Nachhaltigkeitsmanagement in der LINZ AG
Gemeinsam gestalten wir eine lebenswerte Zukunft. Nachhaltigkeit bedeutet, Verantwortung zu übernehmen, vorausschauend zu denken und die Bedürfnisse heutiger und zukünftiger Generationen in Einklang zu bringen. Die LINZ AG hat Nachhaltigkeit daher fest in ihrer Unternehmenskultur verankert.
Gemeinsam für Nachhaltigkeit. Jetzt und in Zukunft.
Wie wir Nachhaltigkeit verstehen: Für die LINZ AG bedeutet Nachhaltigkeit, Verantwortung zu übernehmen. Wir denken generationenübergreifend und handeln so, dass Ressourcen auch in Zukunft verfügbar bleiben. Unser Ansatz verbindet ökologische, ökonomische und soziale Ziele zu einer ganzheitlichen Strategie. Wir agieren dabei nicht nur im Hier und Jetzt, sondern wir gestalten aktiv unsere Zukunft – für die Gesellschaft, die Umwelt und die nachfolgenden Generationen.
Unser Beitrag für die Zukunft
Als regional verankertes Unternehmen der Daseinsvorsorge setzen wir beispielsweise auf den weiteren Ausbau klimafreundlicher Energiequellen, fördern den öffentlichen Personennahverkehr, investieren in moderne Wasser- und Abfallwirtschaft und entwickeln innovative Lösungen für eine resiliente Infrastruktur. Wir schaffen regionale Arbeitsplätze und realisieren Projekte und Maßnahmen, die langfristig Sicherheit und Lebensqualität garantieren. Gemeinsam gestalten wir nachhaltig Zukunft – mit Verantwortung, Weitblick und Innovationskraft.
Nachhaltigkeit bedeutet für die LINZ AG nachzudenken und mehr noch vorauszudenken und die Zukunft zu gestalten, damit es die nachfolgenden Generationen mindestens so gut haben wie wir heute.DI Erich Haider, MBA - Generaldirektor der LINZ AG
Begriffserklärungen
Unser Glossar bietet ausgewählte, klare und kurz gehaltene Definitionen zu zentralen Themen der Nachhaltigkeit. Die Inhalte sind kompakt, transparent und praxisnah aufbereitet, um ein rasches Verständnis zu ermöglichen.
Ein globaler Aktionsplan der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung. Er umfasst 17 Ziele (SDGs), die bis 2030 Armut beenden, den Planeten schützen und Wohlstand für alle sichern soll.
Ein verbindlicher Verhaltenskodex, der Grundsätze und Regeln für ethisch, rechtmäßiges und verantwortungsvolles Handeln im Unternehmen festlegt. Er dient als Orientierung für Mitarbeitende und Führungskräfte.
Eine EU-Richtlinie, die Unternehmen verpflichtet, umfassend und standardisiert über Nachhaltigkeitsthemen zu berichten. Sie führt verbindliche Vorgaben zu Umwelt-, Sozial- und Governance-Aspekten ein, basierend auf ESRS-Standards.
Der Klimaübergangsplan beschreibt, wie ein Unternehmen seine Geschäftsaktivitäten mit den Zielen des Pariser Klimaabkommens in Einklang bringt. Er legt Maßnahmen zur Reduktion von Treibhausgas-Emissionen und zur Erreichung der Klimaneutralität fest.
Dieser Prozess zur Verringerung von CO2-Emissionen hat zum Ziel, fossile Energieträger durch erneuerbare Quellen zu ersetzen, Energieeffizienz zu steigern und klimaneutrale Tech-nologien einzusetzen, um Klimaneutralität zu erreichen.
ESG steht für Environmental, Social und Governance. Die Kriterien beschreiben Umwelt- Sozial- und Unternehmensführungsaspekte, die für nachhaltiges Wirtschaften und verantwortungsvolle Unternehmensführung relevant sind.
Ein umfassender Aktionsplan der Europäischen Union mit dem Ziel, Europa bis 2050 klimaneutral zu machen. Er umfasst Maßnahmen zur Reduktion von Treibhausgas-Emissionen, Förderung erneuerbarer Energien, Kreislaufwirtschaft oder Schutz der Biodiversität.
Ein von der EU entwickeltes Regelwerk, das detaillierte Vorgaben für die Nachhaltigkeitsberichterstattung im Rahmen der CSRD enthält. Die Standards definieren, welche Umwelt-, Sozial- und Governance-Daten Unternehmen offen legen müssen.
Ein Klassifizierungssystem der EU, das festlegt, welche wirtschaftlichen Aktivitäten als ökolo-gisch nachhaltig gelten. Ziel ist es, Investitionen in Projekte zu lenken, die den Umwelt- und Klimazielen der EU dienen.
Governance beschreibt die Regeln, Strukturen und Prozesse, mit denen Unternehmen geführt und kontrolliert werden. Sie umfassen Themen wie Verantwortlichkeiten, Transparenz, Compliance und ethisches Handeln.
Eine Untersuchung, die bewertet, wie sich der Klimawandel auf ein Unternehmen auswirken kann. Dabei werden physische Risiken wie Extremwetterereignisse und transitorische Risiken wie neue Klimagesetze oder Markt- und Technologieveränderungen berücksichtigt.
Verhaltensrichtlinie für Geschäftspartner, die Anforderungen zu Arbeitsbedingungen, Menschenrechten, Umwelt- und Compliance-Standards festlegen, um verantwortungsvolles Handeln in der Lieferkette sicherzustellen.
Grundprinzip für verantwortungsvolles Handeln, das ökologische, ökonomische und soziale Aspekte so berücksichtigt, dass heutige Bedürfnisse erfüllt werden, ohne die Chancen künftiger Generationen zu gefährden.
Langfristiger Rahmen, der Ziele, Maßnahmen und Verantwortlichkeiten festlegt, um ökologische, ökonomische und soziale Aspekte systematisch in der Unternehmenssteuerung zu verankern und nachhaltige Wertschöpfung sicherzustellen.
Internationales Abkommen von 2015, das den globalen Temperaturanstieg auf deutlich unter 2 Grad, möglichst 1,5 Grad gegenüber dem vorindustriellen Niveau begrenzen soll. Es verpflichtet die Vertragsstaaten zu nationalen Klimaschutzplänen und regelmäßiger Berichterstattung.
Bezeichnet die drei Kategorien von Treibhausgas-Emissionen nach dem Greenhouse Gas Protocol: Scope 1 umfasst direkte Emissionen aus eigenen Quellen, Scope 2 indirekte Emissionen aus eingekaufter Energie und Scope 3 alle weiteren indirekten Emissionen entlang der Wertschöpfungskette.
Es handelt sich um 17 globale Nachhaltigkeitsziele, die einen einheitlichen Rahmen für verantwortungsvolles Handeln schaffen und als Orientierung für Strategien und Maßnahmen im Bereich der Nachhaltigkeit dienen.
Ein systematischer Prozess zur Ermittlung der wesentlichen Nachhaltigkeitsthemen, die für das Unternehmen und seine Stakeholder von größter Bedeutung sind. Sie bilden die Grundlage für die Priorisierung von Maßnahmen und die Berichterstattung.
4021 Linz
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