Immer bestens beschützt.

Mit der Betriebsfeuerwehr der LINZ AG.

Die Betriebsfeuerwehr der LINZ AG

Die Firmenleitung, das Kommando und die Mitglieder der Betriebsfeuerwehr begrüßen Sie auf der Internet-Seite unserer Betriebsfeuerwehr.

Gruppenfoto der LINZ AG Betriebsfeuerwehr
Harald Forstenpointner
Kommandant Harald Forstenpointner, ABI
Tel. 0664 / 803408835
Michael Ehrenmüller
1. Kdt.-Stellvertreter Michael Ehrenmüller, HBI
Tel. 0664 / 80340 8645
Werner Pail
2. Kdt.-Stellvertreter Werner Pail, OBI
Tel. 0664 / 80340 5751
Manfred Wagner
Schriftführer Manfred Wagner, AW
Christian Blumauer
Kassier Christian Blumauer, AW
Dominik Wirtl
Gerätewart Dominik Wirtl , AW
Eduard Eichinger
Atemschutzwart Eduard Eichinger, HBM
Thomas Langer
Lotsen-Nachrichten Thomas Langer, HBM
 Harald Koll
Tauchgruppenleiter Harald Koll, HBM
Gruppenkdt. Drohne Christoph Lehner, HBM
Reinhard Süß
Zugskdt. – Zug 1 Reinhard Süß, BI
Mario Danklmayer
Gruppenkdt. FW FHKW Mario Danklmayer, HBM
Herman Hofinger
Gruppenkdt. FW HAFEN Herman Hofinger, HBM
Günther Dumphart
Gruppenkdt. FW ABFALL Günther Dumphart, HBM
Martin Gruber
Zugskdt. – Zug 2 Martin Gruber, BI
Heinrich Gruber
Gruppenkdt. FW BAHN Heinrich Gruber, HBM
Günter Brandstetter
Gruppenkdt. FW CENTER Günter Brandstetter, HBM

  • 1910 – 1920 Karl Haider
  • 1920 – 1964 Alois Rund
  • 1964 – 1984 Franz Wlcek
  • 1984 – 1995 Ing. Ludwig Tyma
  • 1995 – 1996 Ernst Sulzbacher
  • 1996 – 2016 Ing. Christian Wieser
  • seit 2016 Harald Forstenpointner

  • Bereits im Jahr 1910 wurde ein Brandlöschtrupp aufgestellt, um damit den Brandschutz für die eigenen Betriebsanlagen zu sichern. Sechs Mann mit sechs Löscheimern standen am Beginn unserer Betriebsfeuerwehr. Die Leitung wurde Karl Haider übertragen.
  • Erst 13 Jahre später, im Jahr 1923 wurde eine Handdruckspritze angeschafft. Inzwischen hatte Alois Rund das Kommando übernommen.
  • 1938 zählte die ESG Betriebsfeuerwehr bereits 35 Mann und wurde in das Feuerwehrbuch des Landes Oberösterreich eingetragen.
  • 1939 wurde die erste Motorspritze angekauft.
  • In den Kriegswirren geriet die gesamte Ausrüstung in Verlust. Es war Kommandant Alois Rund, der den Wiederaufbau mit großem persönlichen Einsatz vorantrieb. In einer mühsamen Kleinarbeit wurden die Gerätschaften zusammengesucht und instand gesetzt.
  • 1950 wurde die Feuerwache III bei der O-Bus Betriebsstelle St.Martin gegründet. Gleichzeitig wurde die Versorgung mit Löschwasser durch eine Zisterne mit 200.000 Liter Inhalt und vier Saugstellen gesichert.

