Gruppe von Menschen in einer Schulungssituation, die die Hand heben

FAQs

Sie haben Fragen zum EIS (Energie-Informations-System)? Hier haben wir für Sie die wichtigsten Fragen und Inhalte dazu gesammelt:

ein Herr und eine Dame sitzen gemeinsam vor einem Laptop

Zu EIS (Energie-Informations-System) kann sich jeder Kunde einer der Vertriebstöchter der LINZ AG anmelden – d. h. Kunden der LINZ STROM GAS WÄRME GmbH für Strom-, Erdgas- und Wärmeversorgung bzw. Kunden der LINZ STROM Vertrieb GmbH & Co KG und LINZ GAS Vertrieb GmbH & Co KG sowie der LINZ SERVICE GmbH für Infrastruktur und Kommunale Dienste für den Bereich Wasser.

Für die Registrierung zu EIS benötigen Sie

  1. im ersten Schritt einen PLUS24-Account auf der LINZ AG-Homepage. Für die PLUS24-Registrierung benötigen Sie Ihre LINZ AG-Kundennummer und eine gültige Vertragskontonummer. Beide Angaben finden Sie auf Ihrer letzten Rechnung oder dem Begrüßungsschreiben von einer der oben genannten LINZ AG-Vertriebstöchter.
  2. Im zweiten Schritt können Sie sich dann links in der Navigation unter dem Menüpunkt EIS-Freischaltung für EIS freischalten. Hierfür müssen Sie nur Ihre Zustimmung mittels Check-Häkchen erteilen.
  3. Im Falle einer positiven Prüfung der Freischaltungsanfrage werden alle berechtigten Anlagen (Strom, Erdgas, Wärme und Wasser) unter der angegebenen Kundennummer automatisch freigeschalten. Die Verbrauchsdaten im EIS stehen Ihnen dann ab dem nächsten Tag (ca. 12.00 Uhr) zur Verfügung. Auch alle weiteren Anlagen, die in Zukunft unter dieser Kundennummer eröffnet werden, werden daraufhin automatisch ins EIS geladen.

Unter gewissen Umständen kann es vorkommen, dass Sie sich zu EIS erfolgreich anmelden konnten, aber dann zu Ihren Anlagen keine Daten vorhanden sind. Im Regelfall erhalten Sie die Daten an dem der Anmeldung folgenden Tag spätestens bis 12.00 Uhr. Aus folgenden Gründen (die wir im Anmeldeprozess jedoch nicht überprüfen können) können die Daten fehlen:

  • Sie verfügen zwar über einen elektronischen Zähler, dieser ist jedoch noch nicht an die automatische Datenübertragung angeschlossen (erst mit dem Anschluss an die Übertragung wird der elektronische Zähler zum Smart Meter - vorher sind keine Tages- bzw. Monatsdaten vorhanden). Sie können dies auch ganz einfach in der Verbrauchstellenübersicht selbst überprüfen. Wenn Sie den Cursor über das am Ende jeder Zeile befindliche Informationssymbol bewegen, erscheint eine Infobox mit den entsprechenden Informationen für diesen Zähler. Steht neben ‚Fernauslesung‘ ein ‚Nein‘, dann stehen dem EIS keine Detaildaten zur Verfügung. In diesem Fall ist nur der über die Jahresabrechnung ermittelte Jahresverbrauchswert bekannt.
    Die Anmeldung zum EIS macht aber trotzdem Sinn, da bei Herstellung der Datenübertragung die Tagesdaten dann automatisch ins EIS geladen werden. Wird Ihr elektronischer Zähler an die Übertragung angeschlossen, so werden Sie automatisch von Ihrem Netzbetreiber informiert.
  • Ihr Einzugsdatum liegt noch nicht länger als ein Jahr zurück, bzw. Sie haben von uns noch keine Jahresabrechnung erhalten. In diesem Fall fehlt die Anzeige eines Kalender- oder Rechnungsjahresverbrauchs.
  • Falls Sie Daten für Ihre Strom- bzw. Erdgasanlage erwarten und die Anlage nicht in der Anlagenübersicht finden, dann besteht für diese Anlage höchstwahrscheinlich kein Energieliefervertrag mit einer der beiden Vertriebstöchter der LINZ AG für Strom oder Erdgas (siehe auch ‚Wer kann sich zu EIS anmelden?‘). In diesem Fall wenden Sie sich an Ihren zuständigen Lieferanten.
  • Unter Umständen fehlen auch die Verbrauchsdaten für Ihre Fernwärmeanlage. Dies ist meist dann der Fall, wenn mit der Ablesung und Verbrauchsermittlung ein externes Unternehmen beauftragt ist und die LINZ AG nur die Rechnungserstellung durchführt. In diesem Fall stehen uns keine Verbrauchsdaten zur Verfügung.

