Ansicht des diesjährigen Brucknerfest-Sujets mit spritzender goldener Flüssiglkeit nach Aufschlag eines Tropfens

LINZ AG Kulturzeit 2018

Genießen Sie als LINZ AG-Kunde gratis Kulturzeit im Rahmen des Brucknerfestes 2018

Wir vergeben per Online-Anmeldung für folgende Veranstaltungen Karten an unsere Kunden:

Abbildung des Dirigenten Francois-Xavier Roth
Roth François-Xavier, © M.Borggreve

Hector Berlioz: La Damnation de Faust – Les Siècles & François-Xavier Roth
(einzigartige Mischform aus Oper, Oratorium und Chorsinfonie)

Bruckner als Opernkomponist? Eigentlich unvorstellbar. Und doch versuchte die Schriftstellerin Gertrud Bollé-Hellmund im Herbst 1893, Bruckner zur Komposition einer Oper zu überreden, für die sie ihm ein Libretto zu schreiben anbot. Bruckner zeigte sich nicht uninteressiert: „Warum sollte ich nicht eine Oper komponieren, die Schwierigkeit ist nur, einen Text zu finden, der mir zusagen könnte!“ Allein, sein Gesundheitszustand erlaubte ihm nicht, das Projekt weiterzuverfolgen. Er stellte aber in Aussicht, darauf zurückzukommen, „sobald ich meine ‚Neunte‘ fertig habe“, wozu es bekanntlich nicht kam. Während Bruckner an Gounods damals sehr erfolgreicher Faust-Oper kein gutes Haar ließ und sich fragte, was wohl „der Goethe zu dieser ‚wunderschönen‘ Oper gesagt“ hätte, bewunderte er ein anderes Werk sehr, das ebenfalls auf der Faust-Tragödie beruht: La Damnation de Faust von Berlioz. Am 16. Dezember 1866 reiste Bruckner extra aus Linz an, um die vom Komponisten selbst dirigierte Wiener Erstaufführung von Fausts Verdammnis im Großen Redoutensaal zu besuchen. Im französischen Stardirigenten François-Xavier Roth findet die einzigartige Mischform aus Oper, Oratorium und Chorsinfonie, vom Orchester Les Siècles in der originalen Stimmung gespielt, einen stilsicheren Anwalt.

Mitwirkende: Anna Caterina Antonacci (Marguerite), Bryan Register (Faust), Kyle Ketelsen (Méphistophélès), Tschechischer Philharmonischer Chor Brno (Brünn), Les Siècles, François-Xavier Roth (Dirigent)

Wir vergeben 125 x 2 Karten für die Vorstellung von FAUST I am Donnerstag, dem 20. September, um 19:30h im Brucknerhaus an LINZ AG-Kunden.

ANMELDUNG: Die Online-Anmeldung ist hier ab 27.08.2018 10h möglich. Bitte halten Sie dazu Ihre LINZ AG-Kundennummer und eine dazugehörige, beliebige Verrechnungskontonummer bereit.

Abbild des Künstlers Antoine Tamestit
Tamestit Antoine,© J.Mignot

Les Siècles, Antoine Tamestit und François-Xavier Roth
(Werke von Hector Berlioz und Ludwig van Beethoven)

