Tipp: Am 27. März 2026 findet ein Infotag "Der Schatz im Abfall - Umweltschutz leicht gemacht" statt. Mehr erfahren
Abfallwirtschaft leicht gemacht
Bereich ABFALL der LINZ AG - Ihr Dienstleister für abfallbezogene Themen.
Umweltgerechte Entsorgung mit System
Die LINZ AG stellt den Bürger*innen der Stadt Linz ein flächendeckendes Sammel- und Entsorgungssystem zur Verfügung. Damit wird es besonders leicht gemacht, Abfälle einfach und ordnungsgemäß zu entsorgen:
- Die Müllabfuhr entleert regelmäßig über 75.000 Behälter für Restabfall, Bioabfall, Altpapier sowie Gelbe Tonnen und Gelbe Säcke und sorgt so für eine saubere Stadt.
- Für die Entsorgung von Altglasverpackungen gibt es im Stadtgebiet rund 380 Altstoffsammelstellen - ganz leicht online in der Altstoffsammelstellen-Suche zu finden.
- Außerdem stehen vier Altstoffsammelzentren und ein kostenloser Sperrmüllabholservice zur Verfügung.
- Mit weiteren umfangreichen Services wie zum Beispiel dem Abfallkalenderoder das Abfall-ABC, beides auch zu finden in der Abfall-App, gehört die Stadt Linz auch im Bereich der Abfallwirtschaft zu den führenden Städten in Österreich.
Aktuelles und Wissenswertes
Infotag "Der Schatz im Abfall - Umweltschutz leicht gemacht"
4. März 2026
Wie sammelt man Abfälle richtig, was passiert eigentlich nach der Abholung mit diesen und welche Möglichkeiten gibt es, um Abfälle zu vermeiden? Diese und viele weitere Fragen können Sie an diesen spannenden Infotagen am Standort von LINZ AG ABFALL mit unseren Abfallberater*innen diskutieren. Jede*r von uns kann durch den richtigen Umgang mit Abfällen auf recht einfache Art und Weise einen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Denn nur richtig getrennte Abfälle stehen für ein umweltgerechtes Recycling und so wieder als Rohstoffe für neue Produkte zur Verfügung.
Wollten Sie schon immer einmal einen Blick in die Anlagen der Linzer Abfallwirtschaft werfen? Dann gibt es nun die Möglichkeit dafür - melden Sie sich zu einem unserer Infotage inkl. ASZ- und RABA-Führung an:
- Wo: Nebingerstraße 4, 4020 Linz (Treffpunkt vor dem Verwaltungsgebäude Bauteil A)
- Wann: Freitag, 27. März 2026 von 13 bis 17 Uhr (Anmeldeschluss: Fr, 20. März 2026)
Abfalltrennung von klein auf
OÖ Landesabfallverband Umweltprofis
2. März 2026
Abfalltrennung lernt man nicht irgendwann – man wächst damit auf. Früh erlernte Gewohnheiten begleiten Menschen ein Leben lang und machen richtiges Trennen zu einem selbstverständlichen Teil unserer Alltagskultur. Das Erlernen richtiger Abfalltrennung und umweltbewusstem Verhalten geschieht aber nicht von selbst. Kinder müssen gezielt und spielerisch an das Thema herangeführt werden. Genau hier setzt die oberösterreiche Abfallwirtschaft an: In jedem oberösterreichischen Bezirk, auch in Linz, sind speziell ausgebildete Abfallberater*innen im Einsatz, die dieses Wissen altersgerecht vermitteln. Ziel ist es, jedes Kind in Oberösterreich mindestens einmal im Laufe seiner Schulzeit zu erreichen und für einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen zu sensibilisieren.
Ergänzend zu persönlichen Bildungsangeboten wurde nun auch eine neue Online-Plattform speziell für Pädagog*innen geschaffen. Diese stellt neben fundiertem Hintergrundwissen geprüfte, praxisnahe Unterrichtsmaterialien in Form von Arbeitsblättern sowie Anleitungen für kleine Projekte rund um Abfalltrennung und Abfallvermeidung für den Pflichtschulbereich zur Verfügung. Diese können flexibel in unterschiedlichen Fächern – etwa im Sachunterricht oder im Deutschunterricht – eingesetzt werden. So muss nicht mangels Alternativen auf Materialien aus dem Ausland zurück, etwa aus Deutschland - zurückgegriffen werden. Diese sind nicht immer geeignet, da sich Abfalltrennsysteme von Land zu Land unterscheiden.