Trifft auf die fehlende Anlage keiner der vier Umstände zu, dann melden Sie sich bitte unter eis@linzag.at.

Detailaufnahme von einem Tisch mit Statistik-Unterlagen

Wenn Ihre Anlage mit einem Smart Meter (intelligenter Zähler, der fernauslesbar ist) ausgestattet ist, dann wird bei den Auswertungen zu den Viertelstunden-, Tages- und Monatsdaten unter der Grafik eine Statistik angezeigt. Diese Statistik bezieht sich immer auf den gewählten Auswertungszeitraum und beinhaltet je betroffenem Preismodell (bzw. Zeitzone bei Viertelstunden-Daten) eine Summen- und Mittelwertbildung für Verbrauch, Energiekosten und CO2-Emission.

Die Spalte 'Preismodell gültig‘ gibt Auskunft darüber, ob dieses Preismodell aktuell noch angeboten wird – unter ‘Preismodell seit‘ ist ersichtlich, mit welchem Datum Sie in dieses Preismodell gewechselt haben. Aus berechnungstechnischen Gründen können derzeit die Energiekosten bei Smart Meter-Preismodellen nur bei der Viertelstunden-Auswertung angezeigt werden.

Die Berechnung der Monatsmittelwerte basiert auf der Basis der Summe von 30 durchschnittlichen Tageswerten im Betrachtungszeitraum. Somit erklärt sich auch, dass das Monatsmittel mal 12 nicht die Jahressumme ergibt, sondern etwas weniger, da für das Mittel ja nur 360 Tage zu Grunde liegen.

Unter Umständen kann es auch vorkommen, dass das Monatsmittel höher ist als der Monatsverbrauch. Das passiert genau dann, wenn z. B. der Smart Meter erst zur Monatsmitte in Betrieb genommen wurde und der aufsummierte Verbrauch kein ganzes Monat ergibt. Das Monatsmittel wird aber auf 30 Tage hochgerechnet.

Die Berechnung der CO2-Emission ist im Bereich Strom vom Preismodell abhängig.

Je nach gewähltem Preismodell unterliegt dieses einem sogenannten Produktlabel. Das Produktlabel gibt u.a. die Zusammensetzung der zur Stromproduktion verwendeten Energieträger an, woraus sich dann ein CO2-Wert in Gramm je kWh ableiten lässt. Die Informationen zu Ihrem Produktlabel finden Sie auch auf Ihrer Rechnung, sowie allgemein beschrieben unter der Hilfe zur Rechnung.

In den Bereichen Wärme und Gas wird ein fixer vom Preismodell unabhängiger Umrechnungswert für die CO2-Emission verwendet.

Bei jenen Preismodellen, bei denen sich die verbrauchsabhängigen Energiekosten eindeutig aus den Tages- bzw. Viertelstunden-Verbräuchen ermitteln lassen, erfolgt eine Anzeige der Kosten in einem eigenen Reiter in der Grafik (zwischen Verbrauch und CO2-Emission). Die Energiekosten setzen sich hierbei aus dem verbrauchsabhängigen Arbeitspreis (ct/kWh) und dem fixen Grundpreis (Jahrespauschale) zusammen. Die Darstellung beinhaltet keine Netzkosten und auch keine Abgaben und Spesen.

Bitte beachten Sie, dass die im EIS angezeigten Energiekosten von den auf der Rechnung ausgewiesenen Energiekosten abweichen können. Die im EIS angegebenen Energiekosten haben reinen Informationscharakter und dienen der Bewusstseinsbildung, wie sich die Gesamtkosten auf kleinere Verbrauchszeiträume aufteilen. Für die Abrechnung sind immer die auf der Rechnung ausgewiesenen Verbräuche und Kosten bindend. Sollten Sie jedoch eine grobe Differenz (+/- 10 %) zwischen EIS und Rechnung feststellen, so teilen Sie uns das bitte unter eis@linzag.at mit. Wir werden der Sache dann nachgehen.

