Trauer braucht Begleitung
Was bewegt Menschen, die täglich mit dem Tod konfrontiert sind? Unsere Kolleg*innen der LINZ AG BESTATTUNG geben persönliche Einblicke in ihre Arbeit, erzählen vom Umgang mit der Trauer und warum sie diese besonderen Berufe ausüben. Zudem erfahren Sie mehr über die ersten Schritte im Todesfall, die Möglichkeiten zur Bestattungsvorsorge und gängige Mythen rund um Tod und die Bestattung.
Was bleibt ist die Erinnerung
Erinnerung blüht ewig: Rund 40 Mitarbeiter*innen von LINZ AG Bestattung sorgen dafür, dass Angehörige in stiller Trauer und liebevoller Erinnerung von der verstorbenen Person Abschied nehmen können. In dieser belastenden Situation liegt unser Hauptaugenmerk darauf, den Hinterbliebenen Halt und Orientierung zu geben und den*die Verstorbene*n im Rahmen der Verabschiedung individuell zu würdigen.
Geschichten vom Gehen: Wo der letzte Weg beginnt
Persönliche Einblicke in Berufe, in denen Menschlichkeit und Einfühlungsvermögen täglich im Mittelpunkt stehen.
Was bedeutet es, Menschen beim Abschied zu begleiten? In einer vierteiligen Videoreihe erzählen unsere Kolleg*innen Marcel, Simon, Brigitte und Aleksandar von ihrem besonderen Berufsalltag bei LINZ AG BESTATTUNG. Sie beschreiben auch den Umgang mit Tod und Abschied und ihre persönlichen Beweggründen, die sie zu ihren Berufen geführt haben.
Ich habe einen Trauerfall
Was bleibt ist die Erinnerung. Daher ist es das Ziel der LINZ AG BESTATTUNG, das Begräbnis und die Verabschiedung so zu gestalten, dass diese bei den Trauergästen eine schöne bleibende Erinnerung hinterlässt. In einem von 11 Aufnahmebüros in Linz, Leonding, Haid/Ansfelden und Gramastetten können Angehörige im Rahmen eines persönlichen Beratungsgesprächs zwischen traditionellen und neuen Bestattungsformen wählen und Urnen, Partenbriefe und vieles mehr am Bildschirm ansehen sowie die Musik und viele andere Details auswählen.
Als größte Bestattung Oberösterreichs hat es sich die LINZ AG BESTATTUNG zur Aufgabe gemacht, alte Traditionen der Trauerkultur zu erhalten und Raum für Neues zu schaffen. Unter Berücksichtigung des Wandels der Gesellschaft werden neue digitale sowie analoge Möglichkeiten zur Verfügung gestellt. Zu den Bestattungsformen
Was tun bei einem Todesfall?
Nach einem Sterbefall müssen zahlreiche Entscheidungen getroffen werden. Viele davon sind an zeitliche Fristen gebunden. Wir haben alle notwendigen Schritte in einer Checkliste für Sie zusammengefasst und stehen Ihnen telefonisch rund um die Uhr zur Verfügung.
Rat und Hilfe rund um die Uhr unter 0732/3400-6700!
Wir begleiten Sie durch diese schwierige Zeit - persönlich in einem unserer elf Aufnahmebüros oder per Hausbesuch.Mst. Gerald Wöckinger, Leiter Abteilung Bestattung
Bestattungsvorsorge
Heute für morgen vorsorgen. Entlasten. Sicherheit schaffen.
Mit einer Bestattungsvorsorge treffen Sie wichtige Entscheidungen bereits zu Lebzeiten und nehmen Ihren Angehörigen im Trauerfall viele organisatorische Belastungen ab. So sorgen Sie für Sicherheit, Orientierung und die Gewissheit, dass Ihre persönlichen Wünsche berücksichtigt werden. Unsere Vorsorge-Pakete
Ihre persönlichen Vorsorgewünsche werden in einer Vorsorgemappe dokumentiert und sicher hinterlegt. Mithilfe der persönlichen Vorsorge-Card, die Sie an Ihre Angehörigen weitergeben können, haben diese im Fall Ihres Ablebens einen konkreten Ansprechpartner und wissen, welche Vorkehrungen Sie bereits zu Lebzeiten getroffen haben. Im Todesfall übernimmt die LINZ AG BESTATTUNG die vollständige Abwicklung und begleitet Ihre Angehörigen persönlich.
