Hand hält Glühbirne

Energiesparen mit der LINZ AG

Wir verraten Ihnen die besten Tipps & Tricks

Haus mit Energieeffizienzklassen

Sie möchten gerne Geld und Energie sparen? Manchmal helfen schon kleine Maßnahmen oder Änderungen im persönlichen Alltag. Das freut die Geldbörse und auch die Umwelt.

Jede von Ihnen eingesparte Kilowattstunde Energie verursacht nämlich auch weniger Umweltbelastung. Hier finden Sie zahlreiche Energiespartipps für jeden Lebensbereich. Aber keine Sorge: Sie müssen nicht alles sofort umsetzen.

Auch kleine Einsparungen summieren sich mit der Zeit zu größeren Beträgen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie weniger Energie verbrauchen und somit bares Geld sparen können.

Energiespartipps ...

So sparen Sie beim Kochen Strom

  • Die Größe von Topf und Herdplatte sollte zusammenpassen: Ist der Topfdurchmesser nur 3 cm kleiner als jener der Herdplatte, verschwenden Sie bis zu 30 % Energie.
  • Immer mit Deckel kochen: Kochen Sie immer mit einem passenden Deckel und öffnen Sie diesen so selten wie möglich. Kochen ohne Deckel verbraucht bis zu dreimal mehr Energie!
  • Herdplatte früher abdrehen: Schalten Sie nach dem Ankochen rechtzeitig auf die erforderliche Dauertemperatur zurück. Drehen Sie die Kochplatte nicht erst dann ab, wenn Sie den Topf vom Herd nehmen, sondern nutzen Sie die Nachwärme.
  • Nur plan aufliegende Töpfe und Pfannen verwenden: Überprüfen Sie, ob die Bodenfläche noch plan aufliegt. Zeigt sich ein Spalt von mehr als 1 mm, sollten Sie den Topf auf dem E-Herd nicht mehr verwenden.
  • Dampfdrucktopf (Kelomat) verwenden: Kochen Sie Gerichte mit langer Garzeit im Kelomat. Durch die verkürzte Garzeit sparen Sie Energie.
  • Fertiggerichte im Topf erwärmen: Erwärmen Sie Fertiggerichte (Dosen) im Topf statt im Wasserbad. Das geht schneller und spart Energie.
  • Geräte öfter entkalken: Wasserkocher, Kaffeemaschinen etc. sollten Sie regelmäßig entkalken. Nur 1 mm Kalkablagerung bewirkt bereits eine um 10 % schlechtere Wärmeübertragung.
  • Mikrowelle nicht zum Auftauen verwenden: Effizienter ist es, Gefrorenes im Kühlschrank langsam auftauen zu lassen. Falls Sie etwas in der Mikrowelle auftauen müssen, tun sie dies auf kleinstmöglicher Stufe.
  • Backrohr sparsam einsetzen: Heizen Sie das Backrohr nicht vor, wenn dies nicht unbedingt notwendig ist. Schalten Sie es 5 - 10 Minuten vor Ende der Backzeit ab und nutzen Sie die verbleibende Restwärme. Bei Heißluftbetrieb können Sie die Temperatur um ca. 20° C niedriger einstellen als bei Ober- und Unterhitze. Dunkle Metallformen verkürzen die Brat- und Backdauer, Keramikformen verlängern sie. Durch gleichzeitiges Garen und Backen von mehreren Kuchen oder Gerichten im Backrohr sparen Sie Zeit und Energie.