Bei der Preismodellsimulation kann es je nach Aufrufmonat zu leicht unterschiedlichen Berechnungsergebnissen in der Jahresbetrachtung kommen. Dies hat damit zu tun, dass die Simulation die genaue Berechnung für den ausgewählten Monat durchführt (ersichtlich in der Spalte ‚Abweichung Summe in ct‘ in der Ergebnistabelle) und dieses Ergebnis dann auf den jüngsten vorhandenen Kalenderjahresverbrauch hochrechnet. Da die Energieverbräuche und das Verbrauchsverhalten (Aufteilung auf die Zeitzonen eines Smart Meter-Preismodells) je Monat unterschiedlich sind, ergibt sich in der Simulation ein leicht differierender Jahreswert.

Ein weiterer Abweichungsfaktor ist durch die Nichtberücksichtigung von etwaig gewährten Rabatten (wie z. B. Stromfreitage) gegeben. Um die Vergleichbarkeit der verschiedenen Preismodelle zu gewährleisten, sind weder in Ihrem aktuellen Preismodell, noch im Simulationsmodell Rabatte enthalten. Die Simulation rechnet immer mit dem Netto-Arbeitspreis.

Bei den Auswertungen zu den Kalender- und Rechnungsjahresverbräuchen erhalten Sie bei Ihrer Basisanlage anstatt der Statistikauswertung einen Benchmarkvergleich angezeigt, der sich nach Vorgaben des OÖ Energiesparverbandes richtet. In diesen Vergleich gehen die von Ihnen im Energieprofil getätigten Angaben zur Wohnsituation, sowie zum primären Heiz- und Warmwasseraufbereitungsmedium ein. Der Benchmark bezieht sich immer auf den letzten vorhandenen Jahresverbrauchswert. Bei näherem Interesse kann die Berechnungsformel unter eis@linzag.at angefragt werden.

Falls bei längeren Unterbrechungen der Übertragung der Smart Meter-Werte diese verloren gehen sollten (der Smart Meter kann die Werte lokal nur für einige Tage puffern), dann wird eine Ersatzwertbildung vorgenommen. Diese erfolgt im Moment gleichverteilt über die fehlenden Tage (neuer Zählerstand abzüglich des letzten bekannten Zählerstands durch die Anzahl der fehlenden Tage), bis vom Gesetzgeber ein eindeutiges Verfahren zur Ersatzwertbildung festgelegt wurde. Ersatzwerte sind an der etwas helleren Balkenfarbe zu erkennen. Etwaige Änderungen der Methode werden wir umgehend hier in den FAQs bekannt geben.

Falls für die gewählte Anlage schon eine Jahresabrechnung vorliegt, dann können Sie über diese Auswertung die Verbrauchsdaten dazu abfragen. Es werden zu dieser Anlage alle Abrechnungen seit dem Jahr 2003 dargestellt. Die Daten der letzten Jahresrechnung werden, sofern Sie im Energieprofil dem Benchmarking zugestimmt haben, einem dynamisch errechneten Benchmarking auf Basis der Angaben des OÖ Energiesparverbandes unterzogen. Ausschlaggebend hierfür sind die Daten aus Ihrem Energieprofil (siehe auch unter ‚Jahresbenchmark‘).

Falls für die gewählte Anlage schon eine Jahresabrechnung vorliegt, bzw. im Falle eines Smartmeters ausreichend Tagesdaten vorhanden sind, dann können Sie über diese Auswertung die Verbrauchsdaten zum Kalenderjahr abfragen. Falls Sie über keinen Smart Meter verfügen, dann werden die Kalenderjahresverbräuche aus den Rechnungsverbräuchen mit einem einfachen Verfahren ermittelt (gleichverteilte Tagesmittel). Beim Vorhandensein eines Smart Meters liegen natürlich exakte Daten vor, die dann in dieser Jahresauswertung angezeigt werden. Somit haben Sie die Möglichkeit in beiden Fällen einen Verbrauchstrend abzulesen.

Für das laufende Jahr wird beim Vorhandensein eines Smartmeters jeden Monatsersten ein neuer vorläufiger Kalenderjahresverbrauch aus den vorangegangenen Monatsverbräuchen des aktuellen Jahres gebildet.

Bitte beachten Sie, dass es sich bei den angegebenen Verbräuchen auch im Gas- und Wärmebereich um tatsächliche Verbräuche handelt und keine Korrektur aufgrund der Jahresmitteltemperaturen (hinsichtlich Heizgradtage) durchgeführt wurde. Somit ist der hier abzulesende Trend nur bedingt aussagekräftig.