  • Im Katastrophenjahr 1954 leistete der Betriebsfeuerwehr der ESG beim Hochwassereinsatz wertvolle Schützenhilfe. Diese Tätigkeit fand seinen sichtbaren Ausdruck in den Landesauszeichnungen, die 28 Mitgliedern unserer Wehr überreicht wurden.
  • Kommandant Alois Rund beendet seine 40jährige Tätigkeit und konnte 1964 seinem Nachfolger - Franz Wlcek - eine schlagkräftige Betriebsfeuerwehr übergeben.
  • 1971 wurde eine Wasserdienstgruppe und 1978 eine Tauchergruppe gegründet. Inzwischen war auch beim Fernheizwerk Nebingerstraße eine Feuerwache eingerichtet worden.
  • Die Brände in der Remise Urfahr und in der Lackierer Werkstätte - ebenfalls in der Remise Urfahr - im Jahr 1962 wurden erfolgreich bekämpft.
  • Die ESG Betriebsfeuerwehr leistetet jedoch auch wertvolle Mitarbeit bei den Einsätzen außerhalb des Betriebes. Der Einsatz beim Brand der Pöstlingbergkirche sowie die Teilnahme bei der Bekämpfung der Großbrände des Holzwerkes Schaffer und der Ringbrotwerke stellten die Einsatzstärke unserer Betriebsfeuerwehr voll und ganz unter Beweis.
  • Im Jahr 1984 übergab Franz Wlcek - nachdem er 20 Jahre der BTF-ESG als Kommandant vorgestanden ist - an seinen Nachfolger Ing. Ludwig Tyma ein geordnetes Feuerwehrwesen.
  • Nachdem Kommandant Tyma aus der ESG ausgeschieden ist, übernahm sein Stellvertreter Ernst Sulzbacher bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1996 die Aufgabe des Kommandanten unserer Florianijünger.
  • Seit Herbst 1996 leitet nunmehr Ing. Christian Wieser die Geschicke unserer Wehr. Eine seiner ersten "Großeinsätze" stellte die brandschutztechnische Beratung bei der Errichtung des zentralen Verwaltungsgebäudes dar.
  • Mit Errichtung des ESG-Center wurde auch die vierte Feuerwache "Center" gegründet.
  • Im ersten Jahr des neuen Jahrhunderts kann die Betriebsfeuerwehr der ESG ihr 90-jähriges Bestehen feiern.
  • Ob es die Ausrichtung der Eisstockmeisterschaft der Linzer Feuerwehren, das Grillfest für alle, die Großübung im ESG-Center oder die Arbeitstagung der Oberösterreichischen Betriebsfeuerwehren war, die Betriebsfeuerwehr konnte bei allen Veranstaltungen wieder "ihren Mann" stellen. Mit Zuversicht wird ins nächste Jahrtausend gewechselt. In Hinblick auf den Zusammenschluss von ESG und SBL in die Linz AG wird auch eine Ausdehnung der Betriebsfeuerwehr angestrebt.

Zahlreiche Einsätze, aber nur 2 kleine Brandgeschehen machten das Ausrücken unserer Mannen erforderlich. Auch im abgelaufenen Jahr hat sich ein verstärktes Augenmerk auf den vorbeugenden Brandschutz wieder "ausgezahlt".

Als hervorzuhebenstens Ereignis gilt die Umbenennung unserer Wehr. Aus der ursprünglichen ESG Betriebsfeuerwehr wurde am 18. Juli 2001 die Betriebsfeuerwehr LINZ AG.

Wie angestrebt konnte bei der Jahres-Vollversammlung am 15. November 2001 die fünfte Feuerwache aus der Taufe gehoben werden. Der Mitgliederstand beträgt nunmehr 82 Mann, davon 8 Reservisten).

Elan und Tatendrang mussten die Männer unserer Wehr auch im Jahr 2002 unter Beweis stellen. Neben "normalen" Einsätzen war in diesem Jahr der "Freund" der "Feind". Die Rede ist vom Wasser. Hochwasser im März und zweimal im August forderte unsere Mannen. Mit Sandsäcken und Tauchpumpen ausgerüstet konnten die Ausfallszeiten von Stromversorgungs- und Verkehrsanlagen so kurz wie möglich gehalten werden.

Bei der Jahres-Vollversammlung am 28.Oktober 2002 wurde unser Generaldirektor Max Stockinger - für besondere Verdienste um das Feuerwehrwesen - mit der Feuerwehr-

Verdienstmedaillie der Stadt Linz - 1.Stufe ausgezeichnet.

Der Mitgliederstand beträgt 80 Mann, davon 7 Reservisten).

Bombenstimmung war im abgelaufenen Jahr im Bereich der LINZAG angesagt. Im Zuge der Erweiterung unseres "Center's" wurde eine Fliegerbombe gefunden, die einen Evakuierungseinsatz zur Folge hatte. Mit nur einem kleinen Brandeinsatz im abgelaufenen Jahr konnte die Wichtigkeit des vorbeugenden Brandschutzes wieder einmal unter Beweis gestellt werden. Als Besonderheit kann die Aufnahme der ersten Linzer Feuerwehrfrau "Kerstin Koch" in unseren Reihen bezeichnet werde. Bei der Jahresvollversammlung am 21.Oktober wurden zahlreiche Kameraden mit Ehrungen für den Hochwassereinsatz im Vorjahr und für Verdienste um das Feuerwehrwesen in Stadt und Land ausgezeichnet.

Der Mitgliederstand beträgt 80 Mann, davon 7 Reservisten).

