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Erster LINZ AG-Konzern-Umweltbericht

LINZ AG 06.11.2019 | LINZ AG „D-I-N“: digital, innovativ und nachhaltig – Status quo und Blick in die Zukunft.

Als modernes Unternehmen der Daseinsvorsorge sichert die LINZ AG die Grundversorgung der Menschen in Linz und den Umlandgemeinden. Dabei nimmt sie im Sinne ihres gemeinwirtschaftlichen Auftrags ihre Verantwortung im Umwelt- und Klimaschutz wahr. Der heute präsentierte Umweltbericht informiert über bereits erbrachte Leistungen*. Auf diesem Status quo, nachfolgend sind ein paar Highlight-Beispiele angeführt, will die LINZ AG weiter aufbauen:

  • Beispiel 24-Meter-E-Busse der LINZ AG: Die vielleicht modernste Obus-Flotte Europas ist in Linz unterwegs – seit April 2019 ist die Erneuerung der Flotte perfekt, 20 neue 24-Meter-E-Busse sind in Linienbetrieb. Dank einer innovativen Antriebstechnik, inklusive einem batteriebetriebenen Ersatzantrieb, fahren die E-Busse 100 Prozent elektrisch und emissionsfrei.
  • Beispiel Fernwärme: Im September 2019 wird die 80.000ste Wohnung ans LINZ AG-Fernwärmenetz angeschlossen / Der Anteil nicht-fossiler Brennstoffe (Reststoffe und Biomasse) bei der Fernwärmeerzeugung beträgt derzeit rund 45 Prozent / Der Fernwärmeausbau reduziert maßgeblich den sog. Hausbrand und die Feinstaubbelastung / Die jährliche CO2-Ersparnis in Linz entspricht etwa dem Ausstoß von 100.000 Pkws pro Jahr.
  • Beispiel Wasserversorgung: LINZ AG WASSER fördert täglich mehr als 65 Millionen Liter frisches Trinkwasser für etwa 400.000 Menschen in Linz und über 20 weiteren Gemeinden. Dies dank moderner Technik und einem hochwertigen Rohrnetz extrem ressourcenschonend mit geringstem Wasserverlust.
  • Beispiel Biologische Kläranlage: In der Regionalkläranlage Linz-Asten wird das Abwasser mechanisch und biologisch gereinigt. Dabei fallen jährlich 7 bis 8 Mio. Kubikmeter Biogas an.
  • Beispiel Abfall wird zu Strom und Wärme: Im Geschäftsjahr 2018 wurden insgesamt 87.508 Tonnen Restabfälle und wiederverwertbare Abfälle im Linzer Stadtgebiet gesammelt. Der Restabfall wird dabei in der Reststoffaufbereitungsanlage (RABA) aufbereitet. Metallteile werden für die Wiederverwertung aussortiert, der Rest für die thermische Verwertung im Reststoffheizkraftwerk (RHKW) aufbereitet. Aus Abfall werden Strom und Fernwärme.
  • Beispiel Biodiversität – Wasserschutzgebiete: Die Wasserschutzgebiete der LINZ AG, insgesamt 1.470 Hektar, stehen für gelungenen Naturschutz: Über 40 Arten der laut „Rote Liste – gefährdete Pflanzen Österreichs“ sind in den Linzer Schutzgebieten zu finden.

Kooperation und Zusammenarbeit im Bereich Forschung und Entwicklung

Die LINZ AG arbeitet schon heute mit vielen Einrichtungen und Betrieben zusammen im Sinne von Projektbeteiligung oder -entwicklung. So sind etwa die E-mobilen Pilotprojekte „erstes vollelektrisches Kleinfeuerwehreinsatzauto Europas“ oder „erstes teilelektrifiziertes Müllfahrzeug Österreichs“ in Zusammenarbeit mit innovativen Unternehmen aus der Region wie Rosenbauer oder Kreisel Electric entstanden. Die LINZ AG ist auch an Forschungsprojekten von Forschungseinrichtungen und Universitäten (Austrian Institute of Technology AIT, verschiedene Institute der JKU, TU Wien, …) beteiligt. Inhalt dieser Zusammenarbeit auf Forschungsebene ist unter anderem die Sondierung neuer Konzepte für die zukünftige Energieaufbringung im Linzer Wärmesystem (z. B. die Kombination mit Wärmespeichern, …)

Ein anderes Beispiel für umweltrelevante Zusammenarbeit ist der vermehrte Einsatz von vom Borkenkäfer befallenem Holz im Biomassekraftwerk der LINZ AG. Hier unterstützt die LINZ AG mit Sonderbetrieben zur Käferholz-Verwertung die heimischen Wald- und Forstbetriebe. 90.000 bis 110.000 Tonnen Holz werden pro Jahr im Biomassekraftwerk Linz verwertet, Ende August 2018 lag der Schadholzanteil bei etwa 70 Prozent.

Auch die interdisziplinäre Zusammenarbeit von verschiedenen LINZ AG-Bereichen ist ein guter Boden für ressourcenschonende, zukunftsfitte Lösungen. Ein jüngstes Beispiel bietet die Zusammenarbeit der LINZ NETZ GmbH mit den Bereich Telekom und Abwasser der LINZ AG bei der Verlegung von zwei 10-kV-Leitungen zur Verbesserung der Stromversorgung des Linzer Hafens. Die Infrastruktur (Donaudüker) des Bereichs Abwasser wurde für die Kabelverlegung (Donauquerung) genauso genutzt wie das Know-how der Industriekletterer von LINZ AG TELEKOM.

Zusammenarbeit zwischen Stadt und (Um-)Land

Die LINZ AG versorgt mit ihren verschiedenen Leistungen neben Linz auch 116 Umlandgemeinden. In diesen teilweise langjährigen Partnerschaften liegt viel Potenzial auch im Bereich Umwelt- und Klimaschutz. Als Beispiel sei hier stellvertretend die langjährige Partnerschaft mit Freistadt erwähnt. Herausragend sind hier die Energieeffizienz-Projekte „Erneuerung der Straßenbeleuchtung auf moderne umweltschonende LED-Technik“ (2017) oder „CO2-frei gebrautes Bier“, letzteres in Kooperation mit der Freistädter Brauerei (Start Sommer 2019).

Die nächsten Schritte

Derzeit wird am Ausbau eines konzernweit agierenden Nachhaltigkeitsmanagements gearbeitet. Erste Gespräche dazu haben bereits stattgefunden. Schwerpunkte des Nachhaltigkeitsmanagements aus jetziger Sicht:

  • Ausbau und Etablierung eines Nachhaltigkeitsmanagements im Konzern
  • Die Erfassung von finanziellen und nicht-finanziellen Kennzahlen
  • Das Festlegen von Zielen und Maßnahmen in einem Nachhaltigkeitsprogramm
  • Effizienzsteigerung (im Sinne der Nachhaltigkeit) durch Heben von Synergien zwischen den einzelnen Sparten der LINZ AG

Kundinnen- und Kundeninformation

Dem Thema Nachhaltigkeit in der LINZ AG soll künftig auch in der Kommunikation nach außen noch mehr Raum gegeben werden. „Wir möchten unseren Weg im Einklang mit der Natur und im Einklang mit den Menschen, unseren Kundinnen und Kunden, gehen. Der Umweltbericht hilft uns, den Klimaschutz aktiv voranzutreiben. In diesem Sinne haben wir noch viel vor!“, schließt Generaldirektor Haider.

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