Neue Schienenachse-FAQs

Hier finden Sie häufig gestellte Fragen zum Projekt.

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Die Gesamtlänge der Neuen Schienenachse Linz beträgt 4,7 km. Die freie Strecke hat eine Länge von 2,1 km. Die Tunnelstrecke hat eine Länge von 2,6 km. Davon werden 2,2 km in offener Bauweise und 0,4 km in geschlossener (bergmännischer) Bauweise errichtet.

Es sind neun neue Haltestellen geplant, wobei sieben unterirdisch und zwei oberirdisch ausgeführt werden.

Unabhängige Gutachter sind zu dem Schluss gekommen, dass die alte Brücke nur mehr bis Februar 2016 benutzbar war. Wegen ihres schlechten Erhaltungszustandes wurde die alte Brücke bereits 2013 aus dem Denkmalschutz entlassen. Außerdem haben sich bei einer Volksbefragung im Herbst 2015 über zwei Drittel der Linzerinnen und Linzer für den Neubau entschieden.

Die neue Brücke bietet ausreichend Platz für alle Verkehrsteilnehmer: zwei vollwertige Spuren für den Individualverkehr, zwei Straßenbahngleise sowie auf beiden Seiten der Brücke jeweils einen großzügigen Geh- und Radweg. Statt den auf der alten Brücke vorhandenen Gitterrosten am Radweg, den sehr schmalen Fahrspuren sowie dem engen Gehweg gibt es auf der neuen Brücke ein großzügiges Platzangebot.

Die Umkehrschleife, mit der auch die neue Haltestelle "Ferihumerstraße" errichtet wird, ist eine Ersatzmaßnahme für die Zeit, in der keine Donauquerung in diesem Bereich zur Verfügung steht. In der Schleife werden vor allem am Morgen einige Straßenbahnen wenden, um mehr Plätze Richtung zwischen Urfahr und Linz anbieten zu können. In Summe wird die Kapazität dadurch um 2000 Plätze pro Tag erhöht.

Beide Buslinien werden über die Vöestbrücke(A7) geführt. Die Taktung der Linien bleibt gleich, außerdem wird die Kapazität erhöht und sechs zusätzliche Gelenksbusse eingesetzt.

Leider mussten jene Bäume des Straßenbegleitgrüns, die an der Stelle der geplanten Trasse stehen, gefällt werden. Außerdem waren einige Bäume von Fichtenborkenkäfern befallen, jene Bäume wurden auf Wunsch des Magistrats Linz im Zuge der Baumaßnahme ebenfalls entfernt. Selbstverständlich wird es Ersatzpflanzungen geben. Es wurde großer Wert darauf gelegt, möglichst viele Bäume zu erhalten, die Fällungen wurden auf das unbedingt nötige Minimalausmaß beschränkt.

39 Bäume werden an einen anderen Standort umgepflanzt. Bei 3 Bäumen ist dies leider technisch nicht möglich, sie müssen gefällt werden. Sämtliche Bäume im Bereich der Böschung zur Ferihumerstraße bleiben erhalten.

NSL GmbH
Wiener Straße 151
4021 Linz
Tel. 0732/3400-4000
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