So kann man die Aktivitäten rund um unsere Betriebsfeuerwehr im abgelaufenen Geschäftsjahr 2004 bezeichnen.

NEU waren nicht nur 6 Kameraden, die bei der JVV am 4.November angelobt werden konnten.

NEU war nicht nur das Fahrzeug für die Feuerwache Bahn, das bei der JVV erstmals den Kameraden und der Firmenleitung vorgestellt wurde (die Auslieferung ist erst Mitte November vorgesehen).

NEU war vor allem auch unser Generaldirektor Mag. Alois Froschauer, der erstmals in seiner neuen Funktion der JVV beiwohnte.

BEWÄHRT haben sich die Aktivitäten unserer Kameraden in Hinblick auf den vorbeugenden Brandschutz.

BEWÄHRT haben sich auch die zahlreichen Schulungen im Umgang mit den Löschgeräten der ersten Löschhilfe (so konnte vier Brände in der Entstehungsfase mittels Feuerlöschern der Garaus gemacht werden).

BEWÄHRT hat sich ein ehemaliges Kantinengebäude im Hafenbereich. In diesem wurden - mit tatkräftiger Unterstützung durch die Kameraden - die Räumlichkeiten der Feuerwache Hafen untergebracht.

VORBEI sind die ersten 600 Lebensmonate unseres Kommandanten.

VORBEI sind die umfangreichen Arbeiten der Feuerwache Bahn (vor allem Gruppenkommandant Kanotscher) im Zusammenhang mit dem Neuen LFB-A2.

VORBEI ist aber auch die aktive Zeit von Generaldirektor Dkfm. Max Stockinger, dem bei der JVV u.A. die Florianiplakette in Silber, das Bezirksfeuerwehrverdienstkreuz in Gold und eine Florianistatue überreicht wurden. Herzlichen Dank allen die mitgeholfen haben, dass auch das Jahr 2004 wieder als erfolgreiches Jahr in der Geschichte unserer Betriebsfeuerwehr bezeichnet werden kann.

Der Mitgliederstand beträgt 82 Mann.

Als herausragendster Einsatz muss wohl die Explosion einer Fliegerbombe am 7.Oktober 2004 bezeichnet werden. Im Zuge der Bauarbeiten für das neue Biomasse-Heizkraftwerk am Gelände des FHKW LINZ Mitte kam es zu diesem Ereignis, wobei der rasche und organisierte Einsatz unserer Wehrmänner einen wesentlichen Beitrag zur Abwicklung des Großereignisses darstellte. Zitat eines verantwortlichen Kripo Mannes "Durch die perfekte Ersthelferleistung der Betriebsfeuerwehr, waren keine Menschenleben zu beklagen".

Als "Feuerwehrfeiertag" kann der 4.Juli bezeichnet werden. An diesem Tag wurde das neue LFB-A2 in einer würdigen Feier gesegnet und offiziell der Bestimmung übergeben.

Die Jahresübung im September im Despachingcenter - gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr, der BTF Vöest, den Rettungsorganisationen und der Polizei wurde perfekt abgewickelt.

Und bei der Jahresvollversammlung am 10.November konnten 3 neue Mitglieder in unsere Reihen aufgenommen werden.

Der Mitgliederstand beträgt 85 Mann und 1 Frau.

Altbewährtes hat sich im abgelaufenen Jahr in vielen Bereichen geändert. Der langjährige Schriftführer Peter Wegmaier legte seine Funktion nieder. Nachfolgerin ist Kerstin Koch. Seit 1996 war Hermann Gass Kassier. Seine verantwortungsvolle Aufgabe übernimmt Christian Blumauer. Die Feuerwachen Bus und Center wurden zu einer Feuerwache Center zusammengeschlossen, Gruppenkommandant ist Erwin Hebenstreit. Das Feuerwehrhaus der Feuerwache Center wurde neu gestaltet (eigener Umkleidebereich, Schulungs- und Mannschaftsraum im Untergeschoss und in den Räumlichkeiten des ehemaligen Friseurs in der Westbahnstrasse wurden eine Atemschutzwerkstätte installiert).

Und bei der Jahresvollversammlung am 9.November konnten 2 neue Mitglieder in unsere Reihen aufgenommen und angelobt werden.

Der Mitgliederstand beträgt 87 Mann und 1 Frau.

Mit dieser nicht alltäglichen Überschrift soll nur eines festgehalten werden, dass von der bisher gepflogenen Kultur - die Jahres-Vollversammlungen jeweils im Herbst abzuhalten - abgegangen wurde und ab sofort der Berichtszeitraum auf das Kalenderjahr verlegt worden ist.