Die Plattform finden Sie hier: www.abfallberatung-ooe.at
Sammlung von Gipskarton für umweltgerechtes Recycling
23. Februar 2026
Seit 1. Jänner 2026 darf Gipskarton nicht mehr auf Deponien abgelagert werden. Nun ist eine getrennte Sammlung gesetzlich vorgeschrieben - denn Gips ist ein wertvoller Rohstoff, der bei sortenreiner Sammlung wieder in den Kreislauf zurückgeführt werden kann. Deshalb darf er auch nicht mehr im Restabfall entsorgt werden.
In den Linzer Altstoffsammelzentren stehen nun eigene Container für Gipskarton bereit.
In diese gehören vor allem saubere und trockene Gipskartonplatten ("Rigipsplatten") sowie Plattenreste aus Neubauten, Umbauten oder Abbrüchen. Die Plattenreste haben am besten keine ohne nur geringe Anhaftungen wie Holz, Metall, Fliesenkleber, Folien, Tapeten oder Kantenschutz (maximale Kantenlänge: 90 cm)
Nicht zum Gipskarton gehören stark verschmutzte oder beschichtete Gipskartonplatten, aber auch Heraklith- oder Astbestzementplatten, Metallprofile, Fliesen(kleber), Dämmstoffe und Mineralwolle. Auch Anhaftungen wie Zementputz, Ziegelreste, Mineralwolle oder Heraklith sind problematisch.
Umweltgerechte Verwertung
Gipskartonplatten bestehen zu über 90% aus Gips. Bei der Wiederaufbereitung wird Gipskarton zerkleinert und zermahlen, wodurch Karton und Gips voneinander getrennt und die Kartonteile abgesaugt werden können. Der Gips kann als Recycling-Gips problemlos zur Herstellung neuer Gipskartonplatten eingesetzt werden.
Falsch entsorgte Batterien und Akkus stellen Brandgefahr dar
17. Februar 2026
Zum Internationalen Tag der Batterie am 18. Februar weist die LINZ AG auf die große Bedeutung der richtigen Sammlung und fachgerechten Entsorgung von Batterien und Akkus hin. Unsachgemäß entsorgte Energiespeicher stellen eine hohe Brandgefahr dar und enthalten zugleich wertvolle Rohstoffe wie Lithium, Kobalt, Nickel und Mangan, die durch Recycling wiederverwendet werden könnten. Bereichsleiterin von LINZ AG ABFALL Linda Peer berichtet von einer stark steigenden Zahl von Bränden in den Linzer Behandlungsanlagen – mittlerweile mehrmals pro Woche.
Auch Stadtrat Thomas Gegenhuber appelliert, Batterien und Akkus niemals im Restabfall zu entsorgen, sondern kostenlos in Altstoffsammelzentren oder im Handel abzugeben.
Akkus in Zahnbürsten, Leuchtschuhen und Co: So entsorgen Sie richtig
13. November 2025
Wir alle nutzen im täglichen Leben ein Vielzahl an elektrischen Geräten, die Akkus bzw. Batterien beinhalten - beispielsweise kabellose Staubsauger bzw. Staubsaugerroboter, Akkuschrauber, Küchenmaschinen, E-Reader, etc.
Nicht immer ist auf den ersten Blick erkennbar, dass sich in Geräten Akkus und Batterien befinden bzw. sind diese oft fest verbaut, können also selbst nicht entnommen werden. Beispiele sind: elektrische Zahnbürsten, singende Grußkarten, Einwegvapes, sprechende Kinderbücher sowie leuchtende Kinderschuhe. Dies sind allesamt Elektrogeräte und gehören nicht in den Restabfall, sondern ins Altstoffsammelzentrum (ASZ).
Für die thermische Verwertung werden Restabfälle geschreddert und zerkleinert. Werden Lithium-Ionen-Akkus bei diesem Vorgang mitverarbeitet, kommt es häufig zu Bränden in den Verwertungsanlagen. Auch zuhause können sich beschädigte Akkus und Batterien entzünden. Lassen Sie daher oben genannte Geräte, wenn sie kaputt sind und/oder nicht mehr benötigt werden, nicht zuhause in den Laden liegen, sondern entsorgen Sie sie möglichst rasch!