Wenn Sie über einen Smart Meter mit Strom versorgt werden (d. h. im EIS schon Tageswerte für Ihre Stromanlage vorhanden sind), dann sieht der Gesetzgeber vor, dass Sie bei Ihrem Strom-Vertrieb kostenlos Viertelstundenwerte für diese Anlage anfordern können. Wenn Sie dies wünschen, dann können Sie das direkt über das Menü ‚Aktivierung ¼-h-Werte‘ durchführen. Nach der Anwahl des Menüpunkts gelangen Sie in eine Übersicht mit allen Anlagen, bei denen eine Anforderung der Viertelstunden-Werte zum jetzigen Zeitpunkt bereits möglich ist. Nach dem Absenden der Anforderung (siehe auch Leitfaden EIS) stehen Ihnen dann die Viertelstunden-Verbrauchswerte nach wenigen Tagen automatisch im EIS zur Verfügung. Unter anderem haben Sie dann die Möglichkeit über die Preismodellsimulation (Aufruf aus den Tageswerten) zu überprüfen, ob Sie mit einem Smart-Preismodell bares Geld sparen können.

Sollten Sie bereits ein Smart-Preismodell gewählt haben, werden für diese Anlage automatisch Viertelstunden-Werte ins EIS übertragen.

Wenn Sie die Viertelstunden-Werte nicht mehr nutzen möchten, so schreiben Sie bitte einfach eine kurze E-Mail an eis@linzag.at.

Detailaufnahme von Händen, die ein Tablet halten und darauf schreiben

Unter dem Menüpunkt „Meine Verbräuche“ haben Sie die Möglichkeit, sich Alarme und Berichte zu Ihren Verbrauchsstellen anzulegen. Es gibt folgende Berichtsarten:

Alarm Jahresverbrauch

Dieser Alarm ermöglicht eine Überwachung von Überschreitungen des kumulierten Jahresverbrauchs ihrer Anlage, wobei Sie zwei Schwellwerte einstellen können - einen Voralarm und einen Hauptalarm. Die Überprüfung und etwaige Zusendung eines Alarms erfolgt täglich.
Bei welchen Anlagen ist dieser Alarm verfügbar? Bei allen Anlagen, die über Tages- bzw. Viertelstunden-Verbräuche verfügen und bei denen es sich nicht um "Einspeiser" handelt.

Alarm Viertelstundenverbrauch

Dieser Alarm ermöglicht eine Überwachung von Überschreitungen der Viertelstundenverbräuche ihrer Anlage, wobei Sie zwei Schwellwerte einstellen können - einen Voralarm und einen Hauptalarm. Die Überprüfung und etwaige Zusendung eines Alarms erfolgt am Folgetag der Überschreitung bis spätestens 12 Uhr.
Bei welchen Anlagen ist dieser Alarm verfügbar? Bei allen Anlagen, die über Viertelstunden-Verbräuche verfügen und bei denen es sich nicht um "Einspeiser" handelt.

Alarm Tagesverbrauch

Dieser Alarm ermöglicht eine Überwachung von täglichen Verbrauchsüberschreitungen ihrer Anlage, wobei Sie zwei Schwellwerte einstellen können - einen Voralarm und einen Hauptalarm. Die Überprüfung und etwaige Zusendung eines Alarms erfolgt am Folgetag der Überschreitung bis spätestens 12 Uhr.
Bei welchen Anlagen ist dieser Alarm verfügbar? Bei allen Anlagen, die über Tages- bzw. Viertelstunden-Verbräuche verfügen und bei denen es sich nicht um "Einspeiser" handelt.

Alarm Monatsverbrauch

Dieser Alarm ermöglicht eine Überwachung von Überschreitungen des kumulierten Monatsverbrauchs ihrer Anlage, wobei Sie zwei Schwellwerte einstellen können - einen Voralarm und einen Hauptalarm. Die Überprüfung und etwaige Zusendung eines Alarms erfolgt täglich.
Bei welchen Anlagen ist dieser Alarm verfügbar? Bei allen Anlagen, die über Tages- bzw. Viertelstunden-Verbräuche verfügen und bei denen es sich nicht um "Einspeiser" handelt.