Im ersten Jahr erstreckt sich nunmehr der Berichtszeitraum vom 1.Oktober 2006 bis zum 31.12.2007. Als einen der Hauptpunkte kann man sicherlich bezeichnen, das am Gelände des LAG Centers die größte Gasverdichterstation Europas errichtet wurde. Diese neue Herausforderung wurde bereits im Zuge der Jahresübung 2007 beübt. Durch gesetzliche Änderungen wurde im Berichtzeitraum die Neuanschaffung der Dienstbekleidung erforderlich. Diese antistatische - nunmehr dunkelblaue Bekleidung - wurde im Zuge der Vollversammlung am 30.4.2008 offiziell übergeben. Der Jahresbericht stellte einmal mehr dar, dass die Betriebsfeuerwehr ein wesentlicher, wenn nicht sogar der wesentlichste Sicherheitsfaktor in der LINZ AG ist.

Und bei der Jahresvollversammlung am 30.April konnten 2 neue Mitglieder in unsere Reihen aufgenommen und angelobt werden.

Der Mitgliederstand beträgt 76 Mann und 1 Frau.

Anders als die Jahre zuvor, begann das Jahr 2008 mit einem Großereignis. Am 4.Jänner vernichtete ein Großfeuer eine Gefahrstoffhalle im Bereich des Hafens. Alle Feuerwachen waren im Einsatz und konnten gemeinsam mit der BF Linz und anderen Wehren einen größeren Schaden verhindern. Bereits am 28.Jänner kam es im Bereich des FHKW LINZ Mitte im Zuge von Schneidarbeiten bei einem Öltank zu einem Brandausbruch, welche durch den raschen Einsatz unserer Wehr "praktisch im Nichts" gelöscht werden konnte.

Neben zahlreichen technischen Einsätzen wurden natürlich auch wieder Übungen abgehalten und in Summe 4763 Stunden dafür aufgewendet. Als herausragende Leistung muss hervorgehoben werden, dass unsere Schriftführerin Kerstin Koch im Jahr 2008 vier Landes-Leistungsabzeichen (mit dabei auch das Feuerwehrleistungsabzeichen in Gold) mit Erfolg absolviert hat - KAPPE AB.

Und bei der Jahresvollversammlung am 12.März konnten diesmal leider keine neuen Mitglieder in unsere Reihen aufgenommen werden.

Der Mitgliederstand beträgt 76 Mann und 1 Frau.

Das letzte Jahr war das Jahr 2009, in dem unsere Betriebsfeuerwehr sagen konnte: "Das Alter unserer Betriebsfeuerwehr ist zweistellig".

Ja und genau dieser Umstand war es, der zahlreiche Vorbereitungen für das Jubiläumsjahr 2010 erforderlich machte.

Neben diesen Vorbereitungen waren wir aber auch im Jahr 2009 gefordert, technische Einsätze und auch kleinere Brandeinsätze abzuwickeln. Natürlich wurde auch auf die Aus- und Weiterbildung nicht vergessen und so wurden in Summe ca. 4100 Stunden dafür aufgewendet.

Der Jahresbericht stellte einmal mehr dar, dass eine der Hauptaufgaben unserer Betriebsfeuerwehr, die Vermeidung von Bränden ist. So wurde auch im Berichtsjahr die Anzahl der Brandmeldeanlagen auf 78 erhöht. Die Menge der Brandmelder beläuft sich bereits auf ca. 13800. Damit die Alarmierungssicherheit auch weiterhin gewährleistet ist, wurden "nebenbei" auch bestehende Anlagen erneuert.

Bei der bei der Jahresvollversammlung am 25.März konnten diesmal wiederum ein neues Mitglied angelobt werden.

Der Mitgliederstand beträgt 72 Mann und 1 Frau.

Es war ein guter Anfang, als sich im April 1910 sechs Idealisten zusammenfanden um eine Wehr zu gründen. Ein langer, nicht immer leichter Weg lag vor ihnen. Karl Haider, Alois Rund, Franz Wlcek waren die Männer der ersten Jahre.

Durch die kontinuierliche Weiterentwicklung und dem steten bemühen um Zusammenarbeit mit den Wehren des Bezirkes erreichte unsere Betriebsfeuerwehr einen hohen Stellenwert im Feuerwehrwesen der Landeshauptstadt Linz.

Im abgelaufenen Jubiläumsjahr 2010 konnten wir dank großzügiger Unterstützung einige Geburtstagsveranstaltungen mit interessanten Themen im Bereich der LINZ AG durchführen.

Die ersten 100 Jahre sind Geschichte, die Zukunft begann nur einen Tag danach, was immer sie auch bringen mag, wir werden uns den Anforderungen zu stellen wissen und so wie bisher in kameradschaftlicher Art und Weise unseren

freiwilligen Dienst am Nächsten leisten.

