Abfall

Tipps für Biotonne und Bioküberl

Um unangenehme Gerüche aus der Biotonne zu vermeiden gibt es einige Maßnahmen, die man bereits im Haushalt umsetzen kann.

Tipps für das Bioküberl

Kleines Biosackerl aus Papier und links davon ein kleines, grünes Bioküberl.

  • KEINE Plastiksackerl verwenden!
  • Werfen Sie Hygienepapier wie z.B. Servietten, Küchenrolle, Taschentücher auch ins Bioküberl. Dadurch wird ein Teil der Flüssigkeit aufgesaugt und der Geruchsbildung entgegengewirkt.
  • Sammeln Sie Ihre biogenen Abfälle in der Küche vorzugsweise in Papiersäcken oder Zeitungspapier. Weiters möglich sind auch kompostierbare Biokunststoffsäcke (z.B. aus Maisstärke). Geben Sie die Vorsammelsäcke gemeinsam mit den Abfällen in die Biotonne.

Logo der Zertifizierung Biokunststoffsaecke

Bei Biokunststoff-Säcken ist auf Zertifizierungen wie im Bild rechts zu achten. Diese garantieren biologische Abbaubarkeit innerhalb eines definierten Zeitraums. Bei Säcken ohne dieser Zertifizierung ist es möglich, dass die für die Kompostierung erforderlichen Qualitätskriterien nicht eingehalten werden und sich z.B. nicht abbaubare Erdölbestandteile darin befinden.

Tipps für die Biotonne

Grüne Mülltonne für Bioabfall

  • an einem schattigen Platz aufstellen
  • bei Bedarf zwischendurch auch selbst reinigen
  • Trockenes Material wie z. B. Laub, Häckselmaterial, Sägespäne (aus unbehandeltem Holz) einstreuen. Das verhindert das Ankleben des Inhalts an der Tonne.
  • Gesteinsmehl oder kohlensaurer Kalk (Düngekalk) über die feuchten Abfälle streuen. Das bindet Feuchtigkeit, verringert die Geruchsbildung und verhindert eventuelle Madenbildung.

Der Lebenszyklus vom Abfall bis zum Kompost in einer illustrierten Grafik dargestellt.

Mehr Infos dazu finden Sie hier: Alle Biotonnen-Größen im Überblick

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