Lässt sich ein Akku entnehmen, so kleben Sie offene Pole bzw. Kontakte mit Klebeband ab. Geräte, bei welchen das nicht möglich ist, geben Sie bitte im ASZ ab und informieren unsere Kolleg*innen vor Ort darüber!
Rückgewinnung von Rohstoffen
Neben der Brandgefahr können Rohstoffe aus Akkus und Batterien nur bei fachgerechter Entsorgung recycelt werden. Landen Sie im Restabfall, sind die Rohstoffe wie Lithium, Kobalt, Nickel und Mangan verloren!
Sie möchten sich auch noch über vergangene Beiträge aus dem Bereich "Aktuelles und Wissenswertes" informieren? Dann stöbern Sie gerne in unserem
Der Bereich ABFALL der LINZ AG betreibt Anlagen, die der umweltgerechten Behandlung von Abfällen dienen.
Hier finden Sie Informationen zur Reststoffaufbereitungsanlage, der Reststoffdeponie sowie zum Zwischenlager Gaisbergerstraße:
Verordnung des Gemeinderates der Stadt Linz vom 10.3.2011 betreffend die Sammlung von Siedlungsabfällen (Abfallordnung), kundgemacht im Amtsblatt der Landeshauptstadt Linz Nr. 7 vom 4. April 2011.
Tarifordnung, welche für den Anschluss an die öffentliche Abfuhr von Abfällen sowie für die laufende Entsorgung der auf einem Grundstück anfallenden Abfälle gültig ist.
Rechtsvorschrift laut Alternative-Streitbeilegung-Gesetz (AStG)
Im Falle einer Beschwerde kann sich der*die Kund*in an die Beschwerdestelle von LINZ AG ABFALL (0732/3400-6000 oder abfall@linzag.at) wenden.
Gemäß Art. 14 Abs. 1 VO (EU) 524/2013 haben Verbraucher*innen ab sofort bei online abgeschlossenen Verträgen die Möglichkeit, über die Online-Streitbeilegungs-Plattform (OS-Plattform) der europäischen Kommission eine Verbraucherbeschwerde einzureichen und verbraucherrechtliche Streitigkeiten außergerichtlich beizulegen. Die Plattform ist unter folgendem Link verfügbar: OS-Plattform
Das oberösterreichische Abfallwirtschaftsgesetz verpflichtet die 15 Bezirksabfallverbände und die drei Statutarstädte zur Erstellung bzw. zur Aktualisierung von regionalen Abfallwirtschaftsprogrammen. Die Aufgaben der Abfallwirtschaft und somit auch die Erstellung dieses Konzeptes wurden von der Stadt Linz an den Bereich Abfall der LINZ AG übertragen.
Das regionale Abfallwirtschaftsprogramm stellt die Grundlage für die Abfallwirtschaft in Linz für die kommenden sechs Jahre dar. Es enthält sowohl eine Bestandsaufnahme des Status Quo, als auch Überlegungen zur künftigen Ausgestaltung der Abfallwirtschaft in dieser lebenswerten Stadt.
Umweltmanagementsystem nach EN ISO 14001
Der Bereich ABFALL der LINZ AG führte im Jahr 2021 ein Umweltmanagementsystem ein. Dabei werden alle Tätigkeiten nach ökologischen Gesichtspunkten geprüft und laufend Maßnahmen zur Verbesserung eingeleitet. Im Juni 2021 kam es in Folge zur erfolgreichen Zertifizierung des Umweltmanagements nach EN ISO 14001.
Neben der Umsetzung von Umweltschutzmaßnahmen hat dies auch weitere positive Einflüsse: Die Kosten für Energie, Wasser und Material werden gesenkt, Gefährdungspotenziale erkannt und der Betrieb laufend verbessert. Bereits bestehende Umweltschutzmaßnahmen wurden weiterentwickelt und neue im Zuge der Zertifizierung umgesetzt. Dazu zählen beispielsweise die Einbindung der Mitarbeiter*innen bei Verbesserungsprozessen, die Umsetzung etlicher Nachhaltigkeitstipps (z.B. Treibstoffeinsparung durch Motor abstellen, Fahrgemeinschaften bilden oder öffentliche Anreise, Abfalltrennung, Stromeinsparung durch Licht abdrehen, doppelseitiges Drucken, etc.), der Ankauf von energie- und wassersparenden Anlagen, Bewegungsmelder für Außenbeleuchtung, Umstellung auf LED-Glühbirnen und vieles mehr.
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