Ja es war das erste Jahr des zweiten Jahrhunderts des Bestehens unserer Wehr. Und auch in diesem Jahr kann mit ein wenig Stolz festgehalten werden, dass es - durch die umfangreichen Maßnahmen im vorbeugenden Brandschutz - nur einmal erforderlich war zu einem Brandeinsatz auszurücken. Durch den raschen und umsichtigen Einsatz, konnte aber auch in diesem Fall verhindert werden, dass ein Großschadensereignis daraus entsteht. DANKE an alle die für diesen positiven Rückblick ihren Beitrag leisten.

Bei der bei der Jahresvollversammlung am 19. April 2012 konnten diesmal drei neue Mitglieder angelobt werden.

Der Mitgliederstand beträgt 69 Kameraden, darunter die einzige Feuerwehrfrau der Stadt Linz.

Im abgelaufenen Berichtsjahr wurden für unsere 4 Feuerwachen die notwendige sowie die zu ersetzende Dienstbekleidung und das neue Arbeitsboot inkl. Anhänger angeschafft. Der erforderliche Ersatz unserer in die Jahre gekommenen Einsatzfahrzeuge wurde um ein weiteres Jahr aufgeschoben. Als wesentlicher aber auch sehr trauriger Fakt muss vermerkt werden, dass der langjährige Kommandant Franz Wlcek am 14.Juni 2012 im 87sten Lebensjahr verstorben ist. Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Bei der bei der Jahresvollversammlung am 28.Februar 2013 konnten diesmal wiederum drei neue Mitglieder angelobt werden, darunter auch die zweite Feuerwehrfrau der Stadt Linz - Daniela Hirnschrodt. Der Mitgliederstand beträgt 70 aktive Kameraden und 11 Reservisten.

Der Mitgliederstand beträgt 70 aktive Kameraden und 15 Reservisten.

Land unter in vielen Bereichen der Donau hieß es Anfang Juni, auch im Bereich Linz. 52 Kameraden der BTF-LINZ AG waren an 5 Tagen (2. – 6. Juni) insgesamt 386 Stunden im Einsatz und konnten durch ihr Fachwissen größere Schäden verhindern und durch die raschen Aufräumarbeiten den Normalbetrieb wieder herstellen.

Neben den beiden Großübungen Donaulager/Hafen und Fitnessoase Parkbad, wurden noch zahlreiche andere Aus- und Weiterbildungsveranstaltungen, Übungen und Seminare besucht. Bei Filmaufnahmen über die Abwicklung eines Katastropheneinsatzes in der OÖLFS wirkte Kameradin Koch mit. Der Film ist bei Behörden, Einsatzorganisationen und der OÖLFS als Lehrfilm ein willkommenes Hilfsmittel um den Teilnehmern zu helfen, die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Vorbeugender Brandschutz ist in der LINZ AG kein leeres Wort: In unseren Gebäuden gibt es mehr als 15 300 montierte Brandmelder. Im Vergangenen Jahr konnte auf Grund der gut strukturierten Brandschutzorganisation rasch reagiert werden, in 216 Fällen konnte ein Ausrücken der öffentlichen Feuerwehren verhindert werden.

Somit hat die BTF-LINZ AG durch die Aktivitäten und Einsätze für das Unternehmen eine Kosteneinsparung von ca. 500.000.- Euro erzielt. Diese wird das Unternehmen, in der nächsten Zeit für den Austausch von alten und gerade noch fahrtauglichen Fahrzeugen und neuer PSA gerne verwenden.

Der Mitgliederstand beträgt 67 aktive Kameraden und 14 Reservisten.

Mit der Überschrift "Lang hat's gedauert" ist nicht gemeint, dass es lang gedauert hat bis es wieder einmal gebrannt hat - das war im Berichtsjahr nur bei kleinen Bränden der Fall, aber die große Katastrophe ist Gott sei dank ausgeblieben. Gemeint ist viel mehr, dass es doch sehr lange gedauert hat, bis der höchst notwendige Ersatz des Einsatzfahrzeuges der Feuerwache Center durchgeführt wird. Doch im Jahr 2014 war es so weit und so konnte ein neues LF bestellt werde - die Auslieferung erfolgt Mitte 2015.

Eine wesentliche Änderung hat es auch im Kommando der BTF gegeben. Erstmals wurde nach interner Vorwahl ein zweiter Kommandant Stellvertreter vom Vorstand ernannt. Harald Forstenpointner wird nunmehr neben Kdt. Wieser und 1.Kdt.Stellvertreter Saumer an der Spitze unserer Feuerwehr die Geschicke leiten.

