Tipp 7: Optimale Wärmeabgabe
Heizkörper freihalten
Heizflächen, die von Möbeln, Verkleidungen oder langen Vorhängen verdeckt sind, geben weniger Wärme an den Raum ab. Um die gewünschte Innentemperatur zu erreichen, muss die Wärmezufuhr erhöht werden. Das kostet Geld. Wichtig ist vor allem, dass der Thermostat und der Heizkostenverteiler frei bleiben. Je besser sie von der zirkulierenden Raumluft umströmt werden, desto exakter funktionieren sie. Verwenden Sie Ihre Heizkörper daher auch nicht als Wäschetrockner oder Ablage.
Heizkörper einregulieren
Sowohl bei neuen, als auch bei bestehenden Heizungsanlagen sollte ein so genannter "hydraulischer Abgleich" durch einen Installateur durchgeführt werden. Besonders wichtig ist der hydraulische Abgleich in größeren Objekten wie Mehrfamilienhäusern, Bürobauten etc. Er ist aber natürlich auch beim Einfamilienhaus sehr nützlich.
Der hydraulische Abgleich der Heizanlage stellt sicher, dass jeder Heizkörper vom passenden Heizwasserstrom durchflossen wird und dadurch mit der optimalen (jeweils nötigen) Wärmemenge versorgt wird.
Ohne hydraulischen Abgleich kann die Heizungsanlage nicht optimal arbeiten: Die Heizkörper mit dem geringsten Abstand zur Heizzentrale werden überversorgt, die am weitesten entfernten hingegen unterversorgt, weil hier zu wenig Heizwasser (bzw. mit zu wenig Druck) ankommt. Meist sind ein erhöhter Energieverbrauch und Strömungsgeräusche die Folge!
Lassen Sie also vom Fachmann einen hydraulischen Abgleich vornehmen und sparen Sie Energie!
Heizkörper entlüften
Dass ein Heizkörper kalt bleibt, kann auch ein Zeichen dafür sein, dass er nicht nur Heizwasser, sondern auch Luft enthält. Ein typisches Zeichen dafür ist das „Gluckern“ eines Heizkörpers. Die Folge: Schlechte Wärmeabgabe und unnötiger Energieverbrauch.
Um einen Heizkörper zu entlüften, gehen Sie bitte wie folgt vor:
Nun sollte der Heizkörper wieder vollständig warm werden. Falls nicht, sollten Sie die Heizkörper vom Fachmann einregulieren lassen. (siehe oben)