Warum es nicht reicht, die eigenen Wünsche im Testament zu vermerken: Das Testament wird erst nach der Bestattung eröffnet, weshalb Ideen und Gedanken für die Trauerfeier nicht mehr berücksichtigt werden können.
Tipp: In einem persönlichen Gespräch klären wir mit Ihnen alle Fragen und stellen Ihnen unsere Vorsorge-Pakete vor. Sie können mit unserem Online-Bestattungsplaner vorab Ihre Bestattung planen und so bereits die Kosten ermitteln. Nehmen Sie diese Informationen gerne zum Termin mit.
Mythos oder Wahrheit?
Wir klären über 14 gängige Mythen rund um den Tod und die Bestattung auf.
Wird die Asche der verstorbenen Person mit anderen vermischt? Muss eine Urne immer am Friedhof beigesetzt werden? Und hat die Beisetzung tatsächlich innerhalb einer gesetzlich festgelegten Frist zu erfolgen? Wir klären über gängige Mythen rund um die Bestattung und den Tod auf.
Mythen rund um den Tod
Eine Einbalsamierung oder Konservierung wird nur in besonderen Fällen durchgeführt, beispielsweise bei offenen Aufbahrungen, wenn die Bestattung nicht innerhalb des gesetzlich vorgesehenen Zeitraums erfolgen kann oder bei Überführungen ins Ausland. Bei der klassischen Totenversorgung wird die verstorbene Person gereinigt, hygienisch versorgt und für die Aufbahrung oder Bestattung angekleidet.
Der Begriff „Leichengift“ hält sich bis heute, beruht jedoch auf einem Irrtum. Früher wurde angenommen, dass Verstorbene Krankheiten verbreiten könnten, weshalb Friedhöfe oft außerhalb von Städten errichtet wurden. Tatsächlich gibt es kein „Leichengift“. Die bei der Verwesung entstehenden Stoffe sind weder durch Berührung noch durch Hautkontakt oder Einatmen gesundheitsschädlich.
Vorsicht ist jedoch bei infektiösen Verstorbenen geboten. In diesem Fall gibt es klare Anordnungen vom Arzt, der die Totenbeschau durchführt.
Ein weit verbreiteter Irrtum ist, dass Haare und Nägel nach dem Tod weiterwachsen. Dieser Eindruck entsteht durch natürliche Veränderungen des Körpers. Da die Haut Feuchtigkeit verliert und sich zurückzieht, werden Haare und Nägel stärker sichtbar und erscheinen länger, obwohl kein weiteres Wachstum stattfindet.
Immer wieder wird behauptet, dass Verstorbene im Rahmen einer Bestattung oder Kremation verwechselt werden könnten. Dieser Mythos entsteht meist aus Unwissen über die tatsächlichen Identifikations- und Kontrollprozesse.
Die eindeutige Identifikation erfolgt sofort bei der Abholung durch den sogenannten Fußpass (umgangssprachlich "Zehenpass"). Dieser bleibt während des gesamten Prozesses am Körper und wird von den Mitarbeiter*innen der LINZ AG BESTATTUNG bei jedem Arbeitsschritt kontrolliert. Dadurch ist eine Verwechslung praktisch ausgeschlossen.
Mythen rund um die Einäscherung und Beisetzung
Nein. Die LINZ AG BESTATTUNG ist in dieser herausfordernden Zeit von Beginn an für Sie da. Wir kümmern uns um die Abholung des*der Verstorbenen, planen und organisieren die Verabschiedung ganz nach den Wünschen der verstorbenen Person und den Angehörigen, und übernehmen nach der Verabschiedungsfeier die Nachbetreuung. Unsere Veranstaltungen zur Trauerarbeit und Trauerbewältigung bieten wertvolle Tipps im Umgang mit dem Verlust der geliebten Person.
In Österreich wird bei Beerdigungen traditionell meist dunkle, dezente Kleidung getragen. Ein gepflegtes Erscheinungsbild gilt dabei als Zeichen des Respekts gegenüber der verstorbenen Person und ihren Angehörigen.
Abschied nehmen wird jedoch zunehmend individueller: Viele Menschen wünschen sich eine Trauerfeier, die ihre Persönlichkeit widerspiegelt. Deshalb sind manchmal helle oder bunte Kleidung, bestimmte Farben oder sogar Vereinskleidung ausdrücklich erwünscht. Ein Blick auf die Parte oder Einladung gibt in der Regel nützliche Hinweise auf besondere Bekleidungswünsche.