Das vor 2 Jahren in Betrieb genommene Feuerwehrboot konnte nach mehreren Terminschwierigkeiten im Jahr 2014 geweiht werden und ist somit jetzt auch "von oben beschützt" unterwegs.

Im Jahr 2014 wurden sämtliche Einsatzhelme getauscht und die Sicherheit unserer KameradInnen ist somit wieder am neuesten Stand.

Viel ist geschehen und die Zukunft ist weiter gesichert. Mögen das Boot, die Helme und das im nächsten Jahr gelieferte Fahrzeug vor allem Übungszwecken dienen.

Der Mitgliederstand beträgt 72 aktive KameradInnen und 14 Reservisten.

Das im Vorjahr bestellte neue Einsatzfahrzeug - ein Ersatz für das LF der Feuerwache Center - wurde geliefert und es gab auch bei der würdigen Einweihungsfeier am 9.Oktrober kein Hochwasser oder andere Kapriolen, die diese vereitelt hätte. Feuerwehrkurat Prälat Holzinger segnete das neue Löschfahrzeug mit der Hoffnung, dass es ausschließlich Übungszwecken dienen soll und Einsätze damit in der Minderzahl bleiben.

Neben dem neuen Fahrzeug wurde auch begonnen die Einsatzjacken und Einsatzhosen in unserer Feuerwehr zu tauschen - ein Projekt das erst in den kommenden Jahren seinen Abschluss finden wird.

Von 10 technischen und 45 Brandeinsätzen (ausschließlich Kleinbrände) war das Jahr gekennzeichnet. Neben diesen wurden zahlreiche Übungen durchgeführt und so waren die KameradInnen in der Feuerwehr LINZ AG wieder einige tausend Stunden für das Wohl der LINZ AG Familie im Einsatz.

In der Organisation haben sich im Jahr 2015 bereits einige Änderungen ergeben. Zugskommandant Günter Lindenbauer schied, wie auch die beiden Gruppenkommandanten der FW FHKW (Karl Kaper) und Hafen (Josef Eidenberger) aus Altersgründen aus dem Kommando aus. Es konnten aber mit Reinhard Süß (Zugskommandant), Mario Danklmayer (FW FHKW) und Hermann Hofinger (FW Hafen) drei Kameraden gefunden werden, die mit ihrem Wissen und ihrem Einsatz im Zug 1 der BTF LINZ AG zur vollsten Zufriedenheit tätig sind.

Der Mitgliederstand beträgt 73 aktive KameradInnen und 8 Reservisten.

Am 1. November 2016 ist nach 20 Jahren im Amt unser Kommandant Christian WIESER in den wohlverdienten Ruhestand gegangen. Er hat die Feuerwehr seit Herbst 1996 bis zur JVV am 20. April 2016 geführt, und die Richtung vorgegeben. In den Jahren wo Christian unser Kommandant war hat er mit viel Engagement sehr viel erreicht. Er hat das notwendige Equipment vom Vorstand erbeten, und laut Aussage des Generaldirektors auch immer alles bekommen, bis auf einen Feuerwehrhubschrauber. Auch der Zusammenhalt und das gemeinsame Auftreten ist unter der Leitung von Christian immer hochgehalten worden. Danke dafür.

Unser neuer Kommandant Harald FORSTENPOINTNER hat am 20. April bei der JVV das Kommando übernommen. Das Jahr 2016 war geprägt von der Einarbeitung vieler Kommandomitglieder in ihre neue Funktion. Im Zuge eines Workshops wurden die Funktionen und Aufgaben innerhalb der Kommando-Organisation neu zugeordnet. Harald hat als neuer Kommandant der BTF die besondere Herausforderung angenommen. Er ist davon überzeugt, dass wir gemeinsam den personellen Wechsel gut gemeistert haben und uns nach der Einarbeitungsphase voll auf die Aufgaben konzentrieren können.

In der Organisation haben sich im Jahr 2016 wieder einige Änderungen ergeben. Zugskommandant Erwin HEBENSTREIT hat den Gerätewart übernommen. Kamerad Martin GRUBER hat sich bereit erklärt, die Aufgabe des Zugskommandanten von Erwin zu übernehmen. Weiters haben wir im Jahr 2016 mit Thomas LANGER einen neuen Lotsen und Nachrichten Kommandanten bekommen.

Der Mitgliederstand beträgt 70 aktive KameradInnen und 11 Reservisten.