Energiesparen beim Kühlen

  • Im Kühlschrank reicht die kleinste Kühlstufe: Im Kühlschrank reicht eine Innentemperatur von 7° C (erste oder zweite Stufe). Das spart ca. 15 % Energie gegen - über einer Kühltemperatur von 5° C. Bei Gefriergeräten ist eine Temperatur von minus 18° C ausreichend.
  • Nichts Heißes in den Kühlschrank stellen: Lagern Sie nur vollständig abgekühlte und richtig verpackte Lebensmittel. Sonst braucht das Gerät zusätzliche Energie, um die Kühltemperatur wieder zu erreichen.
  • Lebensmittel immer gut zudecken: Lagern Sie Lebensmittel im Kühlschrank immer gut zugedeckt oder verpackt. Sonst wird zu viel Feuchtigkeit an den Kühlschrank abgegeben und er verbraucht mehr Energie.
  • Volle Geräte kühlen besser: Haben Sie viele Lebensmittel im Kühlschrank, wärmt dieser sich nicht so leicht auf, wenn sie ihn öffnen. Allerdings sollte der Kühlschrank auch nicht so voll sein, dass die Luft nicht mehr zirkulieren kann.
  • Auf dichte Türen achten: Undichte Türen treiben den Stromverbrauch massiv in die Höhe. Deshalb sollten die Türdichtungen öfter gereinigt und beschädigte Dichtungen sofort ausgewechselt werden.
  • Kühlschrank von Wärmequellen fern halten: Achten Sie darauf, dass Ihr Kühlschrank nicht neben Wärmequellen wie E-Herd, Backrohr oder Heizung steht und keiner direkten Sonnenbestrahlung ausgesetzt ist.
  • Gefrierfach zweimal im Jahr abtauen: Gefrierfächer oder Gefrierladen sollten Sie mindestens zwei mal im Jahr abtauen. Denn mit jedem Zentimeter Eisschicht steigt der Energieverbrauch um 6 %.
  • Gefrierfächer sind Stromfresser: Verzichten Sie auf ein Tiefkühlfach im Kühlschrank, wenn Sie auch ein Tiefkühlgerät besitzen: Kühlschränke ohne Gefrierfach brauchen rund 25 % weniger Strom.
  • Kühl-Gefrierkombinationen nur getrennt schaltbar: Bei Kombigeräten sollten zwei getrennte Kühlkreisläufe vorhanden sein, die getrennt schaltbar sind. Kombigeräte bei denen dies nicht der Fall ist, verbrauchen oft bis zu 50 % mehr Energie.
  • Alte Kühlgeräte entsorgen: Sorgen Sie nach dem Kauf eines neuen Kühlschranks dafür, dass das alte Gerät fachgerecht entsorgt wird und verwenden Sie es nicht als Partykühlschrank. Alte Geräte brauchen jede Menge Strom!
  • Moderne Geräte sparen Energie: Achten Sie beim Kauf auf die Energie verbrauchsklasse des Geräts. Ein Kühlschrank der Kategorie A++ verbraucht bis zu 45% weniger Energie als ein Gerät der Kategorie A.

Energiesparend in den Urlaub

Gönnen Sie daher während Ihres Urlaubs auch Ihren E-Geräten eine freie Zeit. Sie schonen damit nicht nur Ihre Geldbörse, sondern leisten auch einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. Ziehen Sie vor Ihrer nächsten längeren Reise einfach den Stecker!

  • Standby-Verbrauch: Vor allem der Standby-Verbrauch bei Fernseher, DVD-Player und Co sorgt dafür, dass der Stromzähler weiterläuft. Auch der PC und alle an ihn angeschlossenen Geräte sollten komplett vom Stromnetz getrennt werden! Eine schaltbare Steckerleiste oder einfach den „Stecker ziehen“ sind hier einfache Lösungen.
  • Kühlgeräte: Wenn Sie länger verreisen und es möglich ist, den Kühlschrank vorher zu entleeren, abzutauen und abzuschalten, dann schicken Sie doch auch Ihren Kühlschrank auf Urlaub! Lassen Sie dabei die Gerätetür offen, damit sich kein Schimmel bilden kann. Somit ersparen Sie sich unnötige Kosten.
  • Elektro-Boiler: Der Elektro-Boiler ist ein oft vergessener Stromverbraucher! Wenn niemand zu Hause ist, wird auch kein warmes Wasser benötigt. Beim ersten Einschalten nach dem Urlaub sollte jedoch das Wasser im Boiler richtig heiß gemacht werden.
  • Diverse Geräte: Auch Tisch- oder Stehleuchten mit einer Niedervolt-Halogenlampe mit einem separaten Netzteil verbrauchen Strom, selbst wenn das Licht nicht brennt. Trennen Sie auch Kaffeevollautomaten, Mikrowellen, Radiowecker und Ladegeräte von der Steckdose.