Durch seine Lehrer Otto Kitzler und Ignaz Dorn lernte Bruckner in Linz Werke von Berlioz kennen, darunter aller Wahrscheinlichkeit nach auch dessen Harold en Italie. Die für Bruckners Sinfonik so typischen imaginären Choräle finden sich jedenfalls im Pilgermarsch, dem zweiten Satz dieser Programmsinfonie mit obligater Solo-Viola, hörbar vorgeprägt. Inspiriert von Lord Byrons (1788–1824) Versepos Childe Harold’s Pilgrimage setzte Berlioz die Streifzüge des Protagonisten durch ein wildromantisches Italien mit seinen Bergen, Räubern und Jägern in Musik, wobei das Soloinstrument, im Konzert gespielt vom international gefeierten Bratschisten Antoine Tamestit, die Figur des Harold repräsentiert. Beethovens Sinfonien haben deutliche Spuren in Bruckners sinfonischem Schaffen hinterlassen. An Beethovens „Eroica“, einem seiner erklärten Lieblingswerke, dessen Aufführung am 12. Mai 1872 in einem Wiener Konzert unter der Leitung von Richard Wagner ihm unvergesslich blieb, führte Bruckner 1878 metrische Studien durch, die er in seinen Österreichischen Volks- und Wirtschaftskalender für 1876 eintrug, wobei er die Sinfonie „genau nach dem Periodenbau untersucht, die Schlüsse festgestellt und sich überhaupt über den architektonischen Aufbau derselben wohl unterrichtet“ hat.

Mitwirkende: Antoine Tamestit (Viola), Les Siècles, François-Xavier Roth (Dirigent)

Wir vergeben 125 x 2 Karten für die Vorstellung von HEROEN am Freitag, dem 21. September, um 19:30h im Brucknerhaus an LINZ AG-Kunden.

ANMELDUNG: Die Online-Anmeldung ist hier ab 27.08.2018 10h möglich. Bitte halten Sie dazu Ihre LINZ AG-Kundennummer und eine dazugehörige, beliebige Verrechnungskontonummer bereit.

Abbildung der Staatskapelle Weimar
Staatskapelle Weimar, © F.Broede

Staatskapelle Weimar mit Kirill Karabits
(Werke von Richard Wagner und Franz Liszt)

Bekanntschaft mit Liszts monumentaler Sinfonie machte Bruckner in der Linzer Zeit durch seinen Lehrer Ignaz Dorn, einen entschiedenen Anhänger der zeitgenössischen Moderne, bei dem er ab 1863 Unterricht nahm und der „eines der ersten Exemplare der damals eben erschienenen ‚Symphonie zu Goethes Faust‘ erworben, mit Bruckner studiert und es ihm zum Geschenk gemacht“ hatte. „Diese Partitur trägt die Widmung ‚Andenken von seinem aufrichtigen Freund Ig. Dorn‘.“ Bruckner „liebte“ die Faust-Symphonie seither denn auch regelrecht, insbesondere „wegen ihres kolossalen Aufbaues, ihrer Themen, kühnen Harmonik und glänzenden Instrumentation“. Ein Motiv aus Wagners Faust-Ouvertüre verarbeitete Bruckner im Finalsatz seines einzigen Streichquintetts, das in den Jahren 1878 und 1879 entstand. Die Staatskapelle Weimar bringt, geleitet von ihrem Chefdirigenten Kirill Karabits, in Gestalt der Faust-Symphonie von Franz Liszt ein Werk zur Aufführung, das 1857 in Weimar durch den gleichen Klangkörper aus der Taufe gehoben wurde. Als Dirigent setzte sich Liszt in Weimar auch für Richard Wagner ein, dessen Faust-Ouvertüre er mit der Staatskapelle 1852 zum ersten Mal außerhalb Dresdens zu Gehör brachte, wo das Werk 1844 unter Leitung des Komponisten seine Uraufführung erlebt hatte.

Mitwirkende: Christian Elsner (Tenor), Philharmonia Chor Wien (Männerchor), Staatskapelle Weimar, Kirill Karabits (Dirigent)

Wir vergeben 125 x 2 Karten für die Vorstellung von FAUST II am Montag, dem 8. Oktober, um 19:30h im Brucknerhaus an LINZ AG-Kunden.

ANMELDUNG: Die Online-Anmeldung ist hier ab 17.09.2018 10h möglich. Bitte halten Sie dazu Ihre LINZ AG-Kundennummer und eine dazugehörige, beliebige Verrechnungskontonummer bereit.

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