Das vergangene Jahr war geprägt von der Modernisierung wie der Digitalisierung und E-Mobilität. Damit wurden wichtige Schritte gesetzt und der technische Wandel gut gemeistert, sodass wir auch in Zukunft gut gerüstet sind.

Mit dem dringend benötigten Überprüfungssystem für das Atemschutzwesen, mit direktem Internetanschluss an das Landesfeuerwehrkommando, ist nunmehr eine lückenlose und einwandfreie Dokumentation im Atemschutz möglich. Der digitale Wandel bescherte uns auch neue Funkgeräte. Die Planung eines neuen innovativen Fahrzeugs wurde abgeschlossen und die Umsetzung eingeleitet. Die Inbetriebnahme erfolgt Anfang 2018. Das neue Logistikfahrzeug mit Wechselladung wird von der Firma Rosenbauer gebaut und beinhaltet das erforderliche Equipment für den Brand- und technischen Einsatz sowie das notwendige Inventar für unsere Taucher. Der Antrieb – ein Elektromotor mit Lithium-Ionen-Akku – wird von der Firma Kreisel Electric eingebaut. Somit erhalten wir in der LINZ AG das erste elektrisch angetriebene Einsatz-Feuerwehrfahrzeug.

Eine wichtige Basis für unsere gut ausgebildeten Kamerad/innen ist die Teilnahme an Übungen sowie Ausbildungen der OÖ. Landes-Feuerwehrschule und verschiedenen Leistungsbewerben.

Auch die Ausbildung steht bei uns in der LINZ AG hoch oben. Die Beteiligung und das Engagement vieler KameradInnen zeigt das auch weiterhin die Einheit und die Geschlossenheit unserer Wehr an erster Stelle steht. Dadurch kommt die Wertschätzung jedes Einzelnen zum Ausdruck, und dadurch ist die LINZ AG auch gut geschützt.

Im Laufe der Jahre war der Bestand unserer Betriebsfeuerwehr oftmals gefährdet. Es waren sodann die Betriebsräte, die - früher den Vorstand der ESG und nunmehr den Vorstand der LINZ AG - dazu bewogen, ideelle und finanzielle Unterstützung zu leisten. Dabei wurde immer wieder darauf hingewiesen, dass mit dem Begriff "Feuerwehr" schon längst nicht nur das rote Auto mit Blaulicht, lodernde Flammen und Helmbewehrte Feuerwehrmänner am Löschrohr verbunden sind. Die geschulten Männer sind aufgrund ihrer Ausbildung und ihrer ständigen Übungen in der Lage, Gefahrenquellen zu erkennen und einen vorbeugenden Schutz zu leisten.

In den meisten Fällen kommt es auf das richtige Handeln in den ersten Minuten an, bis eben die Feuerwehrprofis am Gefahrenherd eintreffen. Deswegen spannt sich der Aufgabenbogen der BTF LINZ AG über den Schutz und die Sicherheit im Betrieb weit hinaus, betrifft sowohl alle Agenden des vorbeugenden Brandschutzes, als auch die Hilfe bei Brand- oder Hochwassereinsätzen und bei Bergungen.

Geblieben ist in allen Jahren der Geist der Freiwilligkeit und der persönlichen Einsatzbereitschaft, um Gut und Geräte des Betriebes und vor allem das Leben der Betriebsangehörigen zu schützen.

Der Mitgliederstand beträgt 65 aktive KameradInnen und 12 Reservisten.

Das vergangene Jahr war in vielerlei Hinsicht ein zukunftsweisendes für die Betriebsfeuerwehr Linz AG. Wir Konnten unser vollelektrisches Feuerwehrfahrzeug in Betrieb nehmen und so eine zukunftsweisende Technologie auch im Feuerwehrwesen etablieren. Die Erfahrungen mit dem neuen Feuerwehrfahrzeug sind bis jetzt sehr gut. So konnten wir bis dato 5500 km mit dem elektrischen Feuerwehrfahrzeug bestreiten.

Ein weiterer Meilenstein für unsere Wehr ist das Mittelfristkonzept 2020 der Betriebsfeuerwehr. In mehreren Workshops hat sich das Kommando der Betriebsfeuerwehr Gedanken über die Zukunft gemacht und ein Konzept erstellt. So konnten wir unser Portfolio als Dienstleister Betriebsfeuerwehr für die Linz AG erweitern. Die Schwerpunkte Schulung und Unterweisung im Atemschutz sowie die dazugehörige Überprüfung nach PSA Verordnung sind nun eine weitere Dienstleistung die im Gesamten Unternehmen angeboten wird. Um diese Herausforderung bewältigen zu können wurde ein Hauptberuflicher Gerätewart bestellt.