Verstorbene müssen nach den Bestattungsgesetzen der Bundesländer in einem Sarg bestattet oder eingeäschert werden. Die Sargpflicht dient der Wahrung der Pietät und der Würde des*der Verstorbenen sowie der Einhaltung hygienischer Anforderungen.
Alles, was biologisch abbaubar ist und keine Metalle oder Kunststoffe enthält, darf ins Grab gegeben werden – etwa Papierbriefe, Fotos auf Papier, Stofftiere aus Baumwolle oder Wolle oder unlackierte Holzgegenstände.
Die Urne muss nach den landesrechtlichen Gesetzen auf einem Friedhof oder in einer Urnenstätte beigesetzt werden. Mit behördlicher Bewilligung kann sie jedoch unter bestimmten Voraussetzungen auch zu Hause aufbewahrt werden. Voraussetzung sind die schriftliche Zustimmung der Gemeinde und des Grundstückseigentümers sowie eine pietätvolle und würdige Verwahrung.
Die Asche in der Urne stammt zur Gänze von der verstorbenen Person und deren Einäscherungssarg. Bei einer Einäscherung wird die gesamte verbleibende Asche des Verstorbenen gesammelt und vollständig in die Urne gefüllt. Knochenreste werden zu einem feinen Granulat verarbeitet und der Urne beigegeben.
Diese Angst ist völlig unbegründet. Dank der modernen Medizin kann die Gefahr, lebendig begraben zu werden, heute ausgeschlossen werden. Die Feststellung des Todes und die Totenbeschau erfolgen nach strengen medizinischen Vorgaben und basieren auf mehreren eindeutigen Kriterien.
Viele Menschen glauben, dass der verstorbenen Person beim Ankleiden aufgrund der Totenstarre Knochen gebrochen werden müssen. Die Totenstarre - ein eindeutiges Todeszeichen - kann das Ankleiden zwar erschweren, sie lässt sich jedoch in der Regel durch fachgerechte und behutsame Handgriffe wieder lösen.
Sollten einzelne Gelenke dennoch steif und unbeweglich bleiben, wird in Absprache mit den Angehörigen eine andere Kleidung ausgewählt oder ein so genanntes Totenkleid verwendet. Das Brechen von Knochen ist daher weder notwendig noch Teil einer würdevollen Versorgung des*der Verstorbenen.
Weitere Mythen
Viele Menschen glauben, dass Bestattungsvorsorge erst im Alter wichtig wird. Tatsächlich kann eine Vorsorge in jedem Lebensabschnitt sinnvoll sein. Im Falle eines unerwarteten Todes entlastet sie Angehörige von organisatorischen Aufgaben und finanziellen Belastungen. Sie gibt ihnen in dieser schwierigen Zeit eine Orientierung und die Gewissheit, dass persönliche Wünsche berücksichtigt werden.
Hinweis: Es ist nicht ratsam die Wünsche für die eigene Bestattung im Testament festzuhalten. Dies ist natürlich möglich. Das Testament wird jedoch erst nach der Bestattung eröffnet, weshalb Ihre Ideen und Gedanken für die Trauerfeier zu diesem Zeitpunkt nicht mehr berücksichtigt werden können.
Ein digitaler Bestattungsauftrag ist kein Ersatz für das persönliche Beratungsgespräch vor Ort. Er ist aber eine moderne Ergänzung, die unseren Kund*innen zusätzliche Flexibilität und auch Vorteile bietet – genau wie Live Streams, Online-Gästebücher oder andere digitale Angebote. Gerade in Zeiten, in denen Angehörige weit entfernt leben, ermöglichen digitale Services wie der Bestattungsplaner oder das Bestellen von Blumenschmuck eine niederschwellige und ortsunabhängige Unterstützung und schaffen insbesondere dann Verbindung, wenn nicht alle Angehörigen oder Trauernden vor Ort anwesend sein können oder im Ausland wohnen. Sie können auch vor dem persönlichen Gespräch zur Planung und Kostenschätzung genutzt werden und erleichtern häufig die ersten Schritte im Trauerfall.
Erhalten Sie regelmäßig exklusive Neuigkeiten und Aktionen per Mail!