Die richtige Wärme für jeden Raum

Behaglichkeit bezeichnet im Zusammenhang mit der Heizung bzw. Klimatisierung den (Wohn-)Zustand, in dem sich der Mensch am wohlsten fühlt. Behaglichkeit empfindet man aber subjektiv und lässt sich daher nur grob allgemein festlegen

  • Regeln Sie Ihre Behaglichkeit selbst: Behaglichkeit entsteht durch Luftbewegung, Luftfeuchtigkeit, Luft- und Wandtemperatur sowie Kleidung. Zugluft sollte minimiert werden, obwohl sich gleichartige Luftbewegungen in der freien Natur angenehm anfühlen. Die Luftfeuchtigkeit im Wohngebäude kann mit im Handel erhältlichen Messgeräten überprüft werden. Sie sollte im Idealfall zwischen 40 und 60 Prozent liegen.
  • Jedem Raum die passende Temperatur:
    • Badezimmer, Wellnessräume 24° C
      Wohnzimmer, Kinderzimmer, Heimbüro 20 - 21° C
      Schlafzimmer, Küche, Arbeitszimmer 18° C
      Abstellräume, Windfang, WC 15° C
  • Einstellen der Raumtemperatur: Bei Heizkörpern über das Handrad des Heizkörper- oder Thermostatventils. Angenehme Wohlfühltemperaturen sind zwischen den Einstellziffern 3 und 4 erzielbar.. Thermostatventile haben den Vorteil, dass sie bei übermäßigem Wärmeeintrag in den Raum – z.B. wegen starker Sonneneinstrahlung durch die Fenster, Personenabwärme, Küchenabwärme etc. – den Heizkörper automatisch drosseln. Achtung: Drehen Sie bei Frostgefahr das Thermostatventil nur bis zur Frostschutzstellung „* Fußbodenheizungen werden üblicherweise nicht direkt mit dem Erdgas-Heizkessel verbunden, sondern über einen eigenen Fußbodenheizungsverteiler. Dort kann man die Wärmeabgabe durch Einstellen der Ventile beeinflussen. Hierbei sollten Sie den Fachmann zu Rate ziehen.
  • Richtig und sparsam heizen:Heizen Sie Ihre Räume möglichst gleichmäßig. Dadurch vermeiden Sie Übertemperaturen, die dann oft wieder über die Fenster weggelüftet werden und Ihre Brieftasche unnötig belasten. Nicht ratsam ist es auch, einen kühlen Raum (z. B. das Schlafzimmer) durch das Öffnen einer Verbindungstür vom voll beheizten Raum aus zu temperieren. Dadurch kann der Wasserdampf aus der relativ feuchten Raumluft des Wohnraums im nur temperierten und daher kühlen Schlafzimmer kondensieren und die Wände zum „schwitzen“ bringen. Ungesunder und hässlicher Schimmelpilzbefall ist dann die mögliche Folge!
  • Lüften Sie kurz und richtig: Falsch ist es, durch dauerndes Kippen der Fenster die Luft austauschen zu wollen, denn dabei gelangt ständig aufgeheizte Raumluft ins Freie und der Luftwechsel erfolgt nicht effektiv. Richtig dagegen ist über ein paar Minuten eine Quer- oder Stoßlüftung vorzunehmen: Bei der Querlüftung werden gegenüberliegende Fenster für etwa zwei bis drei Minuten geöffnet, so dass in kürzester Zeit die verbrauchte Raumluft durch die frische Außenluft ersetzt wird. Sind keine gegenüberliegenden Fenster vorhanden bzw. hat ein Raum nur ein Fenster, so empfiehlt sich eine Stoßlüftung. Dazu wird das Fenster für drei bis fünf Minuten ganz geöffnet. Achtung: Während des Lüftens die Heizkörper über das Handrad oder das Thermostatventil zudrehen, um Energie zu sparen. Anschließend können Sie die Heizwasserzufuhr wieder öffnen.
  • Temporärer und nachträglicher Wärmeschutz: Nachts Rollläden, Fensterläden und Gardinen schließen: Ist es draußen sehr kalt, geht viel Wärme über Glas und Rahmen der Fenster verloren. Daher sollten Sie nachts die Rollläden schließen, denn das kann die Wärmeverluste des Fensters um etwa 20 Prozent verringern. Geschlossene Vorhänge verbessern diesen Effekt noch (allerdings sollten die Vorhänge dabei nicht über die Heizkörper reichen!). Heizkörpernischen können auch Wärmebrücken sein: Eine nachträgliche Wärmedämmung hinter dem Heizkörper schafft Abhilfe und spart bis zu sechs Prozent Heizenergie. Bei Platzmangel hilft übrigens eine fünf Millimeter dicke, aluminium-kaschierte Styroporplatte. Diese Investition rechnet sich nach spätestens zwei bis drei Heizperioden.
  • Halten Sie Ihre Anlage fit: Fachpersonal sollte regelmäßig Ihre Heizungsanlage prüfen - am Besten zu Beginn der Heizperiode: Der Check durch den Fachmann gewährt einen effektiven und wirtschaftlichen Betrieb der Heizungsanlage. Und die Heizkosten lassen sich um fünf bis zehn Prozent senken.
  • Energie mit Thermografie sichtbar machen:Eine wesentliche Voraussetzung für das Energiesparen liegt darin zu wissen, wo Energie verloren geht. Mit einer Wärmebildkamera, die anders als eine konventionelle Kamera nicht hell und dunkel, sondern warm und kalt unterscheidet, können solche Energieverluste aufgespürt und bildlich dargestellt werden. Das klassische Einsatzgebiet ist die Thermografie für alle Arten von Gebäuden (Wohngebäude, Bürogebäude, etc.). Wärmebilder liefern Ihnen fundierte Aussagen zur Qualität der Wärmedämmung und machen Energieverluste sichtbar. Wichtig ist, die Thermografie von Experten durchführen zu lassen.