Eine wichtige Basis für unseren gut ausgebildeten Kameraden/innen ist die Teilnahme an Übungen, Ausbildungen der OÖ Landesfeuerwehrschule und verschiedenen Leistungsbewerben.

In manchen Bereichen gibt es jedoch personellen Handlungsbedarf. Es hilft uns die beste, schönste modernste Ausrüstung nichts, wenn nicht ausreichend Feuerwehrmitglieder zur Verfügung stehen. Wir müssen deshalb weiterhin versuchen engagierte Mitarbeiter/innen in die Feuerwehr zu bekommen, um die Schlagkraft auch Personelle aufrecht zu erhalten.

Der Mitgliederstand beträgt 63 aktive KameradInnen und 16 Reservisten.

In einer Zeit, in der man auf manche Entwicklung mit Sorge blicken muss, ist die Rückschau auf das Jahr 2019 bei der Betriebsfeuerwehr LINZ AG erfreulich. Wir haben neue Projekte auf den Weg gebracht und Bewährtes ausgebaut. Zugleich haben wir den vor zwei Jahren begonnenen Wandel fortgesetzt, unsere Strukturen verbessert und im Sinne unseres Unternehmens unsere Leistungen ausgebaut.

Die Planung des neuen Fahrzeuges für den Hafen konnte abgeschlossen und die Bauphase eingeleitet werden, die Fertigstellung erfolgt im Herbst 2020. Gebaut wird von der Firma Rosenbauer ein Tanklöschfahrzeug, welches mit 2000l Wasser für den Brandeinsatz und Ausrüstung für den technischen Einsatz, sowie für Hochwasser und Chemikalieneinsatz nötige Inventar beinhaltet.

Die Teilnahme an Übungen, Ausbildungen der OÖ Landesfeuerwehrschule und an verschiedenen Leistungsbewerben stellte eine wichtige Basis für unsere gut ausgebildeten Kameradinnen und Kameraden dar.

Das Gute gleich vorweg: Das vergangene Jahr war in vielerlei Hinsicht nicht ganz einfach für uns alle, aber dennoch haben wir es gemeinsam gemeistert.

Wir konnten planmäßig unser neues TLF-2000 für die Feuerwache Hafen in Betrieb nehmen. Leider mit einem lachenden und einem weinenden Auge, denn dieses historische Ereignis konnte nur mit einigen wenigen Führungskräften stattfinden. Eine größere Veranstaltung blieb uns aufgrund Corona leider verwehrt, so wie wir auch andere Veranstaltungen 2020 hintenanstellen mussten. Das vergangene Jahr ist im Kontext der Kameradschaft sowie Kommunikation, Zusammenhalt und Integrität ein schwieriges Jahr gewesen.

Im Jahr 2020 kam es ausgehend vom chinesischen Wuhan zur weltweiten COVID19-Pandemie, verursacht durch das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2. Zahlreiche Staaten weltweit reagierten mit Einschränkungen im öffentlichen Leben, um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Ausgangsbeschränkungen und Absagen von Veranstaltungen waren an der Tagesordnung. Das Jahr 2020 war somit von einem zentralen Thema dominiert: Coronavirus SARS-CoV-2. In den Jahren davor standen unter anderem zwei große Themen im Fokus: Klimaschutz und Digitalisierung. Insbesondere der Digitalisierung wurde im Zuge der COVID-19-Pandemie ein besonderer Stellenwert zugesprochen. Denn in Zeiten eines gesteigerten internationalen und technologischen Wettbewerbs und knapper Ressourcen hängt die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und Ländern zunehmend von der Fähigkeit ab, neue und innovative Produkte, Dienstleistungen und Prozesse zu entwickeln. Große Herausforderungen erfordern zukunftsträchtige und nachhaltige Lösungen. Auch bei der Betriebsfeuerwehr haben wir im Kontext der Digitalisierung notgedrungen einiges auf den Weg gebracht und so die Alarmierung mittels Alarmserver verbessert, sowie Besprechungen hybride abgehalten.

Die Einsatzbereitschaft der Feuerwehren, konnte durch die Einhaltung der Corona Schutzmaßnahmen aufrechterhalten werden. Durch das räumliche und zeitliche Trennen, sowie das Führen einer digitalen Anwesenheitsliste, konnte sichergestellt werden, dass immer eine ausreichende Anzahl an Feuerwehrmitgliedern über die digitale Alarmierung erreichbar war. Die Feuerwehrmitglieder wurden klar angewiesen, sämtliche Aktivitäten im Feuerwehrbereich einzustellen. Einzig und alleine der Einsatzdienst wurde wahrgenommen.

Betriebsfeuerwehr LINZ AG
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