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Fragen und Antworten zum Thema Legionellen

LINZ AG 26.08.2026 | Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema Legionellen.

Im Raum Linz werden seit Ende Juli 2026 gehäuft Legionellenerkrankungen untersucht. In einer Kühlanlage der LINZ STROM GAS WÄRME GmbH in der Wiener Straße wurden Legionellen nachgewiesen. Ob und gegebenenfalls in welchem Ausmaß diese Anlage mit den aktuellen Erkrankungsfällen zusammenhängt, ist noch nicht geklärt. Auch andere mögliche Quellen im Linzer Stadtgebiet werden durch die Behörden untersucht.

Legionellen wurden im wasserführenden Bereich einer Verdunstungskühlanlage am Dach des Stromnetzgebäudes in der Wiener Straße nachgewiesen. Dieses technische Kühlsystem ist von der öffentlichen Trinkwasserversorgung und vom Wasserleitungssystem vollständig getrennt.

Nein. Derzeit ist lediglich ein Legionellenbefund in einer technischen Anlage der LINZ STROM GAS WÄRME GmbH (Kühlanlage) bestätigt. Ein mikrobiologischer beziehungsweise genetischer Nachweis, dass es sich um jene Erregerstämme handelt, die bei den Erkrankungsfällen festgestellt wurden, liegt nicht vor. Die LINZ STROM GAS WÄRME-Anlage ist aktuell nur eine von mehreren untersuchten möglichen Quellen.

Die betroffene Anlage wurde unmittelbar nach Bekanntwerden und in Abstimmung mit der Gesundheitsbehörde intensiv gereinigt, das Wasser vollständig ausgetauscht und hochdosiert desinfiziert. Weitere Proben und laufende Kontrollmessungen wurden veranlasst; ein unabhängiger Sachverständiger ist eingebunden. Zusätzlich wurde der aerosolbildende Nassbetrieb abgeschaltet. Die Anlage läuft im Trockenbetrieb. Die Bildung von Legionellen ist somit ausgeschlossen.

Der Nassbetrieb, bei dem Wasser zur Kühlung versprüht wird, ist abgeschaltet. Die Anlage befindet sich seit 24. August 2026 im Trockenbetrieb. Damit wird in diesem Betriebsmodus kein Wassernebel erzeugt. Die Bildung von Legionellen ist somit ausgeschlossen.

Im Trockenbetrieb wird kein Wasser auf die Kühlflächen versprüht und damit kein entsprechender Wassernebel erzeugt. Ein künftiger Nassbetrieb wird erst nach klar definierten technischen und fachlichen Freigabekriterien sowie in Abstimmung mit den Behörden erfolgen.

Nein. Die öffentliche Trinkwasserversorgung ist nicht betroffen und hat damit nichts zu tun. Die betroffene Anlage steht in keinem Zusammenhang mit dem Trinkwassersystem.

Ja. Das öffentliche Trinkwassernetz steht in keiner Verbindung mit der betroffenen Kühlanlage. Das Wasser im Kühlturm ist kein Trinkwasser. Es handelt sich um ein eigenes technisches Betriebssystem, vergleichbar mit dem Kühlwasser eines Industriebetriebes. Dieses System ist vollständig von der öffentlichen Trinkwasserversorgung getrennt. So wie das Kühlwasser eines Autos nichts mit dem Wasser aus dem Wasserhahn zu tun hat, hat auch das Kühlwasser der betroffenen Anlage nichts mit dem Trinkwasser der Bevölkerung zu tun.

Eine Ansteckung kann erfolgen, wenn feinste legionellenhaltige Wassertröpfchen, sogenannte Aerosole, eingeatmet werden. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist nicht bekannt.

Wenden Sie sich an einen Arzt Ihres Vertrauens beziehungsweise an die Gesundheitsberatung 1450. Im Notfall suchen Sie ein Krankenhaus auf.

Kontakt für weitere Fragen:

  • Telefon: 0732/3400 - 4004
  • E-Mail: info@linzag.at
  • Erreichbarkeit: 08.00 bis 18.00 Uhr

Medienanfragen werden ausschließlich durch die Unternehmenskommunikation beantwortet.

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