Spülen mit geringem Stromverbrauch

  • Geschirrspülen statt selber abwaschen: Spülen Sie Ihr Geschirr mit einem energieeffizienten Geschirrspüler, statt von Hand abzuwaschen: Sie brauchen damit weniger Wasser und Energie. Wenn Sie doch etwas im Becken spülen, auf keinen Fall heißes Wasser laufen lassen!
  • Nicht von Hand vorspülen: Ein Vorspülen des Geschirrs ist mit modernen Geräten und Spülmitteln nicht nötig. Sie verschwenden dadurch unnötig Wasser und Energie – vor allem, wenn Sie dies unter fließendem Heißwasser tun!
  • Mit niedriger Temperatur Geschirr spülen: Wählen Sie beim Geschirrspülen das Programm mit der niedrigsten Temperatur. So können Sie den Energieverbrauch um bis zu 30 % reduzieren.
  • Geschirrspüler nur in vollem Zustand einschalten: Schalten Sie Ihren Geschirrspüler nur ein, wenn er wirklich voll ist! Auch die Programmfunktion „Spardurchgang“ braucht, zweimal verwendet, mehr Energie als ein voller Durchgang.

Heizen ohne schlechtes Gewissen

  • Räume nicht überheizen: Mit jedem Grad, um das Sie die Temperatur reduzieren, sparen Sie bis zu 6 % Heizkosten!
  • Thermostat mit Nachtabsenkung einbauen: Der Einbau ist nicht teuer, und die automatische Nachtabsenkung hilft Ihnen, jede Menge Heizkosten zu sparen.
  • Stoßlüften statt Dauerlüften: Lüften Sie mehrmals täglich kurz und intensiv, am besten so, dass ein Luftzug entsteht (Querlüften). Beim Dauerlüften (z. B. gekipptes Fenster) strömt ständig kalte Luft in den Raum, die erwärmt werden muss und die Heizkosten erhöht.
  • In der Nacht Vorhänge und Rollos schließen: Vorhänge, Rollos oder Jalousien schaffen einen Luftpolster, der hilft, den Wärmeverlust durchs Fenster zu reduzieren und so Heizkosten zu sparen!
  • Heizkörper frei halten: Achten Sie darauf, dass die Heizkörper nicht von Möbeln oder Vorhängen verdeckt sind. (Weniger Strahlungswärme!)
  • Heizkörper entlüften: Hat sich Luft in den Heizkörpern gebildet, werden diese nicht mehr richtig warm. Mit einem Entlüftungsschlüssel und einem Kübel kann die Luft rasch und einfach entfernt werden. Im Anschluss kann es notwendig sein, dass Wasser in die Heizanlage nachgefüllt werden muss.

