICE Bereich Abfall
Nebingerstraße 4
4020 Linz
Tel. 0732/2130
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