Fernwärmeversorgung der LINZ AG auch bei Kältewelle stabil
LINZ AG 16.01.2026 | Am 8. Jänner 2026 erreichte der Fernwärme-Bedarf im Großraum Linz mit 9.303 Megawattstunden einen neuen Höchstwert. Trotz Kältewelle blieb die Versorgung der LINZ AG durchgehend zuverlässig.
Fernwärme-Bedarf erreicht Rekordwert
Die niedrigen Temperaturen Anfang Jänner sowie die Zunahme an Fernwärme-Anschlüssen führten zu einem neuen Höchstwert im Energieverbrauch bei der städtischen Fernwärmeversorgung: Während an einem typischen Wintertag mit einer Durchschnittstemperatur von 0 Grad Celsius rund 7.500 Megawattstunden benötigt werden, erreichte der Verbrauch am 8. Jänner 2026 bei einer Durchschnittstemperatur von minus 6,4 Grad Celsius den Rekordwert von 9.303 Megawattstunden. Das entspricht einem Anstieg von rund 24 Prozent gegenüber dem üblichen Winterverbrauch.
Versorgungssicherheit auch bei Kälte
Um auch an besonders kalten Tagen eine stabile Versorgung sicherzustellen, setzt die LINZ AG auf mehrere Produktionsstandorte und einen der größten Fernwärmespeicher Europas. Der 65 Meter hohe Speicher im Energiepark Linz-Mitte mit einem Fassungsvermögen von fast 35 Millionen Litern fängt Verbrauchsspitzen ab. Ergänzend ermöglicht eine flexible Brennstoffstrategie eine kontinuierliche Primärenergieversorgung der Kraftwerke.
„Der neue Allzeit Spitzenwert zeigt eindrucksvoll, wie stark die Nachfrage nach Fernwärme in intensiven Kälteperioden steigt. Gleichzeitig beweist er, dass unsere Systeme auch unter Extrembedingungen zuverlässig arbeiten. Dank unserer breit aufgestellten Erzeugungsstruktur, dem großen Fernwärmespeicher und dem wachsenden Anteil erneuerbarer Energieträger können wir die Versorgungssicherheit für Linz jederzeit gewährleisten – heute und in Zukunft“, so LINZ AG-Vorstandsdirektor Mag. DI Josef Siligan.
40 Prozent der Fernwärme aus erneuerbaren Energieträgern
Bereits heute stammen rund 40 Prozent der Linzer Fernwärme aus erneuerbaren Energieträgern. Der konsequente Ausbau des Fernwärmenetzes trägt wesentlich zum Klimaschutz und zur hohen Lebensqualität in der Region bei. Seit 1989 konnte der CO₂-Ausstoß mehr als halbiert werden, und die Fernwärme hat maßgeblich zur Verbesserung der Luftqualität beigetragen. Gleichzeitig setzt die LINZ AG zunehmend auf erneuerbare Quellen: Durch das Reststoff- und Biomasseheizkraftwerk lässt sich der Anteil nicht fossiler Brennstoffe weiter erhöhen – derzeit stammen rund 40 Prozent der Fernwärme aus diesen nachhaltigen Energieträgern.
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