Energie sparen beim Waschen

  • Wäsche mit niedriger Temperatur waschen: Wenn Sie statt mit 60° C nur mit 40° C waschen, können Sie Ihren Energieverbrauch um bis zu 30 % reduzieren.
  • Nicht vorwaschen: Starten Sie gleich den Hauptwaschgang. Ein Vorwaschen ist auch bei stark verschmutzter Wäsche nicht notwendig. Sie sparen dadurch rund 80 Euro jährlich.
  • Maschine voll beladen: Die Waschmaschine und der Trockner sollten nur eingeschaltet werden, wenn sie voll beladen sind. Auch die Programmfunktion „Spardurchgang“ braucht, zweimal verwendet, mehr Strom als ein voller Durchgang. Ideal ist ein elektronisches Beladungserkennungssystem, das den Energie- und Wasserverbrauch bei Teilbelastung erheblich reduziert.
  • Vor dem Trocknen gut schleudern: Schleudern Sie die Wäsche vor dem Trocknen mit möglichst hoher Drehzahl (ca. 1400 Touren). Je feuchter die Wäsche, desto mehr Energie wird beim Trocknen verbraucht.
  • Bügelfeucht trocknen: Trocknen Sie Wäsche, die gebügelt werden soll, nur „bügel - feucht“. Damit sparen Sie gleich zweimal Energie, weil sich die Wäsche dann auch leichter und schneller bügeln lässt.
  • Luftfilter sauber halten: Verstopfte Luftfilter verlängern die Trockenzeit bei Wäschetrocknern. Säubern Sie daher vor jedem Trocknen den Filter!
  • Kombinierte Waschtrockner nur bei Platzmangel verwenden: Das Fassungsvermögen beim Trocknen ist nur halb so groß wie beim Waschen – Sie brauchen also für jeden Waschgang zwei Trocknerdurchläufe. Die Energieeffizienz ist schlecht und der Wasserverbrauch sehr hoch.
  • Wäsche lufttrocknen: Wenn Sie die Möglichkeit dazu haben, lassen Sie Ihre Wäsche einfach an der Leine oder auf einem Ständer trocknen. So kommen Sie ganz ohne Energieverbrauch aus.

Wasser marsch für das Energiesparen

  • Dusche statt Vollbad: Für ein Vollbad brauchen Sie drei Mal so viel Warmwasser und Energie wie für eine ausgiebige Dusche.
  • Wassertemperatur begrenzen: Begrenzen Sie die Warmwassertemperatur. Bei ausreichend großen Warmwasserspeichern genügen 60° C. (Zusätzlicher Vorteil: geringere Verkalkungsgefahr!)
  • Kein unnötiges Warmwasser: Drehen Sie den Wasserhahn bis zum Anschlag auf „kalt“, wenn Sie nur kaltes Wasser benötigen. Sonst fließt teures Warmwasser in die Leitung!
  • Einhandmischer installieren: Installieren Sie Einhandmischer und Thermostatbatterien. Wenn das Wasser gleich mit der richtigen Temperatur aus dem Wasserhahn kommt, gibt es keine „Leerlaufverluste“.
  • Wassersparer verwenden: Benutzen Sie Wassersparer und Duschköpfe mit Luftzumischung. Mit einem Spar-Duschkopf und einem Durchflussbegrenzer sparen Sie bis zu 30 % Warmwasser.
  • Keine tropfenden Wasserhähne: Durch das ständige Dahintröpfeln gehen pro Tag etliche Liter Warmwasser sinnlos verloren.

Auch Elektrogeräte können Energie sparen

  • Stand-by abschalten: Verwenden Sie für Stand-by-Geräte eine schaltbare Steckerleiste und schalten Sie diese ab, wenn die Geräte nicht in Betrieb sind. So sparen bis zu 10 % Ihrer Stromkosten!
  • Ladegeräte entfernen: Ladestationen für Geräte mit Akkus verbrauchen permanent Strom. Sie sollten nicht ständig in der Steckdose stecken!
  • DVD-Player statt Spielekonsole: Sehen Sie sich DVDs nur mit einem DVD-Player an. Die Spielekonsole verbraucht 24 Mal mehr Energie! Nutzen Sie die in den Spielekonsolen integrierte Energiesparfunktion, diese ist beim Kauf oft nicht aktiviert und muss manuell eingestellt werden.
  • Die Helligkeit beim LCD-Fernseher regeln: Regulieren Sie bei Ihrem neuen LCD-Fernseher gleich nach dem Kauf die Helligkeit, die meistens zu grell eingestellt ist. So können Sie bis zu einem Drittel Strom sparen.
  • Aufladbare Akkus statt Batterien: Verwenden Sie statt Batterien aufladbare Akkus. Nach fünf Jahren ergibt das eine Ersparnis von bis zu 70 Euro.