Jahresbericht Übersicht

Dieser Bericht gibt eine Übersicht über die im letzten Jahr angefallenen Verbräuche Ihrer Anlage. Er wird mit den Daten des Vorjahres an jedem ersten Jänner bis spätestens 12 Uhr versandt.
Bei welchen Anlagen ist dieser Bericht verfügbar? Bei allen Anlagen, die über Kalenderjahresverbräuche verfügen und bei denen es sich nicht um "Einspeiser" handelt.

Monatsbericht Detail

Dieser Bericht gibt Detailinformationen über die im letzten Monat angefallenen Verbräuche Ihrer Anlage. Er wird mit den Daten des Vormonats zu jedem Monats-Ersten bis spätestens 12 Uhr versandt.
Bei welchen Anlagen ist dieser Bericht verfügbar? Bei allen Anlagen, die über Tages- bzw. Viertelstunden-Verbräuche verfügen und bei denen es sich nicht um "Einspeiser" handelt.

Monatsbericht Übersicht

Dieser Bericht gibt eine Übersicht über die im letzten Monat angefallenen Verbräuche Ihrer Anlage. Er wird mit den Daten des Vormonats zu jedem Monats-Ersten bis spätestens 12 Uhr versandt.
Bei welchen Anlagen ist dieser Bericht verfügbar? Bei allen Anlagen, die über Tages- bzw. Viertelstunden-Verbräuche verfügen und bei denen es sich nicht um "Einspeiser" handelt.

Dies kann folgende Gründe haben:

  • der Bericht ist nicht verfügbar, weil Ihre Anlage nicht über Tages- bzw. Viertelstunden-Verbräuche verfügt
  • oder weil Ihr Smart Meter nicht erreichbar ist.

Generell werden die Berichte/Alarme an den im PLUS24-Account hinterlegten Empfänger versandt. Sie können aber für jeden einzelnen Bericht bzw. Alarm in den Einstellungen (Button mit Stift) speziell konfiguriert werden.

Oberkörper eines Businessman, der eine Lichtgrafik in die Luft zeichnet

Wenn ganze Anlagen oder einzelne Verbrauchswerte im EIS fehlen sollten und Sie aus den Punkten ‚Fehlende Tageswerte - Ersatzwertbildung‘ oder ‚Ich habe mich zu EIS angemeldet – warum sehe ich keine Verbräuche?‘ keine Antwort finden, dann wenden Sie sich bitte mit Ihrem Anliegen bzw. Ihren Problemen an eis@linzag.at.

Wird bei Ihnen ein Zähler gewechselt oder erhalten Sie eine gänzlich neue Anlage, dann werden die Anlagen samt den Verbrauchsdaten automatisch ins EIS geladen, wenn Sie unter derselben bisher schon aktivierten Kundennummer geführt werden. Voraussetzung ist, wie immer ein gültiger Liefervertrag mit einer der LINZ AG-Vertriebstöchter (siehe auch ‚Anmeldung zum EIS‘ und ‚Übersiedlung‘)

Derzeit ist es nicht möglich mehrere Geschäftspartner innerhalb eines EIS-Accounts freizuschalten. Sie benötigen je Kundennummer einen eigenen PLUS24-Account.

Sollten Sie auch für Ihre Photovoltaik-Anlage (PV-Anlage) einen Liefervertrag (bzw. Einspeisevertrag) mit der LINZ STROM Vertrieb GmbH & Co KG abgeschlossen haben, dann werden auch diese Daten automatisch im EIS angezeigt. Sie haben dabei die Möglichkeit diese Anlage mit der Basisanlage zu verknüpfen, um Lieferung und Einspeisung gleichzeitig in einer Grafik darzustellen.

Dazu wechseln Sie im EIS zum Menüpunkt ‚Verbrauchsstellen‘ - falls eine Rücklieferanlage ins EIS geladen wurde, dann erscheint auf der rechten Seite eine Schaltfläche mit der Bezeichnung ‚Einspeiser zuordnen‘. Nach Betätigung der Schaltfläche wechseln Sie in einen eigenen Dialog, in dem die Zuordnung der Anlage möglich ist. Bitte beachten Sie, dass wir natürlich nur den Erzeugungsüberschuss über unseren Zähler registrieren können, wenn Lieferung und Einspeisung über denselben Zähler gemessen werden. Somit kennen wir weder Ihren genauen Verbrauch, noch Ihre genaue Produktion. Durch die Angabe einer Peak-Leistung Ihrer PV-Anlage im Zuordnungsdialog können wir zumindest einen ungefähren Verbrauch errechnen, der dann auch zur Benchmark-Erstellung herangezogen wird. Wir haben hier aber nur ein sehr ungenaues Verfahren implementiert, welches einen ungefähren Richtwert liefert. In einer der nächsten Versionen soll ein genaueres Verfahren implementiert werden.

