Gruppenfoto vom Nachhaltigkeitssymposium 2026 mit den Referent*innen, Moderatorin Christa Kummer, Vizebürgermeisterin Merima Zukan sowie Jutta Rinner, Erich Haider, Bernd Freisais und Norbert Breitschopf von der Linz AG LINZ AG/Fotokerschi

DIN #LINZ AG 2026: Aus Nachhaltigkeit wird Zukunftssicherung

LINZ AG 09.10.2026 | Beim 6. LINZ AG-Nachhaltigkeitssymposium tauschten sich rund 140 Gäste darüber aus, wie Zukunftssicherung und nachhaltige Transformation angesichts von Klimawandel, demografischem Wandel und Urbanisierung gelingen können.

Gruppenfoto von Stephan Jansen, Hildegard Aichberger, Christa Kummer, Merima Zukan und Erich Haider auf der Bühne beim Nachhaltigkeitssymposium 2026 mit Blumen in der Hand LINZ AG/Fotokerschi
von links: Univ. Prof. Dr. Stephan A. Jansen, Diin Dr.in Hildegard Aichberger, Dr.in Christa Kummer, Vizebürgermeisterin Merima Zukan, MSc und DI Erich Haider, MBA, Generaldirektor LINZ AG

Unter dem Motto „Aus Nachhaltigkeit wird Zukunftssicherung“ beschäftigte sich das Symposium mit den großen Transformationsprozessen unserer Zeit – von Urbanisierung und Stadtentwicklung bis hin zu neuen Ansätzen für Mobilität, Nachhaltigkeit und lebenswerte Städte. Die beiden Keynote-Speaker Hildegard Aichberger, Geschäftsführerin des Österreichischen Umweltbundesamtes, und der deutsche Wirtschaftswissenschafter Stephan A. Jansen zeigten auf, warum Transformation notwendig ist und welche Rolle Städte bei ihrer erfolgreichen Gestaltung spielen.

Zukunft braucht Wandel

Hildegard Aichberger plädierte für einen Wandel vom Anspruch zur Wirkung. Angesichts von Klimawandel, Ressourcenverbrauch und zunehmenden Umweltbelastungen brauche es klare Ziele, Verantwortlichkeiten und den Mut, Nachhaltigkeit konsequent in Entscheidungen und Handlungsprozessen zu verankern. Im Mittelpunkt stehe letztlich die Frage, welche Veränderungen tatsächlich erreicht werden und welchen Beitrag diese für Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft leisten.

Nachhaltigkeit werde damit zunehmend zu einem wichtigen Faktor für Zukunftsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit. Entscheidend sei nicht die Anzahl gesetzter Maßnahmen, sondern deren tatsächlicher Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung.

Städte als Zukunftslabore

Stephan A. Jansen rückte die Rolle von Städten als zentrale Gestaltungsräume für die Zukunft in den Mittelpunkt. Angesichts von Urbanisierung, Mobilitätswende, Digitalisierung und Nachhaltigkeitsanforderungen würden Städte zunehmend zu Orten, an denen neue Lösungen entwickelt, erprobt und weitergedacht werden.

Unter dem Leitgedanken der „Stätten der Sprung-Innovation“ zeigte Jansen auf, dass die großen Herausforderungen unserer Zeit neue Formen der Zusammenarbeit und des gemeinsamen Gestaltens erfordern. Städte würden dadurch zu Reallaboren, in denen neue Lösungsansätze für aktuelle Herausforderungen erprobt werden können. Konzepte wie die 15-Minuten-Stadt zeigen beispielhaft, wie Mobilität, Versorgung und Lebensqualität künftig stärker miteinander verknüpft werden können.

Plattform für Dialog und Vernetzung

Zu den Ehrengästen zählte unter anderem die Linzer Vizebürgermeisterin Merima Zukan, MSc, die in ihren Grußworten die Bedeutung einer aktiven Gestaltung von Veränderungsprozessen hervorhob: „Zukunft entsteht dort, wo wir Veränderungen aktiv gestalten. Städte sind dabei zentrale Orte, an denen wirtschaftliche, ökologische und soziale Fragen zusammenkommen. Genau deshalb braucht es Austausch, neue Ideen und den Mut, gemeinsam neue Wege zu gehen.“

Für LINZ AG-Generaldirektor DI Erich Haider, MBA leistet das Nachhaltigkeitssymposium einen wichtigen Beitrag, um zentrale Zukunftsfragen aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten und gemeinsame Lösungsansätze zu diskutieren.

„Als Infrastruktur- und Dienstleistungsunternehmen trägt die LINZ AG Verantwortung für die Lebensqualität heutiger und künftiger Generationen. Nachhaltige Transformation erfordert langfristiges Denken, klare Zielbilder und die Bereitschaft, Veränderungen aktiv voranzutreiben. Das jährliche Nachhaltigkeitssymposium der LINZ AG zeigt, wie wichtig der Austausch über nachhaltige Entwicklung, Versorgungssicherheit und Zukunftsfähigkeit ist, um diesen Wandel erfolgreich zu gestalten“, so Generaldirektor Erich Haider.

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