Mann zuhause vor dem Laptop bei der Arbeit

  • Auf Bildschirmschoner verzichten: Stattdessen die Funktion „Monitor ausschalten“ in den Systemeinstellungen des Computers aktivieren und den Bildschirm bei längeren Pausen abschalten.
  • Nicht benötigte Programme schließen: Programme, die im Hintergrund laufen und nicht mehr benötigt werden, sollten manuell geschlossen werden. Sie verbrauchen sonst weiter Prozessorleistung (Energie).
  • Geräte vollständig ausschalten: Bei Nichtbetrieb Computer oder Laptop herunterfahren und am Hauptschalter bzw. an der Steckerleiste ausschalten.
  • Ruhemodus nutzen: Computer und Bildschirme sollten in den Ruhemodus versetzt werden. Dazu in der Systemsteuerung die Energieoptionen bzw. den Energiesparmodus aktivieren und an die persönlichen Präferenzen anpassen. Anders als im Stand-by-Modus ist der PC im Ruhemodus komplett abgeschaltet und trotzdem bei Bedarf rasch einsatzfähig.
  • Helligkeit des Bildschirms anpassen: Die Helligkeitseinstellung sollte an die Umgebungshelligkeit angepasst werden. So werden die Augen geschont.
  • Abschaltbare Steckerleiste: Alle für das Homeoffice benötigten Geräte können dann mit nur einem Knopfdruck vom Netz genommen werden.
  • Modem und Router abschalten: Der WLAN-Router und das ADSL-Modem ziehen auch dann Energie, wenn sie nicht benutzt werden. Deshalb abends Modem oder Router ausschalten.

Tipps für den Neukauf von Geräten
Notebooks sind meist deutlich sparsamer als PCs mit Zusatzbildschirmen.
Beim Kauf auf die Energieeffizienz achten: Energieeffiziente Geräte sind mit dem "Energy Star Label" gekennzeichnet.
Energiesparfunktionen bei den Geräten vergleichen: auf zusätzliche Energiesparfunktionen wie z. B. die automatische Abschaltung des Monitors achten

  • Tintenstrahldrucker brauchen weniger Energie als Laserdrucker.
  • Der Standby-Verbrauch ist auch bei Druckern, Scannern, Kopierern, Soundsystemen und allen Arten von Servern (z. B. diverse Geräte zum Streamen) hoch. Auch hier ist eine abschaltbare Steckerleiste sinnvoll, um sie mit nur einem Handgriff vom Netz zu nehmen (Ausnahme: Tintenstrahldrucker).*
  • Weitere Zusatzgeräte abschalten: Auch Lautsprecher, Webcams, externe Festplatten und USB-Sticks bei Nichtverwendung abschalten bzw. entfernen.
  • Aktivierung des Energiespar-Modus: Einfach in den Systemeinstellungen nach fünf bis fünfzehn Minuten Inaktivität hinterlegen, das hilft beim Stromsparen.
  • Drucken einschränken: Nur drucken, was unbedingt notwendig ist. Sofern möglich, doppelseitig und schwarz-weiß auf Recycling-Papier drucken. Nutzen Sie nicht mehr benötigte Blätter für Notizen.

*Achtung: Tintenstrahldrucker sollten auf eine separate Steckdose gehängt werden, damit diese die automatische Düsenreinigung beim Abschalten ordnungsgemäß durchführen können.

Smartphone vor dem Laptop beim Laden

Mit nur wenig Aufwand kann der Akku des Smartphones geschont und damit seine Laufzeit verlängert werden:

  • Richtig laden: Akku immer nur bei Zimmertemperatur aufladen und nie komplett entladen. Spätestens bei der Warnmeldung laden.
  • Temperaturschwankungen vermeiden: Die Akkus keinen extremen Temperaturen aussetzen (Temperaturen unter 15°C oder über 30°C) und nicht in die Sonne oder auf den Heizkörper legen.
  • Display dimmen verlängert die Akkulaufzeit
  • Datenverkehr, Bluetooth und WLAN deaktivieren und über Nacht ausschalten, Standortbestimmung ausschalten
  • Energieintensive Funktionen wie z. B. Vibration oder Push-Mails deaktivieren
  • Verwendung von Apps: Nicht mehr verwendete Apps manuell beenden. Apps in regelmäßigen Abständen auf Verwendung überprüfen und gegebenenfalls löschen.