Darüber hinaus ist es nicht möglich, eigene Zähler ins System einzubinden, die nicht über die LINZ STROM Vertrieb GmbH & Co KG abgerechnet werden.

Bei einer Übersiedlung (bzw. Auszug) werden sämtliche Kunden-Anlagen (Verträge) der alten Adresse aufgelöst und die Daten im EIS gelöscht. Die Daten stehen ab dem darauf folgendem Tag in EIS nicht mehr zur Verfügung. Gleichzeitig werden die Anlagen der neuen Adresse automatisch ins EIS geladen, wenn die Lieferverträge unter der gleichen Kundennummer wieder mit einer LINZ AG-Vertriebstochter abgeschlossen werden.

Die Anmeldung zum EIS (und somit die Einsicht in die Verbrauchsdaten) kann immer nur jene Person vornehmen, die ein aufrechtes Vertragsverhältnis mit einer der Vertriebstöchter der LINZ AG besitzt. Zur Anmeldung werden die Kundennummer und eine dazugehörige gültige Vertragskontonummer benötigt.

Natürlich kann diese berechtigte Person eine dritte Person in deren Namen durch die Weitergabe von Kundennummer und Vertragskontonummer damit beauftragen, die Daten aus dem EIS abzufragen (z. B. im engen Verwandtschaftskreis). Dies hat aber auf rein freiwilliger Basis zu erfolgen – d. h. ein Vermieter kann den Mieter nicht dazu zwingen, dessen Verbrauchsdaten (oder den Zugang zum EIS) an ihn zu übergeben, wenn der Liefervertrag zwischen Mieter und einer LINZ AG-Vertriebstochter abgeschlossen wurde.

Damenkopf vor einer Tafel, auf der viele Fragezeichen aufgemalt sind

In Zeiten, in denen fast täglich von Datendiebstählen im Internet in größerem Ausmaß in den Medien berichtet wird, nimmt die LINZ AG das Thema Datensicherheit und Datenschutz sehr ernst. Um die möglichen Angriffspunkte zu minimieren, unterziehen wir unsere Applikationen der ‚Privacy by Design‘-Maxime, welche eine Berücksichtigung der technisch modernsten Datensicherheitsaspekte, sowie der gesetzlichen Datenschutzbedingungen durch den gesamten Entwicklungsprozess (also schon in einem sehr frühen Stadium) garantiert. Die in den Applikationen verwendeten Daten werden quasi doppelt verschlüsselt – einerseits technisch in der Datenbank durch die modernsten kryptographischen Methoden, die am Markt angeboten werden und anderseits semantisch mit internen voll anonymisierten Schlüsselnummern. Das bedeutet, dass im Falle einer (äußerst unwahrscheinlichen) Entschlüsselung des technischen Sicherheitsmechanismus immer noch kein Rückschluss zwischen den erbeuteten Daten und der zugehörigen ‚echten‘ Person gezogen werden kann. Dazu müsste man auch das ‚interne‘ Netz der LINZ AG aufbrechen und die Zusammenhänge in den Daten kennen, die wiederum nur sehr wenigen LINZ AG-Mitarbeitern bekannt sind. Aber wie es die jüngste Geschichte zeigt, ist niemand vor internen Sicherheitslücken gefeit. Wir bemühen uns jedoch, durch ständig verbesserte Qualitätssicherungsprozesse auch dieses Risiko zu minimieren. Zu allerletzt unterziehen wir unsere Webanwendungen in periodischen Abständen externen Tests, wo Spezialisten versuchen über simulierte Hackerangriffe an die Daten zu kommen. Sollten hier Sicherheitslücken erkannt werden, so werden diese schnellstmöglich eliminiert.

Auch die Einhaltung der gesetzlichen Datenschutzbestimmungen ist über das notwendige Ausmaß hinaus abgebildet. Wir werden Sie immer um definitive Zustimmung zur Verwendung bzw. Weitergabe Ihrer persönlichen Daten unter Angabe des genauen Zwecks fragen, falls dies durch eine angebotene Funktion notwendig wird (z. B. Benchmark, Fragebögen, Studien). Sie können diese Zustimmung auch jederzeit widerrufen, worauf wir dann die umgehende Löschung der entsprechend betroffenen Daten veranlassen.

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