Schreibtisch neben Fenster im Homeoffice

  • Das allgemeine Beleuchtungsniveau niedrig halten und stattdessen den Arbeitsplatz stark beleuchten. Das ist augenfreundlich und schafft zusätzlich eine angenehme Atmosphäre.
  • LED-Beleuchtung: Durch den niedrigen Stromverbrauch können mit LED-Lampen bis zu 85 Prozent der Energie eingespart werden. Eine LED-Schreibtischlampe mit Dimmfunktion ermöglicht die Anpassung der Helligkeit an die eigenen Bedürfnisse und ist besonders energieeffizient und langlebig. Nicht auf die regelmäßige Reinigung der Beleuchtung vergessen.
  • Tageslicht nutzen: Wird der Arbeitsplatz direkt vor einem Fenster oder im rechten Winkel dazu positioniert, kann das Tageslicht optimal genutzt werden.

Kochen, Spülen & Co:

Im Homeoffice kommt das eine oder andere E-Gerät viel häufiger zum Einsatz. Aktivitäten wie regelmäßiges Kochen und Geschirr spülen tragen demnach zu einem höheren Stromverbrauch bei. Durch oft nur kleine Veränderungen können Energiesparmaßnahmen einfach und rasch umgesetzt werden. Weitere Energiespartipps finden Sie auf dieser Seite in der jeweiligen Kategorie (...beim Kochen, ...beim Spülen, ...beim Waschen etc.).

Streamingdienste und Spielekonsolen:

In der Pause eine Folge der Lieblingsserie streamen oder nach Feierabend ein neues Spiel auf der Konsole testen? Bei längerer Pause den Fernseher immer gemeinsam mit der Spielekonsole ausschalten. Spielekonsolen verbrauchen im inaktiven Zustand fast genau so viel Energie wie bei der Benutzung. Tipp: Alle Konsolen haben eine integrierte Energiesparfunktion, die meist manuell aktiviert werden muss. So werden Video-Konsolen bei längerer Inaktivität automatisch ausgeschaltet. Für Fernbedienung und Controller aufladbare Akkus verwenden

Die nachfolgenden Tipps helfen dabei, den Arbeitstag effizient zu gestalten, die eigenen Batterien wieder aufzuladen und insgesamt gut durch den Arbeitstag zu kommen.

  • Feste Tagesstruktur: Eine To-do-Liste oder ein Zeitplan strukturieren den Tag und vereinfachen das Abarbeiten von Aufgaben So stellen sich am Ende des Arbeitstags Erfolgserlebnisse ein. Rituale unterstützen dabei, gut in den Arbeitstag zu starten und nach getaner Arbeit besser abschalten zu können.
  • Effiziente Abstimmung: Moderne Kommunikationsmittel wie die Videotelefonie oder Chatfunktionen erleichtern den Austausch und ersetzen so manch persönliche Abstimmung. Es gilt herauszufiltern, welcher Kanal sich für welche Aufgaben am besten eignet.
  • Regelmäßige Pausen: Bei der Bildschirmarbeit sollte auch im Homeoffice stündlich eine Pause von zehn Minuten eingelegt werden. So können die Augen entlastet und neue Energie für den verbleibenden Arbeitstag getankt werden.
  • Richtig lüften: Fenster nur kurz öffnen, fünf bis zehn Minuten reichen zum Stoßlüften aus.
  • Ausgleichende Tätigkeiten: Bewegung fördert die Konzentration und baut Stresshormone ab. Auch das Pflegen von Hobbys macht den Kopf frei. Zusätzlich hilft das bewusste Durchatmen zwischendurch beim Entspannen.

Eine Ansicht der Energieverbrauchsübersicht im Energie-Informations-System der LINZ AG auf einem Laptop.

Meine persönliche Verbrauchsübersicht


Das Energie-Informations-System (EIS) der LINZ AG bietet Ihnen einen genauen Online-Überblick über sämtliche Energieverbrauchsdaten wie Strom, Erdgas, Wärme und Wasser sowie über Strom-Einspeisung und Photovoltaik.

LINZ AG-Kundenzentrum
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